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Autor: Prof. Dr. Ronald Wadsack | 02.04.2020

Krisenmanagement für Vereine in Corona-Zeiten

Die folgende kurze Übersicht soll als Hilfestellung für die Bearbeitung der Auswirkungen der Corona-Pandemie Arbeitsschritte zeigen, wie die Sicherung des Vereins in Angriff genommen werden kann. Juristische Fragen, wie z. B. die der Zahlungsnotwendigkeit von Mitgliedsbeiträgen oder die Durchführung der Mitgliederversammlung werden dabei nicht angesprochen.
Bild: Getty Images, Inc.

Ausgangspunkt: Wo ist beim Verein hinzuschauen?

Der Verein lebt durch seine Ressourcen, sie ermöglichen die Vereinsarbeit und werden durch die Pandemie-bedingten Einschränkungen der Vereinsaktivität gefährdet. Sie sind nach Möglichkeit zu sichern:

  • Mitglieder
  • Mitarbeiter (unbezahlt, bezahlt)
  • Finanzen
  • Infrastruktur
  • Vernetzung und Legitimation.

 

 

Entlang dieser Punkte ist der Verein zu prüfen und die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind abzuschätzen und in der Wirkung für den Verein zu bewerten. Für einen Verein stehen die Mitglieder als eigentliche Grundlage für die Vereinsexistenz und in unserem Wirtschaftssystem die finanziellen Möglichkeiten im Vordergrund. Die folgende Übersicht zu den Ressourcen ist nicht trennscharf, da viele Aspekte vor allem in den Bereich Finanzen hineinspielen.

 

Arbeitsliste: Prüfung der Krisenwirkungen für den Verein

 

Soweit v. a. Vereinsimmobilien existieren, muss auch dieser Bereich geprüft werden.

 

Die ausgeführten Ansatzpunkte helfen bei der Orientierung im Zuge der Krisenbearbeitung.

Auch wenn es eine schwierige Zeit ist, der Vorstand des Vereins ist in der Verantwortung, die Weichen richtig zu stellen. Wichtig dabei ist eine strukturierte und umsichtige Vorgehensweise.

Alle Angaben/Daten nach bestem Wissen, jedoch ohne Gewähr für Vollständigkeit und Richtigkeit.