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26.03.2018, 08:40 von FranzLuweinProfil ansehen
Allgemeines Forum|Gemeinnützigkeit in Gefahr?
Hallo,
nachdem unser gemeinnütziger Verein mit erheblichen Mitteln aus öffentlichen Kassen einen Premium-Wanderweg geschaffen hat, will der Verein nun dafür sorgen, dass dieser Weg auch von möglichst vielen Menschen genutzt wird.
Nun macht das zuständige Finanzamt darauf aufmerksam, dass z.B. Werbung für den Weg, die Bereitstellung von Informationen über gewerbliche und private Anbieter von Unterkünften auf einer Website, das Anbieten und Durchführen von Wanderungen usw. zum Verlust der Gemeinnützigkeit führen wird. Stichwort: "Touristikverein"
Da der Wanderweg bereits einen guten Namen hat, wird z.Zt. versucht einen Partner zu finden, der die Nutzung der Namensrechte erwirbt und im Gegenzug die o.g. Tätigkeiten in eigener Verantwortung und auf eigene Rechnung übernimmt.
Ist das grundsätzlich ein gangbarer und zielführender Weg?
Gibt es andere Alternativen?

Mit freundlichem Gruß

Franz Luwein
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Alle 1 Antworten
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29.03.2018, 07:54 von RA Timo Lienig
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Damit die Gemeinnützigkeit nicht aberkannt wird, müssen die Mittel des Vereins für die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden.
Laut Ihrer E-Mail und der Reaktion des Finanzamts schließe ich, dass Ihr Verein nur Tätigkeiten im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb durchführt.
Der Verein muss versuchen, dass der in der Satzung verankerte satzungsmäßige Zweck verwirklicht wird.

Grds. wäre eine Ausgliederung der Vermarktung möglich, jedoch muss auch hier der Verein seine satzungsmäßigen Zwecke verwirklichen.
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