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08.03.2012, 10:03 von Fussball1Profil ansehen
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wie bekomme ich die Tollbar in die Spenden und Sponsorenverwaltung
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Alle 1205 Antworten
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14.02.2018, 01:50 von Sportverein53
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Hallo.
In unserem Vereinsheim stehen Sanierungsmassnahmen an. Hat jemand eine Idee, wer hier für eventuelle Förderungen in Frage kommt? Ist es desnkbar, dass ein Handwerker auf einen Teil des Rechnungsbetrages verzichtet und im Gegenzug eine Spendenquittung erhält? Danke
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14.02.2018, 08:12 von RA Timo Lienig
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Das von Ihnen angedachte Konstrukt ist möglich. Bzgl. des Enkaufs der Mitglieder gibt es beim Verein nichts zu beachten, da, wie Sie bereits erwähnt haben, lediglich ein Vertrag zwischen dem Mitglied und dem Ausrüster zustande kommt.

Die Einbindung des Logos des Ausrüsters mit Verlinkung ist ebenfalls möglich. Jedoch muss hierfür eine Einnahme im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gebucht werden in Höhe des jährlichen Gesamtrabattes.
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14.02.2018, 08:01 von RA Timo Lienig
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Für eine Spende ist kennzeichnend, dass diese freiwillig und ohne Gegenelistung ist.
Die Erlangung eines Startplatzes, aufgrund der Zahlung eines bestimmten Betrages, stellt eine Gegenleistung dar. Somit liegt keine Spende vor.
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13.02.2018, 11:20 von Bruder Tom
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Klar dürfen Sie sich gegenseitig und sogar selbst wählen.
Auch, dass Sie sich beide zur Wahl stellen ist im BGB nicht ausgeschlossen.
Jedoch könnte die Satzung des Vereins dies ausschließen. Daher mal in die Satzung sehen.
Ansonsten viel Erfolg.
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13.02.2018, 02:31 von SercanUestt
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Sehr geehte Damen und Herren,
meine Frau und ich möchten uns in den Vorstand wählen lassen und haben bezüglich dem Wahlverfahren eine Frage. Dürfen wir uns als Ehepartner gegenseitig wählen? Ich finde dazu leider keine Antwort in den Foren und in einigen Büchern des Vereinrechts. Ich wäre für eine Antwort sehr dankbar.

Beste Grüße und nur Gutes,
S. Üstündag
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10.02.2018, 11:17 von Bruder Tom
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Mann-CI, ich fürchte aus auf 450 Euro-Basis gibt es keine weitere Möglichkeit.
Übungsleiterpauschale kommt auch nicht in Frage. Die Tätigkeit eine Vereinszeitung redaktionell zu "kreieren" fällt nicht unter den §3 Nr. 26 EStG.
Ich habe noch eine Seite gefunden, wo Ehrenamtspauschale und Übungsleiterpauschale und deren Voraussetzungen beschrieben sind.
http://www.bundesfinanzministerium.de
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08.02.2018, 02:12 von elo
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Im Rahmen von Sponsorenakquise bietet uns ein Ausstatter einen Kooperationsvertrag an.
Der Inhalt wären preisliche Vergünstigungen für Mitglieder beim Kauf von Ausrüstungsgegenständen.
Der Verein hätte in diesem Fall keinen buchhalterischen Posten, da der Kauf nicht über die Vereinsbücher läuft, sondern direkt von den Mitgliedern bezahlt werden.
Als Gegenleistung würde der Verein den Ausstatter auf der Homepage nennen und ggfs. verlinken.
Wir sind ein gemeinnütziger Sportverein, der nicht umsatzsteuerpflichtig ist.
Hätten wir mit diesem Konstrukt ein Problem mit der Gemeinnützigkeit bzw. mit der Steuer?
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08.02.2018, 11:42 von Bruder Tom
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Eine Ehrenamtspauschale ist möglich, wenn derjenige im ideellen Bereich bzw. im Zweckbetrieb des Vereins tätig geworden ist.
D.h. nur wenn Sie ihre Vereinszeitung unentgeltlich abgeben ist dies möglich. Verlangen Sie für die Zeitung Geld ist dies im wirtschaftl. Geschäftsbereich zu verbuchen und somit für diese redaktionelle Arbeit keine Ehrenamtspauschale möglich. (§ 3 Nummer 26a EStG )
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10.02.2018, 12:15 von Mann-CI
Danke Bruder Tom,

