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26.05.2016, 11:11 von GriesuProfil ansehen
Allgemeines Forum|Finanzen
Hallo, wir sind ein eingetragener Verein und unterstützen die örtliche Feuerwehr.Wir haben 126 Mitglieder und bringen uns auch in Veranstaltungen ein. Jetzt sind wir durch diese Veranstaltungen mit unserem Steuerfreien Betrag von 17500 Euro drüber und müssen eine Umsatzsteuererklärung abgeben.Das ist das 1. das haben wir einem steuerbuero übergeben. Bei dieser Erstellung hat das Steuerbuero festgestellt, das Kontoauszüge fehlen und das Transaktionen vom Vereinskonto auf das Privatkonto der Rechnungsführerein erfolgten. Sie hat das so erklärt das sie keinen Zugang (Karte ) hatte um an Bargeld vom Verein zu kommen - sie hat praktisch das Geld dann von ihrem Privatkonto abgehobenund dann Rechnungen damit bezahlt. Bei der Kassenprüfung anläßlich der JHV war alles in OK.Kein Minus ,die gesamte Führung in Ordnung. Das Steuerbuero hat zuerst den 1.Vorsitzenden informiert und und dann erst die Rechnungsführerin.Sie hat keine Chance bekommen bis dato heute das zu erklären, das ist das 1, das 2. der 1.Vorsitzende hat ihr sofort die Kasse entzogen und den ZUgang zum Vereinskonto-ohne den Vorstand zu informieren-eigenmächtig. Von den Beleidigungen die sie und ihre Familie zu hören bekommen hat will ich erst gar nicht reden, Jetzt hat der 1.Vors. eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen,aber nicht schriftlich -hier will er den Ausschluss des Mitgliedes verlangen -obwohl noch gar noch gar nicht geklärt ist ob hier wirklich ein Betrug vorliegt und hat auch noch keine Anhörung statt gefunden-es wurde ihr dazu noch kene Chance gegeben. Fuer mich -ich bin auch im Vorstand sind hier viele Fragen offen ?Wie weiter ?
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01.06.2016, 06:04 von RA Timo Lienig
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Zunächst gilt festzuhalten, dass unabhängig, ob hier Fehler von der Rechnungsführerin gemnacht wurden oder nicht, alle Maßnahmen des Vorstands gemäß der Satzung vollzogen werden müssen.
Dies betrifft den Entzug der Kasse, die Einberufung der Vorstandssitzung, den Vereinsausschluss etc. Bei all diesen Maßnahmen muss der Vorstand die satzungsmäßigen Vorgaben einhalten und nach diesen handeln.
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28.05.2016, 05:49 von Bruder Tom
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Das Vorgehen des Vorsitzenden halte ich für sehr fragwürdig.
1. Transaktionen auf ein Privatkonto sind nicht unbedingt üblich, es sei den für Auslagenersatz. Da die Rechnungsführerin (Rf) dies, so habe ich es verstanden, auch alles lückenlos belegen kann und die Rechnungsprüfer dies auch nicht beanstandet haben, sollte sich ihr Vorsitzender sich mal etwas zurücknehmen. Ich gehe mal davon aus das nach der Rechnungsprüfung auf der JHV die Entlastung des Vorstandes stattgefunden hat. Damit sind alle Beteiligten, außer bei offensichtlichen Betrug aus dem schneider.
Weiterhin kann ihr Vorsitzender nicht eigenmächtig die Kasse entziehen, bzw. die Rechnungsführerin ausschließen. Diese Befugnis hat nur das Organ, durch das die Rf gewählt wurde, nämlich die Mitgliederversammlung. Er verstößt hier augenscheinlich selbst gegen die Satzung und gegen BGB §27.
Gehen Sie im Vorstand wie folgt vor:
1. Anhörung der Rf
2. Bericht der Kassenprüfer prüfen
3. Ggf, aber nur wenn die Antworten der Rf nicht schlüssig sind eine MV einberufen, die entscheidet ob Rf noch Rf bleibt.
Wenn ja
4. Scheckkarte zur Verfügung stellen, damit solche Konstrukte nicht mehr notwendig sind.
Weiterhin ist das Vorgehen des Steuerbüros sehr merkwürdig, hätte vielleicht zuerst mit Rf sprechen sollen. Auch hier überlegen ob nicht ein Wechsel besser ist.
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26.05.2016, 01:55 von Griesu
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26.05.2016, 12:57 von Griesu
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