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30.06.2018, 12:51 von Simracing Deutschland e. V.Profil ansehen
Allgemeines Forum|Entzug der Gemeinnützigkeit
Hallo,

mein Nachbar ist Vorsitzender eines gemeinnützigen Angelvereins. In den vergangenen Jahren sind die Vereinsaktivitäten etwas "eingeschlafen". Hauptgrund ist, dass der Verein seit drei Jahren einen neuen Teich sucht, der für die Vereinsaktivitäten genutzt werden kann. Diese "Inaktivität" schlägt sich auch in den Zahlen nieder. Nun befürchtet mein Nachbar, dass das Finanzamt dem Verein wegen Inaktivtät die Fortführung des Vereins als gemeinnütziger Verein versagen könnte.

Wie ist Ihre / Eure Einschätzung dazu. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies eintreten könnte?

Grüße

Lars
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Alle 1 Antworten
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01.07.2018, 04:07 von Bruder Tom
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Die Wahrscheinlichkeit dürfte sehr real sein. Denn der Verein muss ja alle drei Jahre eine Steuererklärung, für den vergangenen Dreijahreszeitraum, abgeben. Spätestens dann merkt das Finanzamt, dass es keine Aktivitäten gegeben hat. Dies wird dann unter Umständen ans Registergericht gemeldet, welches dann den Verein auf seine Aktivitäten überprüft. Können Sie dann nicht glaubhaft versichern, dass die Aktivitäten im laufenden Jahr wieder aufgenommen werden, kann sogar nicht nur die Löschung aus dem Vereinsregister und Entzug der Gemeinnützigkeit drohen, sondern sogar die Zwangsauflösung des Vereins.
Ihr Nachbar sollte daher die Aktivitäten, wie auch immer ohne Angelteich, wieder "hochfahren".
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