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Autor: Prof. Gerhard Geckle | 16.10.2020

Vereine als Arbeitgeber – neue Krankmeldungsvorgaben!

Kurz vor Beginn der meist witterungsabhängigen Erkältungs- und Grippeerkrankungen von Arbeitnehmern, auch mit Blick auf die steigenden Corona-Infektionszahlen, wird die „Krankschreibung“ durch den Arzt per Telefon nochmals erleichtert. Dies kann sicherlich auch Vereinsmitarbeiter – geschlechtsneutral – betreffen und sollte bei der Personalführung beachtet werden.
Bild: Fotolia LLC.

Als sicher nützliche Alternative zum üblichen sonst notwendigen Arztpraxis-Besuch mit weiterem latenten Ansteckungsrisiko, gerade bei häufig überfüllten Wartezimmern, wird bei leichten Atemwegserkrankungen die Krankschreibung nach dem Arztgespräch per Telefon wieder ermöglicht.

Ab 19.10.2020 bis zunächst 31.12.2020 können Arbeitnehmer/Beschäftigte bei diesen Erkrankungen somit bis zu sieben Kalendertagen krankgeschrieben werden, wenn sich der Arzt am Telefon von dem persönlichen Zustand des anrufenden Patienten hinreichend überzeugen konnte. Geht es weiter mit der Erkältung, kann diese Krankschreibung sogar nochmals für weitere sieben Kalendertage verlängert werden.

Quelle: Beschluss des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA) vom 15.10.2020

 

 

Hinweis: Im Rahmen dieser neuen Sonderregelung zur Feststellung der Arbeitsunfähigkeit wird vom Bundesausschuss dringend empfohlen, dass Versicherte bei typischen COVID-19-Symptomen, nach bemerkten Kontakt zu bereits Erkrankten oder bei unklaren Symptomen von Infektionen der oberen Atemwege unbedingt vor dem Arztbesuch den telefonischen Kontakt zum Arzt in seiner Praxis aufnehmen, um das weitere Vorgehen besprechen zu können.