unsere Vereinszeitung wir unentgeltlich abgeben, so können wir die Ehrenamtspauschale zahlen, gibt es vielleicht noch eine andere
Möglichkeit damit wir mehr zahlen können als nur 720,00€, könnte man das auch für besondere Leistung als Übungsleiter deklarieren.

Viele Grüße
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08.02.2018, 07:24 von Mann-CI
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Hallo zusammen,
für welche genauen Tätigkeiten im Vorstand kann die Ehrenamtspauschale bezahlt
werden, wir möchten Ehrenamtspauschale für die Person bezahlen die für die
Öffentlichkeit Arbeit zuständig ist, genauer gesagt Hauptsächlich für die redaktionelle Arbeit an unsere Vereinszeitung die 4mal im Jahr erscheint, was muss genau in der Bescheinigung
für das Finanzamt stehen damit wir keinen Ärger mit dem Finanzamt bekommen.
Reicht einfach aus zu schreiben das Sie die Ehrenamtspauschale für ihre Öffentlichkeit Arbeit
bekommt.
Für Ihre Mühe bedanke ich mich bereits im Voraus.
Viele Grüße
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07.02.2018, 10:37 von Finjama123
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Vielen Dank für die Antwort. Größtenteils ist es so, dass der Läufer sich verpflichtet, 420 Euro zu spenden. Also wenn es weniger wird, dürfte ich nicht teilnehmen.
Das Geld geht nicht an den Veranstalter sondern an einen Verein, der nicht Ausrichter ist.
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05.02.2018, 02:17 von RA Timo Lienig
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Grds. ja, wenn es nicht bereits einen Verein gibt, der den gleichen Namen hat.
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05.02.2018, 02:17 von RA Timo Lienig
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Bei Ihrer Schilderung ist entscheiden, ob die Teilnhmer zwingend den Betrag in Höhe von 421,00 € bezahlen mussten oder ob sich die Veranstalter lediglich einen Betrag in Höhe von 421,00 € gewünscht haben, so dass man auch teilnehmen konnte, wenn man mehr, weniger oder gar nichts bezahlt hat.
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03.02.2018, 06:59 von Bruder Tom
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Ja, sofern ihr Verein gemeinnützig ist. Hier Handelt es sich um eine Geldspende. Wie die Frau das Geld zusammenbekommen hat spielt hier keine Rolle
Stellen Sie einfach eine Bestätigung über Geldzuwendung aus.
https://www.formulare-bfinv.de
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02.02.2018, 10:15 von Edelgard9
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Darf unser Verein hierfür eine Spendenbescheinigung ausstellen: Wir haben eine Spendenüberweisung (50 Euro) von einer Frau mit dem Überweisungsvermerk „Spende Umsatzerlöse aus Verkaufsaktion für Verein XY“ erhalten. Die Dame betreibt einen kleinen Online-Shop und schreibt in einer Mail, dass sie das Geld durch den Verkauf von Postkarten/Sticker mit ihren Kunden zusammengesammelt hat.
Nun hat die Dame eine Spendenbescheinigung für die 50-Euro-Spende angefordert. Darf unser Verein diese ausstellen, wovon ist das abhängig und worauf ist dabei zu achten?
Vielen Dank!
Edelgard
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01.02.2018, 11:07 von Bruder Tom
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Als Kirmesverein werden Sie da schlechte Karten haben. Wunder mich, dass der Verein überhaupt die Gemeinnützigkeit erhalten hat.
In der Abgabenordnung §52 ist klar definiert was gemeinnützige Zwecke sind. Eine Kirmes ist darunter nicht zu finden.
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01.02.2018, 11:44 von Eddy33
