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11.10.2013, 12:58 von TT-oldie48Profil ansehen
SEPA Forum|Kriterien für Umwandlung Einzugsermächtigung in SEPA-Lastschriftmandat
Welche Kriterien müssen alle erfüllt sein, damit eine bestehende Einzugsermächtigung in ein SEPA-Lastschriftmandat umgewandelt werden kann? Reicht Angabe von Name, Vorname und Bankverbindung oder muss auch die jetzige, ev. zwischenzeitlich geänderte Adresse auf der alten Einzugsermächtigung vorhanden sein? Kann auch umgewandelt werden, wenn die Kontonummer der Einzugsermächtigung sich inzwischen verändert hat, das Bankinstitut jedoch blieb?
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21.10.2013, 05:46 von TT-oldie48
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In meiner Inkassovereinbarung mit meiner Bank steht bei Voraussetzungen für die Umwandlung: "Die Einzugsermächtigung muss folgende Autorisierungsdaten enthalten: Bezeichnung des Zahlungsempfängers, -Bezeichnung des Zahlungspflichtigen...". Auf meine Frage, wie diese Formulierung ("Bezeichnung") zu verstehen ist, wurde mir gesagt, dass nicht nur Name und Vorname, sodern auch die aktuelle Adresse dazugehöre. Somit müsste ich bei allen Vereinsmitgliedern mit überholten Adressdaten ein extra SEPA-Mandat einholen. Bin ich an diese Antwort gebunden, muss also wegen nicht aktueller Adresse in den alten Einzugsermächtigungen die Mandate neu einholen?
Vielen Dank
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19.10.2013, 07:29 von RA Timo Lienig
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Die Deutsche Bundesbank verweist auf die Inkassovereinbarungen der jeweiligen Bankinsitute.

In diesen Inkassovereinbarungen ist genau gereglt, welche Formvorschrift für ein gültiges Mandat notwendig ist. Bei vielen Banken besteht die Voraussetzung, dass das Mandat eine händischen Unterschrift zur Wirksamkeit bedarf.

Auch beutreilen die Banken die Frage unterschiedlich, für den Fall, wenn es zu einem Streitfall kommt und der Verein nachweisen muss, ob ein wirksames Mandat erteilt wurde.
Einige Banken reicht eine Kopie des Mandates aus, andere Banken forderen ein Mandat mit händischer Unterschrit im Original.

Aufrgrund der unterschiedlichen Handhabung der Banken sollte die jeweilige Inkassovereinbarung gelesen werden bzw. bei der Bank nachgefragt werden, um so sicher zu wissen, welche genaue Form das Mandat aufweisen muss, damit es von der Bank akzeptiert wird.
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23.10.2013, 04:55 von TT-oldie48
In meiner Inkassovereinbarung mit meiner Bank steht bei Voraussetzungen für die Umwandlung: "Die Einzugsermächtigung muss folgende Autorisierungsdaten enthalten: Bezeichnung des Zahlungsempfängers, -Bezeichnung des Zahlungspflichtigen...". Auf meine Frage, wie diese Formulierung ("Bezeichnung") zu verstehen ist, wurde mir gesagt, dass nicht nur Name und Vorname, sodern auch die aktuelle Adresse dazugehöre. Somit müsste ich bei allen Vereinsmitgliedern mit überholten Adressdaten ein extra SEPA-Mandat einholen. Bin ich an diese Antwort gebunden, muss also wegen nicht aktueller Adresse in den alten Einzugsermächtigungen die Mandate neu einholen?
Vielen Dank
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15.10.2013, 06:28 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich besteht die Möglichkeit alte, bereits erteilte Einzugsermächtigungen im Wege der Umwandlung als SEPA-Lastschriftmandate im SEPA-Lastschriftverfahren zu nutzen. Dafür sind jedoch folgende Voraussetzungen notwendig:
- Der Zahlende hat dem Verein eine schriftliche Einzugsermächtigung erteilt, in der der Verein ermächtigt ist, Zahlungen von dem Konto des Mitglieds mittels Lastschrift einzuziehen. Diese muss dem Verein vorliegen.
- Der Verein muss den Zahlenden vor dem ersten Einzug im Rahmen des SEPA-Zahlverfahrens über den Wechsel vom Einzug per Einzugsermächtigungslastschrift auf den Einzug per SEPA-Lastschriftverfahren unter Angabe der Gläubiger-Identifikationsnummer, der Mandatsreferenz und des Zeitpunktes der Umstellung unterrichten.

Eine Änderung der Adresse ist unerheblich, da jeweils auf die Kontodaten abgestellt wird.

Best Grüße
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16.10.2013, 01:24 von verwitwet.de
wie weit ist hier die Aussage der Bundesbank in ihren FAQ zu werten?

https://www.sepadeutschland.de/faq#a_500e64f14d9fc4676500000a
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16.10.2013, 11:37 von verwitwet.de
Hallo, was heißt in dem Zusammenhang "Der Zahlende hat dem Verein eine schriftliche Einzugsermächtigung erteilt"?

In unserem Verein habe sich die meisten Mitglieder online angemeldet und entsprechend auch über diesen Weg eine Einzugsermächtigung erteilt. Eine Unterschrift gibt es in den meisten Fällen nicht.
Können diese Einzugsermächtigungen weiter verwendet werden?
Grüße
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