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19.09.2016, 06:18 von ZillaProfil ansehen
Allgemeines Forum|Mitgliederdarlehen für Finanzierung des Clubhaus-Neubaus
Hallo,

zur Finanzierung eines Clubhaus-Neubaus bietet der Vorstand den Mitgliedern für ein Darlehen in Höhe von 5.000,- / 10.000,- Euro, oder auch darüber hinaus, einen Zinssatz von ca. 4 % an.
Die Laufzeit beträgt 7 Jahre. Die Tilgung inkl. Zins erfolgt jährlich.
Die Vergabe erfolgt bis zu einer Gesamthöhe von 180.000,- Euro.

Der Zinssatz für ein zusätzlich erforderliches Bankdarlehen beträgt 2,75 %.

Die Satzung enthält keine Bestimmung über Mitgliederdarlehen. Sie lautet:
„Beiträge und Umlagen
Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands Umlagen beschließen, wenn ein außerordentlicher Finanzbedarf vorliegt oder eine Investition durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.
Einzelheiten und Höhe der Beiträge sowie Umlagen regelt die Beitragsordnung, die die Mitglie-derversammlung beschließt.“

Ich habe folgende Fragen:
1. Ist für die Vergabe von Mitgliederdarlehen eine Satzungsänderung
erforderlich oder genügt ein Mitgliederbeschluss?
2. Sind in der Mitgliederversammlung, bei Beschlussfassung der Finanzierung,
Name und Darlehenshöhe der Darlehensgeber/Mitglieder bekanntzugeben?
3. Werden durch die höher als marktübliche Zinsen diese Mitglieder unzulässig
bevorteilt, ggfs. mit welchen Folgen?
4. Wird durch die geplante Vergabe die Gemeinnützigkeit gefährdet?

Besten Dank im Voraus für die Beantwortung.
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Alle 2 Antworten
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27.12.2016, 08:12 von Jule4
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Zu Punkt 4 sollte das FA oder der Steuerberater befragt werden.
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29.11.2016, 09:15 von Jost Essmann
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Sprechen Sie doch einfach mit dem zuständigen Registergericht.
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