(Fest)Kommission

Die Aufgabe und der Zweck von Kommissionen entsprechen weitgehend denen eines Beirats. Die Arbeit einer Kommission ist jedoch sachlich oder zeitlich befristet.

Einer Kommission kann im Einzelfall auch das Recht zugestanden werden, im Auftrag eines Vereinsorgans handeln zu können. Typisches Beispiele ist eine Festkommission, die mit der Ausrichtung eines Vereinsfestes betraut wird. Mit Durchführung der Aufgabe endet die Kommissionsarbeit. Die Entscheidungsfindung und die Durchführung von Maßnahmen  im Verein soll durch die Arbeit von Kommissionen vorbereitet und durch sachkundigen Rat erleichtert werden.


Im Gegensatz zum Beirat, der Vereinsorgan ist und einer satzungsrechtlichen Grundlage bedarf, wirkt eine Kommission nicht institutionalisierend. Die Mitgliederversammlung und der Vorstand können frei über die Bildung von Kommissionen entscheiden.

Soweit den Kommissionsmitgliedern eine Aufwandsentschädigung gezahlt wird, rechnen diese Ausgaben zu Lasten des Vereinsorgans, das die Kommission eingerichtet hat.

Das kann Sie auch interessieren

Zu den Geschäftsführungsaufgaben eines Vorstands zählen alle Handlungen, die der Vorstand für den Verein vornimmt. Dabei lassen sich die Aufgaben-bereiche in zwei große Gruppen aufteilen, zum einen in die Vertretung des Vereins nach außen (wie Vertragsabschlüsse, Anmieten von Räumen etc.) und zum anderen in die Geschäftsführung im eigentlichen Sinn (z. B. Verwaltung der Mitglieder, Buchführung usw.). Wobei natürlich auch jede Vertretungshandlung nach außen zugleich eine Handlung der Geschäftsführung darstellt.  

Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

Bundesweit herrschen große Unterschiede bei Zuschüssen und öffentlichen Fördergeldern. Die Palette von Förderbereichen, -möglichkeiten, Förderungsformen und Ansprechpartnern für Förderungen ist nahezu unüberschaubar. 

Bei unserer letzten Mitgliederversammlung stand auf unserer Tagesordnung die Entlastung des Vorstands. Vorab gab es Unstimmigkeiten beim Bericht des Schatzmeisters, da dieser einige Fragen der Mitglieder wegen eines Darlehenvertrages für den Umbau unseres Vereinsheims überhaupt nicht beantworten konnte, und der Vorstand nicht einmal wusste, wer den Vertrag ausgehandelt hat. Daraufhin hat die Mitgliederversammlung die Entlastung verweigert. Was bedeutet das jetzt für den Verein? Wie müssen wir jetzt gegen den Vorstand weiter vorgehen?  

Die Nutzung der Steuervorteile, die mit der Erreichung des Gemeinnützigkeitsstatus verbunden sind, gehört zu den wichtigsten Zielen bei Vereinsgründungen. Leider gibt es die "Gemeinnützigkeit" nicht automatisch. Aber wie holt man sich die Anerkennung als gemeinnütziger Verein?

Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Verantwortung für die Vereinsführung entsprechend der Satzung, der Tradition des Vereins sowie der Zielvorstellung der Vorstandschaft. 

In der Vereinsarbeit gilt es nicht nur Routineaufgaben zu meistern; sie wird häufig auch durch die Einführung von Projekten geprägt. Projekte bringen den Verein nach vorne, schaffen neue Möglichkeiten, mehr Komfort. Zumindest sollte das so sein. Damit das tatsächlich gelingt, heißt das für die Verantwortlichen – in der Regel neben dem Beruf und den herkömm-lichen Vereinsaufgaben – unter Zeitdruck Konzepte zu erarbeiten und abzuwickeln. Da sind Fehler oft vorprogrammiert.

Sie möchten einen Verein gründen?   Das Einladungsschreiben zur Gründungsversammlung eines Vereins hilft Ihnen, die Einladung korrekt zu formulieren.

Der Mitgliedsbeitrag stellt eine der Hauptfinanzierungsquellen eines Vereins dar. Gleichzeitig wird er aber auch häufig zu einem Streitthema, das sich im Extremfall zur Zerreißprobe des Vereins entwickelt. Darum muss der Beitrag mehrere Voraussetzungen erfüllen. 

Dem Protokollführer steht es weitestgehend frei, wie er das Protokoll über die Gründung und erstmalige Mitgliederversammlung eines Vereins führt und welche Formulierungen er wählt. An gewisse inhaltliche Vorgaben ist er jedoch gebunden. Zumal das Protokoll später sowohl beim Vereinsregister eingereicht werden muss, als auch vom Finanzamt bei Antragstellung auf Erlass eines Feststellungsbescheids für die Gemeinnützigkeit des neugegründeten Vereins benötigt wird.