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Kann ich meinen Vornamen als Vereinsnamen nehmen mit dem Zusatz e.V. ?
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01.02.2018, 10:18 von Finjama123
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Hallo in die Runde, ich wollte bei einem Marathon für eine Charity Organisation teilnehmen. Ich hätte mich zu einer Spende von 421 Euro verpflichtet und dafür den Startplatz erhalten. Was mich verwundert ist, dass der e.V. mir daraufhin eine Spendenquittung anbot, handelt es sich beim "Schenken" des Statplatzes nicht um eine direkte Gegenleistung?
Danke vorab!
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01.02.2018, 08:19 von Tina B.
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Hallo Zusammen,
ich bin Mitglied eines Kirmesvereins. Einmal im Jahr veranstalten wir eine Kirmes, Abends Tanz und Musik, Nachmittags Spiele und Unterhaltung für Kinder und Senioren. Das FA möchte uns jetzt die Gemeinnützigkeit aberkennen, da gesellige Veranstaltungen grundsätzlich nicht gemeinnützig sind. Haben Sie vielleicht ein Tip, wie wir unsere Gemeinnützigkeit doch behalten können.
Für Ihre Mühe bedanke ich mich bereits im Voraus.
Viele Grüße
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30.01.2018, 12:03 von Bruder Tom
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Ein Hinweis noch.
Arbeitsstunden bzw. das Entgelt für nicht geleistete Arbeitsstunden sind rechtlich wie ein Bestandteil des Mitgliedsbeitrages anzusehen.
Wenn Sie die Arbeitsstunden künftig in der Satzung verankern wollen, dann mit einer Formulierung im §-en in dem Sie den Mitgliedsbeitrag behandeln. Ggf. auch in der Beitragsordnung.
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29.01.2018, 06:18 von Bruder Tom
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Sogenannte Arbeitsstunden und ggf. als Ersatz Entgelt zuzahlen ist zulässig, wenn dies in der Satzung verankert ist. Die Satzung bzw. Satzungsänderungen werden ausschließlich durch die Mitgliederversammlung beschlossen.
Ein Vorstand kann Arbeitsleistungen nicht selbst entscheiden oder festlegen.
Wenn Arbeitsleistung in der Satzung verankert ist, kann dies im Aufnahmeantrag mit enthalten sein, muss aber nicht, sofern der Aufzunehmende eine Satzung im Vorfeld ausgehändigt bekam und einsehen konnte.
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29.01.2018, 08:39 von Tiju
Vielen Dank,
in der Satzung sind die Arbeitsstunden nicht verankert. Dann können wir den Aufnahmeantrag so nicht ändern.
Danke für die schnelle Antwort.
LG Martina
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29.01.2018, 04:48 von Tiju
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Darf man im Aufnahmeantrag einen Zusatz schreiben, der besagt, das man sich bei Aufnahme in den Verein verpflichtet jährlich mindestens 5 oder 10 Arbeitsstunden unentgeldlich zu leisten? Bei nichterfüllung proStunde einen Betrag X zu zahlen. Muss dies auf einer Mitgliederversammlung beschlossen werden oder kann der geschäftsführende Vorstand solches beschließen?
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29.01.2018, 10:32 von RA Timo Lienig
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Wichtig für die Gemeinnützigkeit ist, dass der Verein danach schaut, dass die Beiträge bezahlt werden, damit diese wieder für satzungsmäßige Zwecke verwendet werden können.
Ggf. müssen die Bemühungen des Vereins gegenüber dem Finanzamt nachgewiesen werden.

Sollte auf Ihr erneutes Schreiben (Mahnung) kein Zahlungseingang erfolgen, könnte man u. U. das gerichtliche Mahnverfahren einleiten.

