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18.12.2016, 07:54 von WasserballProfil ansehen
Allgemeines Forum|Schadenersatz
Ein Trainer schließt für den Verein für einen Wettkampf einen Vertrag mit einem Autoverleiher ohne Vollkasko ab.
Er verschuldet bei dieser Maßnahme auf dem Nachhauseweg mit dem gelaesten Fahrzeug einen Unfall.
Der Verleiher macht hier Schadenersatz in Höhe von 2.500,00 Euro geltend, die zunächst an den Verursacher den Trainer gehen.
Der Trainer macht dann, da es eine Dienstfahrt war, den Verein dafür haftbar den Schaden, da es sich um eine Vereinsfahrt handelte und verlangt, dass der Verein diese Summe zahlt.
Muss der Verein bezahlen? Es handelt sich hierbei wohl um vielleicht leichte Fahrlässigkeit.

Vielen Dank im voraus.
G.B.
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27.12.2016, 08:09 von Jule4
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Danke für die umfassende Antwort von RA Timo Lienig
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19.12.2016, 10:45 von RA Timo Lienig
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Entscheidend ist hier welcher Verschuldensgrad vorliegt und was der Trainer für seine Trainertätigkeit bekommt.

Für den Verschuldensgrad der leichten Fahrlässigkeit git es Haftungspriviegien. Je nach genauem Sachverhalt muss geprüft werden,ob ggf § 31 b BGB eischlägig ist. Ist dies der Fall, hat der Trainer einen Freistellungsanspruch und je nach Versicherung des Vereins kommt diese für den Schaden auf.
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