Lotteriesteuer

Der Lotteriesteuer (Grundlage: Rennwett- und Lotteriegesetz - RennwLottG) unterliegen öffentliche Lotterien und Ausspielungen.
Die Steuer beträgt 20 % des Verkaufspreises der Lose. Von der Besteuerung ausgenommen sind Ausspielungen, bei denen der Gesamtpreis der Lose den Wert von 650 Euro nicht übersteigt.

Praxis-Hinweis: Sofern das Ausspielungsergebnis ausschließlich für gemeinnützige, mildtätige oder kirchliche Zwecke verwendet wird, gilt ein Freibetrag von 40.000 Euro.

Achtung: Unabhängig von der Frage, ob für eine Lotterie oder Ausspielung Lotteriesteuer zu entrichten ist, besteht für den Verein als Veranstalter die Verpflichtung, die Lotterie oder Ausspielung rechtzeitig vor Beginn bei der nach Landesrecht zuständigen Stelle anzumelden.

Wichtige Angaben sind dabei:  die Anschrift des Vereins, der Ort und der Zeitraum der Veranstaltung, die Anzahl der Lose und der Lospreis.

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Der Schatzmeister/Kassierer/Kassenwart verwaltet die Kasse des Vereins und führt ordnungsgemäß Buch über alle Einnahmen und Ausgaben. Soweit die Satzung des Vereins keine expliziten Vorgaben enthält, ist der Schatzmeister allein verantwortlich für alle finanziellen Angelegenheiten des Vereins. Dazu gehören die Finanzplanung, die Erledigung der Buchführung, die Erstellung des Rechnungsabschlusses und die Erledigung der steuerlichen Angelegenheiten. Die Unterrichtung des Vorstands erfolgt durch regelmäßigen Bericht in den Vorstandsitzungen.

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