Vereinsführung

Vereinsführung beschreibt zunächst die Aufgabe, die Zukunft des Vereins erfolgreich zu gestalten.
Dazu zählen: Planung, Organisation, Ressourcenbeschaffung (Mitglieder, Mitarbeiter, Finanzen, Vereinsinfrastruktur), Finanzmanagement.

Die Kontrolle aller Vereinsaktivitäten und die Korrektur bei Fehlentwicklungen gehören ebenfalls dazu. Selbstverständlich gehört auch die Mitarbeiterführung mit zu den Aufgaben.

Die Mitarbeiter sind einzubinden und zu überzeugen, damit die Vereinsentwicklung positiv vorangeht. Führung hat etwas mit Macht zu tun, in verschiedenen Formen können Entscheidungen durchgesetzt werden.

Chancen und Risiken sind zu erkennen und für den Verein zu bewerten. Die Interessen der Mitglieder bilden die Grundlage der Führungsarbeit. Es sind auch die Interessengruppen zu beachten, die mit dem Verein in Verbindung stehen (Stadt/Kreis, Unternehmen, u.v.m.).

Eine weitere Sichtweise beschreibt z. B. die Mitgliederversammlung und den Vorstand als Führungsorgane. Die Aufgabenverteilung für die Führung ist abzustimmen und die damit verbundene Verantwortung ist wahrzunehmen. Den Rahmen für dieses Zusammenspiel gibt die Satzung vor.

Inhalte zum Thema

Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

Viele gemeinnützige Vereine/Verbände bilden je nach finanziellen Möglichkeiten eigene steuerlich zulässige Rücklagen, um auch langfristig Kapitalreserven zu haben als spätere Unterstützung zur Realisierung und Verfolgung der Vereinsinteressen/Vereinszwecke.

Das Thema ist nicht neu: Was hat Ehrenamt mit der Zahlung von Geld zu tun? Mit der häufig angesprochenen Schwierigkeit, genug Ehrenamtliche zu finden, rückt diese vermeintliche Lösung schnell in den Blick. Ist es wirklich eine Lösung für das Ehrenamt, durch Bezahlung Menschen anzulocken, oder ist es die Verschiebung von ehrenamtlicher Tätigkeit in die bezahlte Arbeit? 

Wird einem bislang gemeinnützigen Verein die Gemeinnützigkeit vom Finanzamt aberkannt, weil in grob fahrlässiger Weise die steuerlichen Pflichten bei der Vereinsführung nicht beachtet wurden, die Steueransprüche wegen KSt, USt und Solz beim Verein und seinem Vermögen jedoch nicht mehr aus wirtschaftlichen Gründen realisiert werden können, kann gegen den gesetzlichen Vertreter und amtierenden Vorstand nach §§ 34 Abs. 1, 69 AO ein Haftungsbescheid des FA ergehen.

Ein Verein hatte eine Jugendgruppenreise organisiert. In den Teilnahmebedingungen war geregelt, dass Teilnehmer, die grob gegen die Regeln und Anweisungen der Betreuer verstoßen, auf eigene Kosten nach Hause geschickt werden. Drei Teilnehmer der Gruppe traf dieses Schicksal und einer von ihnen klagte gegen den Verein auf Rückzahlung der anteiligen Teilnehmerkosten.

„Die Verbände sind so weit von der Basis entfernt, die wissen gar nicht, was hier unten passiert.“ „Die Verbandsvorgaben bringen unserem Verein gar nichts, nur Arbeit.“ Nicht selten sind solche Aussagen zu hören, fragt man nach der Zusammenarbeit des eigenen Vereins mit dem Landes- oder Bundesverband. Es gilt, sich das Verhältnis zwischen Verein und Verband noch einmal zu verdeutlichen, auch um damit die Verbandsanbindung für den eigenen Verein möglichst optimal zu nutzen.

Auf Anregung (§ 24 FamFG) eines Dritten wurde ein Verfahren betreffend die Löschung des Vereins aus dem Vereinsregister eingeleitet. Gegenstand der Überprüfung war das mögliche Vorliegen eines wirtschaftlichen Geschäftsbetriebs im Sinne der §§ 21, 22 BGB.
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Zu den Geschäftsführungsaufgaben eines Vorstands zählen alle Handlungen, die der Vorstand für den Verein vornimmt. Dabei lassen sich die Aufgaben-bereiche in zwei große Gruppen aufteilen, zum einen in die Vertretung des Vereins nach außen (wie Vertragsabschlüsse, Anmieten von Räumen etc.) und zum anderen in die Geschäftsführung im eigentlichen Sinn (z. B. Verwaltung der Mitglieder, Buchführung usw.). Wobei natürlich auch jede Vertretungshandlung nach außen zugleich eine Handlung der Geschäftsführung darstellt.  

Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

Bei unserer letzten Mitgliederversammlung stand auf unserer Tagesordnung die Entlastung des Vorstands. Vorab gab es Unstimmigkeiten beim Bericht des Schatzmeisters, da dieser einige Fragen der Mitglieder wegen eines Darlehenvertrages für den Umbau unseres Vereinsheims überhaupt nicht beantworten konnte, und der Vorstand nicht einmal wusste, wer den Vertrag ausgehandelt hat. Daraufhin hat die Mitgliederversammlung die Entlastung verweigert. Was bedeutet das jetzt für den Verein? Wie müssen wir jetzt gegen den Vorstand weiter vorgehen?  

Die Nutzung der Steuervorteile, die mit der Erreichung des Gemeinnützigkeitsstatus verbunden sind, gehört zu den wichtigsten Zielen bei Vereinsgründungen. Leider gibt es die "Gemeinnützigkeit" nicht automatisch. Aber wie holt man sich die Anerkennung als gemeinnütziger Verein?

Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Verantwortung für die Vereinsführung entsprechend der Satzung, der Tradition des Vereins sowie der Zielvorstellung der Vorstandschaft. 

Sie möchten einen Verein gründen?   Das Einladungsschreiben zur Gründungsversammlung eines Vereins hilft Ihnen, die Einladung korrekt zu formulieren.

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Der Mitgliedsbeitrag stellt eine der Hauptfinanzierungsquellen eines Vereins dar. Gleichzeitig wird er aber auch häufig zu einem Streitthema, das sich im Extremfall zur Zerreißprobe des Vereins entwickelt. Darum muss der Beitrag mehrere Voraussetzungen erfüllen. 

Dem Protokollführer steht es weitestgehend frei, wie er das Protokoll über die Gründung und erstmalige Mitgliederversammlung eines Vereins führt und welche Formulierungen er wählt. An gewisse inhaltliche Vorgaben ist er jedoch gebunden. Zumal das Protokoll später sowohl beim Vereinsregister eingereicht werden muss, als auch vom Finanzamt bei Antragstellung auf Erlass eines Feststellungsbescheids für die Gemeinnützigkeit des neugegründeten Vereins benötigt wird.  

Mitgliedsbeiträge müssen von Zeit zu Zeit angepasst werden.