Für die Verbuchung der Beiträge ist zu beachten, dass es sich zwar um Beiträge von 2017 handelt, wenn diese nun aber in 2018 bezahlt werden, müssen diese auch in 2018 verbucht werden (Es gilt das Zufluss-Abfluss-Prinzip).
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27.01.2018, 11:01 von Caro@SVFH
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Hallo zusammen!
Ich bin seit Dezember 2017 nun offiziell Schatzmeisterin in einem Fußballverein (gemeinnützig). Wir haben im Juli 2017 in diesem Verein eine Jugendabteilung gegründet und dadurch viele neue Mitglieder gewonnen.
Bisher wurden die Beiträge entweder bar beim Vorstand gezahlt oder überwiesen. Ein Verwaltungsprogramm oder ähnliches gab es bisher nicht.
Anfang des Jahres habe ich nun das Kassenbuch von 2017 erhalten und gesehen, dass noch einige der Beiträge aus 2017 nicht gezahlt sind.
Den Beitragseinzug können wir für dieses Jahr erst im April durchführen, daher stellt sich mir die Frage wie gehe ich nun mit den fehlenden Beiträgen für 2017 um?
Wir haben im November 2017 bereits ein Schreiben an alle Mitglieder verschickt mit der Bitte die Beiträge zu überweisen (keine Rechnung, eher eine Mitteilung).
Wie darf ich weiter vorgehen? Muss eine Rechnung erstellt werden und was muss man dabei beachten?

Ich hoffe ihr/Sie könnt mir weiterhelfen =)

Vielen Dank vorab!
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26.01.2018, 02:37 von Bruder Tom
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Wie Sie hier agieren, wird Ihnen hier niemand raten können.
Sie sollten abwarten was der Kassenprüfbericht aussagt und welche Empfehlung die Kassenprüfer aussprechen. Sollten die Kassenprüfer eine Entlastung des Vorstandes insgesamt empfehlen, könnten Sie z.B. den Antrag stellen jedes Vorstandsmitglied einzeln zu entlasten.
Dies hätte den Vorteil, dass z.B. dem Kassierer eine Entlastung verweigert werden kann, alle anderen Vorstandsmitglieder aber entlasten werden.
Ob Der Kassierer dann entlastet wird liegt im Ermessen der Mitglieder.
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26.01.2018, 11:19 von MDP
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Wir stehen unmittelbar vor der Mitgliederversammlung und uns stellt sich die Frage ob der Kassier entlastet werden kann. Unsere Vereins Abt. hatte letztes Jahr ein großes Bauvorhaben, dass noch nicht abgeschlossen ist. Es kam regelmäßig zu Beanstandungen bei der Begleichung von Rechnungen an Lieferfirmen. Die Zahlungen wurden sehr spät angewiesen. In einem Fall kam es nun zu Mahngebühren. Sie sind relativ gering, aber sehr sehr ärgerlich, da es sich eigentlich um eine Abschlagszahlung handelte, die regelmäßig kam und kommt, aber erst jetzt ein Dauerauftrag eingerichtet wird. Wie sollen wir Mitglieder handeln. Ihn entlasten oder verweigern? Mit freundlichen Grüßen
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24.01.2018, 02:59 von Bruder Tom
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Ganz klar NEIN!
Jedes Vereinsmitglied kann für einen Vorstandsposten kandidieren.
Ob es denn dann gewählt wird ist eine andere Frage.
Schließen Sie Mitglieder diesbezüglich aus, kann das ausgeschlossene Mitglied diese Wahl vor Gericht anfechten und kein Gericht würde diese Wahl als gültig deklarieren, da die Mitgliederrechte hier in eklatanter Weise verletzt wurden.
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24.01.2018, 12:27 von timoshmdt
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Existiert im Vereinsrecht ein Recht auf Veto? Bedeutet also, dass der 1. Vorstand Kanidaten von der Wahl als Vorstandsmitglied ausschließen kann?
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22.01.2018, 04:29 von ju_ste
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Meine Frage
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16.01.2018, 09:14 von Mondhexe
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vielen Dank für die Antwort
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15.01.2018, 03:04 von RA Timo Lienig
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Grds. kann jeder als Vorstandsmitglied gewählt werden. Einschränkungen bzw. bestimmte Voraussetzungen können in der Satzug des Vereins verankert werden.
Gibt es keine speziellen Einschränungen in der Satzung ist es der Mitgliederversammlung überlassen, wen diese als Vorstand wählen oder auch nicht als Vorstand wählen.
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15.01.2018, 03:02 von RA Timo Lienig
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Was versteht man unter Fischbesatz? Ich bin leider kein Angler.
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15.01.2018, 02:58 von RA Timo Lienig
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Das wäre eine geeignete Möglichkeit der Dokumentation.
Bei dieser Liste ist jedoch der Datenschutz zu beachten.
Wenn ich Sie richtig verstanden habe, soll es eine offene Liste sein, in denen die Mitglieder ihre Daten eintragen. Folglich sehen die Mitglieder auch die Mitgliederdaten der anderen Vereinsmitglieder. Dies ist nicht zulässig.
Dementsprechend sind Einzelabfragen/Einzelbestätigungen durchzuführen.
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15.01.2018, 01:22 von Bruder Tom
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Warum nicht?
Es gibt im BGB keinen Paragraphen der sowas ausschließt.
Und mal ehrlich. Nur weil er den "Offenbarungseid" abgelegt hat, aus welchen Gründen auch immer, heißt dass doch nicht das er ein solches Amt nicht im Sinne des Vereins ausüben kann.
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14.01.2018, 11:33 von Mondhexe
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Kann man eine verschuldete Person mit Offenbarungseid als 1.oder 2. Vorstand eines gemeinnützigen Vereins wählen?
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08.01.2018, 10:36 von manuf
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In unserem (nicht gemeinnützigen) Verein mit sehr geringer Mitgliederfluktuation handhabten wir die Mitgliedschaft bislang äußerst "papierarm": Per mündlicher Absprache mit dem Vorstand wurde man Mitglied, es erfolgte ein Eintrag in eine Excel-Tabelle, man zahlte Beiträge und irgendwann erklärte man wiederum mündlich seinen Austritt, die Excel-Zeile bekam ein "X" und man zahlte keine Beiträge mehr.

