Dienstag, 19.06.2018 | Autor: Hartmut Fischer, Foto: © IDREAMSTOCK

Mit der Zeit gehen

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Worum geht´s in diesem Thema
  • Vereinslogo

Viele Vereine können auf eine lange Vereinsgeschichte zurückblicken und sind mit Recht stolz darauf. Allerdings sind die Erkennungsmerkmale des Vereins, wie beispielsweise das Wappen, natürlich auch inzwischen „in die Jahre gekommen“. Mithilfe von Ergänzungen lässt sich ein solches Emblem „modernisieren“, ohne dass der Verein deshalb sein ursprüngliches Wappen aufgibt.

 

 

Grundsätzlich nicht zu schnell aufgeben

Foto: © Online-Redaktion verein-aktuell.de

Wenn auch am Vereinswappen der Zahn der Zeit nagt und vielleicht eine ganze Reihe von Mitgliedern dafür plädieren, ein vollkommen neues Logo zu kreieren: Bevor Sie das Zeichen abschaffen, sollten Sie es sich dreimal überlegen.

Zum einen ist der Verein unter diesem Zeichen bekannt. Eine komplette Änderung des Logos führt dazu, dass man bei der Außendarstellung des Vereins quasi von vorne anfangen muss.

Auf der anderen Seite muss man sich auch Gedanken über die Kosten machen. Ein neues Logo bedeutet, dass das gesamte Erscheinungsbild des Vereins geändert werden muss – vom Briefbogen bis zur Leuchtreklame am Clubheim.

 

Kommunizierende Hintergrundfarbe

Handelt es sich um ein einfarbiges Logo, kann man schon mit einer kommunizierenden Hintergrundfarbe einem Wappen modernen Schwung verleihen. Dabei muss beachtet werden, dass es sich um eine helle Hintergrundfarbe handelt, auf der Texte noch gut lesbar bleiben. Werden Farben zu kräftig gewählt, erschlagen sie den Text auch, wenn er an sich noch lesbar ist. Pastelltöne und beispielsweise ein Gelbton als Hintergrund sind gut geeignet.  

Wichtig ist, dass diese Hintergrundfarbe konsequent eingesetzt werden muss und Teil des Corporate Designs wird. Darum muss der Farbton sowohl für Online-Darstellungen (als RGB-Farbe) als auch für Druckzwecke (CMYB-Farbe) festgelegt werden.

 

Manchmal reicht schon ein Schatten

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Oft reichen schon kleine Ergänzungen, um dem alten Logo einen neuen Schwung zu verleihen. So erhält ein Vereinswappen mithilfe eines hinterlegten „Schatten“ mehr Tiefe und verstärkt die Wirkung des Logos. Der „Schatten“ kann natürlich auch farblich angelegt werden. Man sollte jedoch darauf achten, wie dies bei einer Schwarz-Weiß-Darstellung wirkt. Um ein „Zusammenlaufen“ von Wappen und Logo zu verhindern, kann auch ein weißer Zwischenraum eingefügt werden.

 

Mit einem Zierrahmen die Wirkung verstärken

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Man kann auch das traditionelle Wappen mit einem Rahmen versehen, um ein moderneres Erscheinungsbild zu erreichen.

Bei der Gestaltung des Rahmens kann man mit den verschiedensten Elementen arbeiten. Natürlich macht es wenig Sinn, das historische Wappen beispielsweise mit einem „Lorbeerkranz“ zu versehen, der ebenso traditionell wirkt wie das Wappen.

In den Rahmen können auch zusätzliche Elemente eingearbeitet werden, wie beispielsweise ein Slogan, der zum Verein passt (wie in unserem Beispiel der Slogan „Sport, Spiel, Spannung“ für einen Fußballverein). Allerdings sollte der Rahmen so angelegt werden, dass er über lange Zeit nicht geändert werden muss. Nur so können das historische Wappen und der moderne Rahmen zusammenwachsen. 

 

Foto: © Hartmut Fischer, WortMacht
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Hartmut Fischer ist Inhaber von Wort Macht – Textservice & Ideenschmiede.


Er war Pressesprecher und PR-Leiter eines weltweit agierenden Softwarehauses und ist seit 2005 als ...

Hartmut Fischer