Steuererklärung

Die Steuergesetze bestimmen, wer zur Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet ist. Auch die Aufforderung durch die Finanzbehörde begründet eine Verpflichtung.

Gemeinnützige Organisationen haben regelmäßig alle drei Jahre eine vereinfachte Körperschaftsteuererklärung (Vordruck Gem1) einzureichen.

Durch Beifügung der

  • Rechnungslegung,
  • einem Tätigkeitsbericht,
  • der Vermögensübersicht mit Nachweisen über die Bildung und
  • Entwicklung der Rücklagen

kann das Finanzamt für den Erklärungszeitraum die endgültige Steuerbefreiung bestätigen.

Inhalte zum Thema

Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

Mit den nun vorliegenden Vordrucken für die Anlage EÜR 2017 kommt es zu einigen Änderungen, die auch für Vereine von Bedeutung sind.

Darauf haben viele gemeinnützige Vereine und Verbände schon lange Zeit gewartet: Die seit Jahrzehnten ausstehende Erhöhung der sog. Freigrenzen-Regelung für die erzielten Einnahmen im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb soll angepasst werden!  

Worum geht es?   Im Rechtsverkehr muss darauf geachtet werden, dass rechtliche Erklärungen, wie z. B. Kündigungen und Antragsfristen, eingehalten werden und bei der zuständigen Stelle eingehen, damit sie wirksam sind. Dies zu beachten ist die Sache desjenigen, der die Erklärung abzugeben hat. Dies gilt im Zivilrecht genauso wie im Steuerrecht. Verfristungen führen daher regelmäßig dazu, dass die rechtliche Handlung unwirksam ist, wie z. B. die Nichteinhaltung einer Kündigungsfrist im Arbeitsrecht dazu führt, dass das Arbeitsverhältnis nicht zum gewünschten Zeitpunkt endet.
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Die in den Mustern der Zuwendungsbestätigungen vorgegebene Wortwahl und Reihenfolge der Textpassagen sind beizubehalten, etwaige Umformulierungen sind unzulässig.

Die Nutzung der Steuervorteile, die mit der Erreichung des Gemeinnützigkeitsstatus verbunden sind, gehört zu den wichtigsten Zielen bei Vereinsgründungen. Leider gibt es die "Gemeinnützigkeit" nicht automatisch. Aber wie holt man sich die Anerkennung als gemeinnütziger Verein?

Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Verantwortung für die Vereinsführung entsprechend der Satzung, der Tradition des Vereins sowie der Zielvorstellung der Vorstandschaft. 

Jahresabschluss und Steuererklärung - ein Thema, welches auch Vereine beschäftigt.

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Die vielen gemeinnützigen Vereine/Verbände haben bereits für den abgelaufenen Veranlagungszeitraum 2017/dem Steuerjahr 2017  für die gemeinnützigkeits-rechtliche Überprüfung den soeben veröffentlichten neuen Vordruck „KSt 1“ sowie die neue „Anlage Gem“ dem Finanzamt vorzulegen.  

Mit den nun vorliegenden Vordrucken für die Anlage EÜR 2017 kommt es zu einigen Änderungen, die auch für Vereine von Bedeutung sind.

Dem Protokollführer steht es weitestgehend frei, wie er das Protokoll über die Gründung und erstmalige Mitgliederversammlung eines Vereins führt und welche Formulierungen er wählt. An gewisse inhaltliche Vorgaben ist er jedoch gebunden. Zumal das Protokoll später sowohl beim Vereinsregister eingereicht werden muss, als auch vom Finanzamt bei Antragstellung auf Erlass eines Feststellungsbescheids für die Gemeinnützigkeit des neugegründeten Vereins benötigt wird.  

Viele gemeinnützige Vereine/Verbände bilden je nach finanziellen Möglichkeiten eigene steuerlich zulässige Rücklagen, um auch langfristig Kapitalreserven zu haben als spätere Unterstützung zur Realisierung und Verfolgung der Vereinsinteressen/Vereinszwecke.

Die Vorstandsvorsitzende eines Vereins hatte dem Schatzmeister uneingeschränkte Vollmacht erteilt, die Geschäfte des Vereins an ihrer Stelle zu führen.