Content Portlet (für Detailseite)

Eigene Texte anzeigen (Nur Detailseite)

Autor: Hartmut Fischer | 17.02.2022

Ist die Internetseite noch up to date?

Es gibt heute kaum noch einen Verein, der nicht im Internet vertreten ist. Doch Hand aufs Herz: Wann wurde Ihre Präsenz das letzte Mal kritisch überarbeitet? Viele Seiten sind inzwischen „in die Jahre gekommen“ und entsprechen nicht mehr den Anforderungen, die heute an eine Internetseite gestellt werden.
Bild: MEV

Vielseitig einsetzbar

Während ältere Internetseiten meist nur auf einem Monitor optimal genutzt werden können, verlangt man heute von einer Webpräsenz, dass diese auch auf anderen Endgeräten (Tablet, Smartphone usw.) gut erkennbar und nutzbar ist.

Google hat auch seinen Suchalgorithmus so geändert, dass nicht für alle Endgeräte optimierte Seiten im Ranking schlechter bewertet werden als optimierte Pages. Sind Ihre Seiten also auf dem Smartphone nur schlecht zu lesen, müssen Sie damit rechnen, dass man sie bei der Google-Suche so gut wie nicht mehr findet.

Überprüfen Sie deshalb, ob Ihre Seite optimiert ist. Hierfür gibt es verschiedene Tools im Internet, die allerdings teilweise gebührenpflichtig sind. Kostenlos ist beispielsweise die „Google Search Console“. Diese sollte vom Administrator Ihrer Internetseite verwandt werden.

 

Zeitlich optimieren

Ihre Seite hat nur wenige Sekunden Zeit, um bei ihrem Betrachter „anzukommen“. Wenn der Aufbau der Homepage zu lange dauert, klicken viele Benutzer schon zur nächsten Seite. Experten gehen von einer maximalen Ladezeit von zwei bis drei Sekunden aus.

In den meisten Fällen leiden die Ladezeiten unter der Auflösung und der Größe der verwendeten Fotos. Die Größe eines Fotos wird in Pixel angegeben. Ein Foto neben einem Text sollte 200 bis 300 Pixel breit sein. Soll das Bild durch Mausklick vergrößert werden, reicht meist eine Breite von 600 bis 700 Pixel.

Über die ganze Seite gehende Fotos können bis zu 2.000 Pixel breit sein. Das probiert man am besten auf einer Testseite aus. Die Auflösung eines Smartphone-Fotos beträgt meist 72 dpi (dot per inch = Punkte pro Zoll). Für die Bildschirmdarstellung reichen 100 dpi aus. Fotos, die Sie auch der Presse zur Verfügung stellen wollen, sollten Sie in der niedrigen Bildschirmauflösung anzeigen. Mit Klick auf das Foto gelangt man dann zum Downloadbereich, wo das Bild in einer Druckauflösung von mindestens 300 dpi hinterlegt wird.

 

Was will der Besucher wissen?

Machen Sie einmal den Test:

Fragen Sie eine Person, die ansonsten nichts mit Ihrem Verein zu tun hat, was er über Ihren Verein wissen möchte. Werden diese Fragen auf der ersten Seite Ihrer Homepage beantwortet oder zumindest deutlich angezeigt, wo man die Antwort findet? Wenn nicht, sollten Sie die Seite überarbeiten.

Analysen haben ergeben, dass die meisten Besucher einer Website maximal 60 Sekunden auf der ersten Seite verweilen. Hat man bis dahin keinen Anhaltspunkt für die eigenen Fragen gefunden, zieht man weiter. Arbeiten Sie deshalb mit plakativen, schnell erfassbaren Überschriften, die dann zu den einzelnen ausführlichen Beiträgen führen.

Doch auch für die Beiträge gilt, dass diese möglichst kurz sein sollten. Insbesondere im Internet liest man nicht so gerne.

 

Barrierefrei

Glücklicherweise gehören heute behinderte Menschen nicht mehr an den Rand der Gesellschaft, sondern sind mitten unter uns. Darum sollten Internetseiten auch so gestaltet werden, dass sie „barrierefrei“ sind und von allen Besuchern der Seite genutzt werden können.

Hierzu gehören beispielsweise die folgenden Punkte:

  • Die Navigation sollte so gestaltet werden, dass sie auch ohne Maus genutzt werden kann.
  • Die Schriften sollten auch für Menschen mit Sehbehinderungen gut lesbar sein.
  • Farben sollten so gewählt werden, dass sie auch für Menschen mit Sehschwäche gut erkannt werden können.
  • Hinterlegen Sie zu den Fotos Textbeschreibungen, die Blinde oder Sehbehinderte als Erläuterung aufrufen können.

Gerade die barrierefreie Gestaltung einer Internetseite stellt allerdings eine echte Herausforderung dar. Hier sollten Sie sich von Behindertenverbänden beraten lassen.