Umsatzsteuervoranmeldung

Die Umsatzsteuer ist vom Verein selbst zu berechnen.
Bis zum 10. Tag nach Ablauf des Voranmeldezeitraums (Verlängerung um einen Monat zulässig) ist eine Voranmeldung auf elektronischem Wege abzugeben (Programm: Elster).

Der Voranmeldezeitraum ist grundsätzlich das Kalendervierteljahr für Vereine bis zu einer gewissen Steuerschuld. Ist die Steuer höher, sind die Voranmeldungen monatlich einzureichen.

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Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

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Seit mehreren Jahren wird das Thema der Umsatzsteuerpflicht auf Mitgliedsbeiträge diskutiert. Inzwischen ist höchstrichterlich geklärt, dass Mitgliedsbeiträge umsatzsteuerbar sein können, auch wenn sich die Finanzverwaltung gegen diese Auffassung immer wieder sträubt, vor allem dann, wenn sie für den Verein günstig ist (z. B. beim Vorsteuerabzug).

In einer aktuellen und sehr ausführlichen Länder-Verwaltungsanweisung wird aufgezeigt, wie man im Überblick die erzielten Einnahmen und Ausgaben bei Durchführung von Festgemeinschaften/Jubiläums-veranstaltungen u. Ä. zutreffend verbuchen sollte.

Vereine müssen regelmäßig Steuererklärungen beim Finanzamt einreichen. 

Das Bundesfinanzministerium hat bereits mit BMF-Schreiben vom 22.09.2015 (BStBl 2015 I S. 745 f.) vereinfachte Spendengrundsätze zugelassen, die es ermöglichen sollen, dass private Spender, vor allem aber auch gemeinnützige Vereine und Hilfsorganisationen, dadurch den finanziellen Rahmen für die Flüchtlingshilfe neben staatlichen Institutionen erleichtern und selbst fördern können.