Dienstag, 01.04.2014 | | Foto: Hartmut Fischer, WortMacht

Hartmut Fischer

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Hartmut Fischer ist Inhaber von Wort Macht – Textservice & Ideenschmiede.


Er war Pressesprecher und PR-Leiter eines weltweit agierenden Softwarehauses und ist seit 2005 als selbstständiger Autor, Journalist und Kommunikationsberater tätig. Zu seinen journalistischen Schwerpunkten/Arbeiten gehören das Vereinsleben und -recht.

Er schrieb unter anderem 'Verein(t) erfolgreich' (Begleitbuch zur WISO-Software). Er betreut heute Vereine und mittelständische Unternehmen vornehmlich im Bereich Kommunikation und Öffentlichkeitsarbeit.

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Auch Vereine müssen mit der Zeit gehen. So sind die Gründe, Mitglied eines Vereins zu werden, heute andere als noch vor einigen Jahren. Befragungen haben gerade bei jüngeren Menschen ergeben, dass man aus der Vereinstätigkeit einen Nutzen ziehen will. So möchte man beispielsweise aus der Vereinstätigkeit auch Vorteile für das Berufsleben ziehen. Aber heißt das, dass „das Gesellige“ ausgedient und im modernen Verein nichts mehr zu suchen hat?

„Das Geld liegt auf der Straße“, behauptet der Volksmund. Doch wer in einem Verein für die Finanzen verantwortlich ist, weiß, dass das nicht stimmt. Im Gegenteil: Für Vereine wird es immer schwerer, an die nötigen Mittel zu kommen, um die Vereinsarbeit sicherzustellen.

Im neudeutschen Sprachgebrauch hat es sich eingebürgert, dass jede Veranstaltung als Event bezeichnet wird. Doch häufig ist so eine Veranstaltung mehr oder weniger „Selbstzweck“. Sie wird durchgeführt, weil man das schon immer gemacht hat oder weil man sich nach außen darstellen will (was ja ein guter Ansatz ist). Schaut man sich aber bei kommerziellen Events von Firmen um, wird man merken, dass dort mehr dahintersteckt.