Übungsleiterfreibetrag

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Durch das Ehrenamtsstärkungsgesetz wurde im März 2013 mit der abschließenden Bundesratszustimmung sowohl der Übungsleiterfreibetrag nach § 3 Nr. 26 EStG als auch der Ehrenamtsfreibetrag nach § 3 Nr. 26a EStG mit Wirkung zum 1.1.2013 erhöht.

Jeder, der sich nebenberuflich für gemeinnützige Vereine/Organisationen engagiert, kann hierdurch erreichen, dass Vergütungen bis 2.400 Euro für die verschiedensten begünstigten Übungsleitertätigkeiten schon im Steuerjahr 2013 insgesamt steuerfrei bleiben.

Praxis-Tipp: auch der persönliche Ehrenamtsfreibetrag wurde angepasst und beläuft sich jährlich nun  auf 720 Euro.

Inhalte zum Thema

Der Bundesfinanzhof, unser höchstes deutsches Steuergericht, stellte soeben klar:   Wer als Sporttrainer tätig ist und von seinem gemeinnützigen Sportverein für die nebenberufliche begünstigte Übungsleitertätigkeit eine unter dem geltenden Freibetrag liegende Vergütung erhält, kann die bei ihm angefallenen Eigenaufwendungen als Verlust geltend machen, soweit diese über der erhaltenen Vergütung im Einzelfall liegen.
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… das ist hier die Frage, die immer häufiger der Sozialversicherungsprüfer stellt. Bei den sogenannten freien Berufen (Steuerberater, Rechtsanwälte, Architekten etc.) tummeln sich viele Beschäftigte, die bei näherer Betrachtung nicht selbstständig sind, sondern Arbeitnehmer. Gleiches gilt im Vereinsbereich für Trainer, Übungsleiter, Dirigenten, Chorleiter etc., die durch die Rechtsprechung immer häufiger zu Arbeitnehmern erklärt werden. Und dann wird es für den Auftraggeber richtig teuer.

Mit was müssen Vereins- und Verbandsführungskräfte für das kommende Vereinsjahr 2018 rechnen?   

Wer sich nebenberuflich für die Fahrten im Rahmen der Tagespflege für eine gemeinnützige Organisation als Träger engagiert, kann bei Vergütungen den Übungsleiterfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro jährlich in Anspruch nehmen und sich so abrechnen lassen.