Spendenhaftung

Als Haftende für die unrichtig ausgestellte Spendenbestätigung  können sowohl der ausstellende Verein als auch die für ihn handelnde natürliche Person in Anspruch genommen werden.

Hinweis: Also Hände weg von Gefälligkeitsbescheinigungen.

Im Übrigen liegt eine ordnungsgemäße Zuwendungsbescheinigung nur vor, wenn der entsprechende Haftungshinsweis am Schluss der Bescheinigung angebracht worden ist.

Dieser Frage der Haftung wird von den Finanzämtern immer mehr Aufmerksamkeit in Form von Außenprüfungen oder Kontrollmitteilungen (Mitteilung des prüfenden Finanzamts an das für den  Spender oder Spendenaussteller zuständige Finanzamt) geschenkt. Es ist zu unterscheiden:

Spenden: Ausstellerhaftung
Hier haftet der Aussteller der Spendenbescheinigung, soweit er Bescheinigungen vorsätzlich oder grob fahrlässig unrichtig ausgestellt hat. Bei Direktspenden wird der Haftende der Verein sein. Eine persönliche Haftung durch Organe (z.B. Vorstand, Kassierer) des Vereins ist nicht ausgeschlossen. Insoweit hat das Finanzamt ein Auswahlermessen.

Spenden: Veranlassungshaftung
Nach diesem Gesetzestatbestand haftet, wer veranlasst, dass eine Zuwendung zweckentfremdet und nicht für steuerbegünstigte Zwecke verwendet wird. Ein Verschulden wird nicht vorausgesetzt. Hierunter fallen die Spenden, die nicht für den eigentlichen gemeinnützigen Zweck (ideellen Bereich, Zweckbetrieb) verwendet werden, sondern für den steuerschädlichen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, z. B. Vereinsgaststätte, schädliche Vereinsausflüge etc.

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