Sozialversicherung

Verwandte Begriffe

Der Sammelbegriff Sozialversicherung umfasst die Versicherungszweige

  • Kranken- und Pflegeversicherung,
  • Rentenversicherung,
  • Arbeitslosenversicherung und
  • die Berufsgenossenschaft, zuständig für Unfallschäden.

Arbeitnehmer des Vereins sind regelmäßig versicherungspflichtig, das gilt auch für geringfügig Beschäftigte.

Der Verein als Arbeitgeber ist verpflichtet, die fälligen Beiträge zu berechnen, bis sechs Arbeitstage vor Monatsende elektronisch an den zuständigen Versicherungsträger zu melden und bis drei Arbeitstage vor Monatsende zu bezahlen.

Inhalte zum Thema

In Ihrem Verein wird es immer wieder Anlässe geben, dass Sie entweder kurzfristig oder aber auch nur zeitweise Tätigkeiten auf Arbeitnehmer übertragen wollen, weil diese immer nur sporadisch, einmal in der Woche oder aber nur zu bestimmten Anlässen zu erbringen sind. Hier werden Sie sogenannte geringfügig Beschäftigte einsetzen.

Mit einer recht spektakulären Entscheidung hat das Bundessozialgericht entschieden, dass Ehrenämter grundsätzlich auch dann beitragsfrei in der gesetzlichen Sozialversicherung sind, wenn der engagierte Ehrenamtler eine angemessene pauschale Aufwandsentschädigung erhält, zudem im Ehrenamt auch Repräsentations- sowie Verwaltungsaufgaben für den Träger wahrgenommen werden.
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  Auch die Vereinsmitarbeiter und Ehrenamtlichen müssen ausreichend versichert sein. 

§ 31a BGB sieht nach der gesetzlichen Neuregelung seit 2013 vor, dass Vorstandsmitglieder kraft Gesetzes vor Haftungsinanspruchnahmen vom eigenen Verein oder seinen Mitgliedern geschützt sind, wenn zulasten des Vereins ein Schaden nur leicht fahrlässig verursacht wurde.

Führt ein Verein auf Übungsleitervergütungen, die eigentlich sozialversicherungsfrei sind, irrtümlich Beiträge ab, muss der Versicherungsträger sie zurückerstatten.