> zur Übersicht Forum
Userbild
12.02.2014, 04:25 von Manfred W.Profil ansehen
Allgemeines Forum|Untätigkeit des Vorstandes
Der Vorstand eines e.V. ist seit über eineinhalb Jahren völlig untätig. Mahnungen durch die Mitglieder zu der in 2013 notwendigen Mitgliederversammlung, zur Vorlage eines Rechenschafts- und Kassenberichts wurden ignoriert. Jetzt wird mitgeteilt, dass der Vorstand rückwirkend per 31. 12.13 zurück tritt. Gleichzeitig werden die Mitglieder gebeten, ihren Austritt aus dem Verein zu erklären, damit der Verein, der dann keine Mitglieder mehr hat, beim Vereinsregister abgemeldet werden kann.
Ein Teil der Mitglieder kommt dem nach, weil man ihnen das Angebot macht, in einen neuen, nicht eingetragenen Verein einzutreten. Andere beharren auf ihrer Mitgliedschaft im eingetragenen Verein. Die Situation ist sehr unübersichtlich.
Was kann man tun?

Manfred Weist
Userbild
Alle 1 Antworten
Userbild
19.02.2014, 05:19 von RA Timo Lienig
Profil ansehen
In der Tat ist die Situation äußerst unübersichtlich.

Grundsätzlich ist es so, dass wenn ein Verein kein BGB-Vorstnad mehr hat, also handlungsunfähig ist, muss in letzter Konsequenz ein Notovrstand bestellt werden.

Ein Zwang zum Austritt ist nicht möglich. Eine Kündigung der Vereinsmitgliedschaft beruht immer auf einer freiwilligen Entscheidung.
Auch kann ein Verein nur dann aufgelöst werden, wenn ein satzungskonformer Auflösungsbeschluss durch das zuständige Organ getroffen wurde.

Best Grüße.
Userbild
Wir freuen uns von Ihnen zu hören!
Haben Sie Fragen, Anregungen oder Kritik?
Schreiben Sie uns!
>weiter