Rücktritt

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Häufiger denn je werden viele Vereine und Verbände kurzfristig vor das Problem gestellt, dass während der laufenden Amtszeit das eine oder andere Mitglied des Vereinsvorstands aus dem Vorstandsgremium ausscheidet.

Oft sind es ganz persönliche Gründe, manchmal führt auch die starke berufliche Belastung dazu, dass man wegen der fehlenden Möglichkeit einer ordnungsgemäßen Mitwirkung bei der Vereinsführung sein Vorstandsamt zur Verfügung stellen muss.
In Einzelfällen ist dies aber auch oft die Konsequenz aus einer fehlenden vertrauensvollen Zusammenarbeit. Oder die Verärgerung über vereinsinterne Entscheidungen ist Anlass, die ehrenamtliche Führungsaufgabe mit sofortiger Wirkung niederzulegen.

Es gibt aber auch leider gelegentlich krankheitsbedingte Gründe (bis hin zum plötzlichen Todesfall eines Vorstandsmitglieds) für die Beendigung des Vorstandsamts während der noch laufenden Amtszeit.

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Seit der Einführung der Ehrenamtspauschale (§ 3 Nr. 26a EStG) 2007 und deren Erhöhung 2013 auf 720 Euro und der Änderung in § 27 Abs. 3 Satz 2 BGB zum 01.01.2015, wonach der Vorstand nach § 26 BGB sein Amt nur unentgeltlich ausführen soll (vorbehaltlich einer abweichenden Satzungsgrundlage, § 40 BGB), ist das Thema Vergütung des Vorstands des Vereins, aber auch anderer Organmitglieder des e. V. (z. B. „Präsidium“ und Aufsichtsrat), ein zentrales Thema in der Praxis.