Donnerstag, 26.01.2017 | Autor: Prof. Gerhard Geckle, Foto: © Panthermedia

Daran gedacht? – Entgeltnachweis für die VBG

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Worum geht´s in diesem Thema
  • VBG
  • Entgeltnachweis VBG

Spätestens am 11.02.2017 sollte der Entgeltnachweis von Vereinen/Verbänden als Arbeitgeber der Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG) vorliegen. Viele Vereine haben hierzu bereits das Anschreiben mit dem Entgeltnachweisformular der VBG erhalten, dies auch mit den erforderlichen Zugangsdaten für die mögliche Online-Meldung. 

Für das abgelaufene Vereinsjahr 2016 kann man daher das Formular noch ausgefüllt auf dem üblichen Postweg hinschicken.

Oder man bereits nutzt die Online-Meldungsmöglichkeit, wofür allerdings die Kundenummer und der zugeteilte individuelle PIN-Code genutzt werden müssen.

Die VBG errechnet nach den Angaben mit dem Lohnnachweis den Beitrag, den der Verein/Verband als Arbeitgeber für seine Beschäftigten für das Kalenderjahr 2016 dann zahlen muss.

Soweit zudem bereits eine Einzugsermächtigung (SEPA-Lastschrift) auch der VBG vorliegen sollte, wird der Beitrag zum Zahlungstermin automatisch abgebucht. Die Einzugsermächtigung kann man unter www.vbg.de/sepa zum Ausfüllen erhalten.

Hinzu gekommen ist das neue UV-Meldeverfahren, das man erstmals für 2016 für das neue Meldeverfahren nutzen muss. Bis spätestens 16.02.2017 muss diese Meldung (Lohnnachweis DIGITAL) entweder über ein vorhandenes Lohnabrechnungsprogramm oder über eine sonstige Ausfüllhilfe, z. B. dem sv.net übermittelt werden. Dieses Meldeverfahren muss neben dem bisherigen Lohnnachweis parallel abgegeben werden, so der Hinweis und die Aufforderung auch von der VBG. Erst ab 2019 greift dann endgültig nur das ausschließliche digitale Meldeverfahren.

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Foto: © Online-Redaktion verein-aktuell.de
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Prof. Gerhard Geckle ist Fachanwalt für Steuerrecht und selbstständiger Rechtsanwalt in der Kanzlei Dr. Stilz, Behrens & Partner mit Sitz in Freiburg.

Prof. Geckle ist u. a. Referent ...

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