Übungsleiter

Viele Vereine beschäftigen Übungsleiter zur Verwirklichung ihrer Satzungsziele.
Umstritten ist häufig der arbeitsrechtliche Status: selbstständig oder nicht selbstständig? Hier ist eine grundlegende Information über die zu beachtenden unterschiedlichen Voraussetzungen unumgänglich. 

Die Tätigkeit eines Übungsleiters ist dadurch gekennzeichnet, dass er durch persönlichen Kontakt Einfluss auf andere Menschen nimmt, um auf diese Weise deren geistige und körperlichen Fähigkeiten zu entwickeln und zu fördern.

Merkmal der Tätigkeit ist eine pädagogische Ausrichtung. Darunter fällt z. B. die Tätigkeit eines

  • Sporttrainers,
  • Chorleiters oder Orchesterdirigenten, aber auch die
  • Lehr- und Vortragstätigkeit im Rahmen der allgemeinen Bildung und Ausbildung.

Praxis-Tipp: Die Vergütungen können steuerbefreit nach § 3 Nr. 26 EStG (Übungsleiterfreibetrag) sein.

Inhalte zum Thema

Jahresabschluss und Steuererklärung - ein Thema, welches auch Vereine beschäftigt.

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… das ist hier die Frage, die immer häufiger der Sozialversicherungsprüfer stellt. Bei den sogenannten freien Berufen (Steuerberater, Rechtsanwälte, Architekten etc.) tummeln sich viele Beschäftigte, die bei näherer Betrachtung nicht selbstständig sind, sondern Arbeitnehmer. Gleiches gilt im Vereinsbereich für Trainer, Übungsleiter, Dirigenten, Chorleiter etc., die durch die Rechtsprechung immer häufiger zu Arbeitnehmern erklärt werden. Und dann wird es für den Auftraggeber richtig teuer.

Mit was müssen Vereins- und Verbandsführungskräfte für das kommende Vereinsjahr 2018 rechnen?   

Wer sich nebenberuflich für die Fahrten im Rahmen der Tagespflege für eine gemeinnützige Organisation als Träger engagiert, kann bei Vergütungen den Übungsleiterfreibetrag in Höhe von 2.400 Euro jährlich in Anspruch nehmen und sich so abrechnen lassen.  
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Der Bundesfinanzhof, unser höchstes deutsches Steuergericht, stellte soeben klar:   Wer als Sporttrainer tätig ist und von seinem gemeinnützigen Sportverein für die nebenberufliche begünstigte Übungsleitertätigkeit eine unter dem geltenden Freibetrag liegende Vergütung erhält, kann die bei ihm angefallenen Eigenaufwendungen als Verlust geltend machen, soweit diese über der erhaltenen Vergütung im Einzelfall liegen.