Bauabzugsteuer

Verwandte Begriffe

Bauabzugssteuer bedeutet: wenn der Verein Bauleistungen von mehr als 5.000 Euro im Kalenderjahr in Auftrag gibt, muss er sich vom beauftragten Handwerker oder Bauunternehmen eine Freistellungsbescheinigung vorlegen lassen.
Andernfalls ist der Verein als Leistungsempfänger verpflichtet, 15 % des Rechnungsbetrags einzubehalten. Dieser Betrag ist bei seinem Finanzamt anzumelden und abzuführen.

Praxis-Tipp: Bauleistungen sind alle Leistungen, die der Herstellung, Instandsetzung, Instandhaltung, Änderung oder Beseitigung von Bauwerken dienen (§§ 48 ff EStG).

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Bundesweit herrschen große Unterschiede bei Zuschüssen und öffentlichen Fördergeldern. Die Palette von Förderbereichen, -möglichkeiten, Förderungsformen und Ansprechpartnern für Förderungen ist nahezu unüberschaubar. 

Die in den Mustern der Zuwendungsbestätigungen vorgegebene Wortwahl und Reihenfolge der Textpassagen sind beizubehalten, etwaige Umformulierungen sind unzulässig.

Die Nutzung der Steuervorteile, die mit der Erreichung des Gemeinnützigkeitsstatus verbunden sind, gehört zu den wichtigsten Zielen bei Vereinsgründungen. Leider gibt es die "Gemeinnützigkeit" nicht automatisch. Aber wie holt man sich die Anerkennung als gemeinnütziger Verein?

Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Verantwortung für die Vereinsführung entsprechend der Satzung, der Tradition des Vereins sowie der Zielvorstellung der Vorstandschaft. 

Welcher Verein kann nicht eine Finanzspitze gebrauchen? Das Geld ist knapp, der Bedarf an finanziellen Mitteln ist da. An wen muss man sich wenden, wenn man Zuschüsse, Fördermittel oder günstige Darlehen beantragen will? Das Tool unterstützt Sie bei der Beantwortung der Fragen und der Beantragung von Fördergeldern. Dann klappt es auch mit der Finanzierung in Ihrem Verein!  

In der Vereinsarbeit gilt es nicht nur Routineaufgaben zu meistern; sie wird häufig auch durch die Einführung von Projekten geprägt. Projekte bringen den Verein nach vorne, schaffen neue Möglichkeiten, mehr Komfort. Zumindest sollte das so sein. Damit das tatsächlich gelingt, heißt das für die Verantwortlichen – in der Regel neben dem Beruf und den herkömm-lichen Vereinsaufgaben – unter Zeitdruck Konzepte zu erarbeiten und abzuwickeln. Da sind Fehler oft vorprogrammiert.

Dem Protokollführer steht es weitestgehend frei, wie er das Protokoll über die Gründung und erstmalige Mitgliederversammlung eines Vereins führt und welche Formulierungen er wählt. An gewisse inhaltliche Vorgaben ist er jedoch gebunden. Zumal das Protokoll später sowohl beim Vereinsregister eingereicht werden muss, als auch vom Finanzamt bei Antragstellung auf Erlass eines Feststellungsbescheids für die Gemeinnützigkeit des neugegründeten Vereins benötigt wird.  

Mitgliedsbeiträge müssen von Zeit zu Zeit angepasst werden. 

Viele gemeinnützige Vereine/Verbände bilden je nach finanziellen Möglichkeiten eigene steuerlich zulässige Rücklagen, um auch langfristig Kapitalreserven zu haben als spätere Unterstützung zur Realisierung und Verfolgung der Vereinsinteressen/Vereinszwecke.

Im Rahmen der Finanzierung geht es um die Bereitstellung von Kapital für unterschiedliche Zwecke, wie z. B. Investitionsvorhaben, Überbrücken von Liquiditätsengpässen oder das Ablösen von Krediten. Dieser Beitrag zeigt Finanzierungsquellen auf und erläutert die damit verbundenen Konsequenzen.