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14.01.2014, 05:09 von TVFProfil ansehen
Allgemeines Forum|Gewinn- und Verlustrechnung
Unser Verein hat nach einer Beitragserhöhung seit 2011 jedes Jahr einen Gewinn von ca 2TEUR ausgewiesen. Wir haben in diesen Jahren natürlich auch in Sportgeräte investiert (Neuanschaffungen, Reparaturen etc.). Der Gewinn wurde dem Vermögen zugewiesen (nicht zweckgebunden, da keine größeren anfallenden Ausgaben bekannt waren). Jetzt möchten wir gerne die Übungsleitervergütungen anheben.
Da der Erhöhungsbetrag in der Summe den Gewinn, der in den letzten 3 Jahren pro Jahr erzielt wurde, übersteigt ist es möglich, daß wir künftig (bei sonstigen gleichbleibenden Ausgaben) einen Verlust erzielen.
Erzielt der Verein z.Bsp in den nächsten 3 Jahren jedes Jahr einen Verlust, kann ich dies mit dem aus den Gewinnen der letzten 3 Jahre vorhandenen Vermögen ausgleichen/ verrechnen, dieses also sozusagen hierfür aufbrauchen? Droht gar der Verlust der Gemeinnützigkeit, wenn mehrere Jahre hintereinander ein Verlust erwirtschaftet wird? Andererseits darf man ja auch nicht anhaltend Gewinne erzielen....
Ich bin für schnellen, fachkundigen Rat dankbar (die Generalversammlng wirft ihre Schatten voraus) ;-)
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Alle 3 Antworten
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18.01.2014, 06:59 von RA Timo Lienig
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Verluste sind immer nur dann gemeinnützigkeitsschädlich, wenn diese im Bereich der Vermögensverwaltung oder dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb entstehen.

Da die Übungsleiterpauschale dem ideellen Bereich bzw. dem steuerbegünstigten Zweckbetrieb zuzuordnen ist, sind diese Verluste nicht gemeinnützigkeitsschädlich.
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Alle 2 Kommentare
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20.01.2014, 08:34 von TVF
Bezüglich der Verlustverrechnung hier doch noch eine anschließende Frage: kann es Probleme geben, wenn wir durch die ggf. entstehenden Verluste das vorhandene Vermögen (Sparguthaben) angreifen, da die früheren Gewinne nicht einer bestimmten Rücklage zugeführt wurden?
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19.01.2014, 11:31 von TVF
Vielen Dank für die Info. Damit sind meine Bedenken bzgl. Der Erhöhung ausgeräumt.
Viele Grüße
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