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20.08.2014, 08:42 von mamaProfil ansehen
Allgemeines Forum|Vorsitender a.D.
Hallo, folgende Frage. Bei unserem letzten Delegiertentag ist der Bundesvorsitzende kurz vor Ablauf seiner Wahlperiode zurückgetreten. Er wäre zur anstehenden Neuwahl nicht mehr angetreten. Nun tritt er überall als Bundesvorsitzender a.D. auf. Dies vor allem gegenüber Behörden und Wirtschaftsunternehmen, mit denen er in seiner früheren Funktion als Bundesvorsitzender zu tun hatte. Hat der neue Vorstand (der es dadurch nicht leichter hat) Möglichkeiten diesen Titel zu "verbieten" oder steht dies dem "alten" Vorsitzenden zu?? In unserer Satzung gibt es diesbezüglich keine Regelungen. Vielen Dank für eine schnelle Antwort.
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15.09.2014, 03:14 von RA Timo Lienig
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Als ersten Schritt würde ich ein Gespärch mit dem alten Vorsitzenden führen und um Unterlassung bitten. Ferner sollte dies auch in Schriftform erfolgen.
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21.08.2014, 09:21 von RA Timo Lienig
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Die Bezeichnung a. D. ist fü einen Vorsitzenden untypisch.

Grundsätzlich ist die Abkürzung a. D. z. B. für Minister, Bematen, Senatoren und Richter.

Die Regularien wann und wer den Zusatz a. D. tragen darf ist u.a. im Beamtengesetz geregelt. Ein vergleichbares Gesetz für Vereinsvorstände gibt es nicht.

Im Beamtengesetz ist ferner geregelt, dass bei einem vorzeitigen Ausscheiden aus dem Dienst kein Anspruch auf die Führung des Zusatzes a. D. besteht.
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28.11.2014, 07:41 von Jost Essmann
Vielleicht genügt ihm ja auch das Kürzel "i. R.".
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22.08.2014, 08:26 von mama
Hallo Herr Lienig, vielen Dank für Ihre schnelle Antwort. Was kann der jetzige Vorstand unternehmen???
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