> zur Übersicht Forum
Userbild
29.01.2018, 04:48 von TijuProfil ansehen
Allgemeines Forum|Aufnahmeantrag
Darf man im Aufnahmeantrag einen Zusatz schreiben, der besagt, das man sich bei Aufnahme in den Verein verpflichtet jährlich mindestens 5 oder 10 Arbeitsstunden unentgeldlich zu leisten? Bei nichterfüllung proStunde einen Betrag X zu zahlen. Muss dies auf einer Mitgliederversammlung beschlossen werden oder kann der geschäftsführende Vorstand solches beschließen?
Userbild
Alle 3 Antworten
Userbild
30.01.2018, 12:03 von Bruder Tom
Profil ansehen
Ein Hinweis noch.
Arbeitsstunden bzw. das Entgelt für nicht geleistete Arbeitsstunden sind rechtlich wie ein Bestandteil des Mitgliedsbeitrages anzusehen.
Wenn Sie die Arbeitsstunden künftig in der Satzung verankern wollen, dann mit einer Formulierung im §-en in dem Sie den Mitgliedsbeitrag behandeln. Ggf. auch in der Beitragsordnung.
Userbild
Userbild
29.01.2018, 06:18 von Bruder Tom
Profil ansehen
Sogenannte Arbeitsstunden und ggf. als Ersatz Entgelt zuzahlen ist zulässig, wenn dies in der Satzung verankert ist. Die Satzung bzw. Satzungsänderungen werden ausschließlich durch die Mitgliederversammlung beschlossen.
Ein Vorstand kann Arbeitsleistungen nicht selbst entscheiden oder festlegen.
Wenn Arbeitsleistung in der Satzung verankert ist, kann dies im Aufnahmeantrag mit enthalten sein, muss aber nicht, sofern der Aufzunehmende eine Satzung im Vorfeld ausgehändigt bekam und einsehen konnte.
Userbild
Alle 1 Kommentare
Userbild
29.01.2018, 08:39 von Tiju
Vielen Dank,
in der Satzung sind die Arbeitsstunden nicht verankert. Dann können wir den Aufnahmeantrag so nicht ändern.
Danke für die schnelle Antwort.
LG Martina
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter