Dienstag, 21.02.2012 | Autor: Online-Redaktion verein-aktuell.de, Foto: © Corbis. All Rights Reserved.

Rücktritt eines Vorstandsmitglieds im Verein: das ist zu beachten!

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Worum geht´s in diesem Thema
  • Ausscheiden eines Vereinsvorstands aus seinem Amt

Was tun, wenn ein Vorstandsmitglied zurücktritt? Ein wichtiger Grundsatz des Ehrenamts ist die Freiwilligkeit. Daher kann niemand "gezwungen" werden, sein Vorstandsamt weiter auszuüben. Von diesen Bestimmungen gibt es jedoch einige Ausnahmen. Ob der Rücktritt eines Vorstands rechtmäßig ist, zeigt die folgende Checkliste.

Häufig wird der Rücktritt eines Vereinsvorstands in einer emotionalen und hitzigen Situation, zum Beispiel während einer Vorstandssitzung, mündlich erklärt – aber schon am nächsten Morgen bereut.

Doch dann ist es zu spät. Ein Rücktritt vom Vorstandsamt kann wirksam mündlich erklärt werden und genau das ist in einem solchen Moment gegenüber den anderen Vorstandsmitgliedern passiert.

Es handelt sich dabei um eine einseitige Willenserklärung, die wirksam zugegangen ist. Eine solche Erklärung kann nicht zurückgenommen werden, auch wenn das betreffende Vorstandsmitglied dies gerne hätte.

 

 

 

 

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 Vereins-Tipp

Nur eine Neuwahl führt ins Amt zurück: Eine wirksame Rücktrittserklärung kann der Vorstand später nicht widerrufen, um sich wieder in sein Amt zu befördern. Vielmehr ist für die wirksame Ausübung des Vorstandsamts eine Neuwahl erforderlich. Es gibt also keinen Rücktritt vom Rücktritt.