Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz

Das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) soll die Benachteiligung von Arbeitnehmern wegen ihres Geschlechts verhindern. 
Es greift in viele Lebensbereiche ein und ist auch für Vereine von Bedeutung. Ebenso sollen Benachteiligungen aus Gründen der Rasse oder ethnischer Herkunft, der Religion und Weltanschauung, der Behinderung, des Alters oder der sexuellen Identität verhindert werden.

Der Verein als Arbeitgeber ist verpflichtet, erforderliche Maßnahmen zum Schutz vor Benachteiligungen zu treffen; dieser Schutz betrifft auch vorbeugende Maßnahmen, genau hier soll das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG) ansetzen.

Praxis-Beispiel: Der Text einer Stellenausschreibung darf nicht gegen die Bestimmungen des Gesetzes verstoßen.

Der Arbeitgeber hat die Beschäftigten über die Pflichten und Rechte aus dem Gesetz zu informieren. Bei Verstößen gegen das AGG hat der betroffene Arbeitnehmer das Recht, sich zu beschweren, seine Arbeit einzustellen oder Schadenersatz bzw. eine Entschädigung zu verlangen.

Das kann Sie auch interessieren

„Industrie 4.0“ ist mittlerweile schon ein etablierter Begriff. Er beschreibt eine weitgehende Umstellung der industriellen Produktion auf automatische Prozesse bis hin zum Robotereinsatz und der Verknüpfung über das Internet. Die Politik schiebt das Thema Digitalisierung massiv an und an vielen Stellen arbeiten Denkschmieden an Lösungen für verschiedenste Lebensbereiche. Davon werden auch die Vereine nicht unberührt bleiben.