Organisation

Die zielorientierte Gestaltung von Struktur und Abläufen eines Vereins wird unter dem Begriff Organisation im Verein verstanden.
Typisch ist die Unterscheidung in Aufbau- und Ablauforganisation im Verein. Die Aufbauorganisation bezieht sich z. B. auf die Untergliederung des Vereins in Mitgliederversammlung, Vorstand, Abteilungen  und Geschäftsstelle. Zuständigkeiten und Informationsströme müssen abgestimmt werden.

Ablauforganisation im Verein
Die Ablauforganisation richtet sich auf die Erledigung der einzelnen Aufgaben. Grundlage ist die sinnvolle Folge der Arbeitsschritte. Ziel ist die ressourcensparende Aufgabenerfüllung zur Zufriedenheit der Mitglieder.

Beispiel Beitrittserklärung:

  • Annahme der Erklärung,
  • Aufnahme in die Mitgliederverwaltung,
  • Versendung eines Begrüßungsschreibens.
     

Die Befugnisse, z. B. beim Zugriff auf das Vereinsverwaltungsprogramm, sind ebenfalls zu berücksichtigen.

Aufbauorganisation im Verein
Der Aufbau der Organisation und ihre Modernisierung fallen unter die Organisationsentwicklung.
Sie betont den Bezug zu den betroffenen Menschen. Sie sind mit ihren Bedürfnissen und Gefühlen unmittelbar von der Organisation und den damit erreichbaren Leistungen berührt.

Inhalte zum Thema

Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

Bundesweit herrschen große Unterschiede bei Zuschüssen und öffentlichen Fördergeldern. Die Palette von Förderbereichen, -möglichkeiten, Förderungsformen und Ansprechpartnern für Förderungen ist nahezu unüberschaubar. 

Damit Sie in der Vereinsarbeit nicht den Überblick über Ihre Termine verlieren, unterstützt Sie der Terminplaner auf der Basis von Microsoft Excel. Ein konsequenter Einsatz verhindert nicht nur das Vergessen von Terminen. Vielmehr unterstützt das Tool Anwender dabei, Wichtiges von Unwichtigem zu unterscheiden und Projekte rechtzeitig zu koordinieren. Worauf Sie bei der Jahresplanung Ihres Vereins besonders achten sollten und wie Sie das Tool bedienen, lesen Sie hier.

„Industrie 4.0“ ist mittlerweile schon ein etablierter Begriff. Er beschreibt eine weitgehende Umstellung der industriellen Produktion auf automatische Prozesse bis hin zum Robotereinsatz und der Verknüpfung über das Internet. Die Politik schiebt das Thema Digitalisierung massiv an und an vielen Stellen arbeiten Denkschmieden an Lösungen für verschiedenste Lebensbereiche. Davon werden auch die Vereine nicht unberührt bleiben. 

Ein Landesverband in der Rechtsform des e. V. hatte Ortsverbände, die nicht in das Vereinsregister eingetragen waren. Ausweislich der Satzung des Landesverbandes bestand der Vorstand eines Ortsverbandes aus dem Vorsitzenden, seinem Stellvertreter, einem Schatzmeister und einem Schriftführer. 

Ein gemeinnütziger Verein hatte eine Mitarbeiterin an eine andere gemeinnützige Organisation überlassen. Der Verein hatte dazu keine Erlaubnis zur Arbeitnehmerüberlassung nach dem Arbeitnehmerüberlassungsgesetz (AÜG). 

Die damals 49-jährige Klägerin ist Lehrerin an einem Gymnasium. Der Förderverein der Schule organisierte 2014 an einem Samstag ein Volleyballturnier. Die Klägerin stürzte beim Volleyballspielen auf das rechte Knie. Wegen des erlittenen Knieschadens war sie zweieinhalb Monate lang krankgeschrieben. Die Unfallkasse Sachsen lehnte den Versicherungsschutz ab.
Das kann Sie auch interessieren

Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

Bei unserer letzten Mitgliederversammlung stand auf unserer Tagesordnung die Entlastung des Vorstands. Vorab gab es Unstimmigkeiten beim Bericht des Schatzmeisters, da dieser einige Fragen der Mitglieder wegen eines Darlehenvertrages für den Umbau unseres Vereinsheims überhaupt nicht beantworten konnte, und der Vorstand nicht einmal wusste, wer den Vertrag ausgehandelt hat. Daraufhin hat die Mitgliederversammlung die Entlastung verweigert. Was bedeutet das jetzt für den Verein? Wie müssen wir jetzt gegen den Vorstand weiter vorgehen?  

Die Nutzung der Steuervorteile, die mit der Erreichung des Gemeinnützigkeitsstatus verbunden sind, gehört zu den wichtigsten Zielen bei Vereinsgründungen. Leider gibt es die "Gemeinnützigkeit" nicht automatisch. Aber wie holt man sich die Anerkennung als gemeinnütziger Verein?

Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Verantwortung für die Vereinsführung entsprechend der Satzung, der Tradition des Vereins sowie der Zielvorstellung der Vorstandschaft. 

Der Mitgliedsbeitrag stellt eine der Hauptfinanzierungsquellen eines Vereins dar. Gleichzeitig wird er aber auch häufig zu einem Streitthema, das sich im Extremfall zur Zerreißprobe des Vereins entwickelt. Darum muss der Beitrag mehrere Voraussetzungen erfüllen. 

Dem Protokollführer steht es weitestgehend frei, wie er das Protokoll über die Gründung und erstmalige Mitgliederversammlung eines Vereins führt und welche Formulierungen er wählt. An gewisse inhaltliche Vorgaben ist er jedoch gebunden. Zumal das Protokoll später sowohl beim Vereinsregister eingereicht werden muss, als auch vom Finanzamt bei Antragstellung auf Erlass eines Feststellungsbescheids für die Gemeinnützigkeit des neugegründeten Vereins benötigt wird.  

Mitgliedsbeiträge müssen von Zeit zu Zeit angepasst werden. 

Es sollte stets zuvor darauf geachtet werden, dass Satzungen meist auch Vorgaben für Beschlussfassungen und Protokollführungen enthalten. 

Nicht selten muss mit dem Vorstand innerhalb des Vereins ein Vertrag abgeschlossen werden, vor allem dann, wenn es sich um Vergütungen an den Vorstand handelt, wenn also z. B. ein Dienstvertrag mit dem Vorstand zu schließen ist.  

Der Bundesgerichtshof hat nun abschließend und in aller gebotenen Deutlichkeit die vereinsrechtlich hochumstrittene Kernfrage geklärt, ob man auch weiterhin die bewährte Gesellschaftsform des e. V. uneingeschränkt für seine Ziele nach den Satzungsvorgaben nutzen darf. Höchstinstanzlich hat der BGH nun in seiner aktuellen und soeben bekannt gegebenen Entscheidung klargestellt, dass es einem Verein nicht verwehrt ist, auch wirtschaftliche Zwecke mit zu verfolgen, die dem Hauptzweck nach Satzung dienen.