Aufgrund neuer Schwerpunktsetzung in der Vereinsarbeit erwarten wir nun etwas mehr Zu- und Abgänge und werden zwecks Übersichtlichkeit und Nachvollziehbarkeit etwas Papier einführen müssen, nämlich schriftliche Mitgliedsanträge (und Austrittserklärungen) und einen entsprechenden Ordner. Bei dieser Gelegenheit möchten wir auch die Alt-Mitglieder "in diesem Ordner haben". Es erscheint unangemessen, sie einen Mitgliedsantrag ausfüllen und rückdatieren zu lassen auf Eintrittsdaten, die teilweise 20 und mehr Jahre zurückliegen und im Zweifelsfall um ein paar Monate falsch sind. Unsere Idee ist daher eine Liste "Mitgliedschaft im Verein XY", die einen Satz "Hiermit bestätige ich meine Mitgliedschaft im Verein XY unter ausdrücklicher Anerkennung der derzeit gültigen Satzung." und nachfolgend eine Tabelle mit den Spalten "Name | Datum | Unterschrift" enthält. Diese Liste soll sozusagen die Initial-Inventur der schriftlichen Zu- und Abgangsverwaltung darstellen.

Wäre dies ein geeigneter Weg, um bestehende Mitgliedschaften zu dokumentieren?
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08.01.2018, 07:53 von RA Timo Lienig
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Bei Reisen muss man stets zwischen Zielreisen (diese stehen in unmittelbaren Zweck zum Vereinszweck) und Touristikreisen unterscheiden.
Ein Verein kann Reisen für seine Mitglieder nur dann bezuschussen, wenn es sich um eine sogenannte Zielreise/Zielveranstaltung handelt, andernfalls ist die Gemeinnützigkeit gefährdet.
Eine Bezuschussung von Nichtmitglieder ist nicht gestattet.
Es muss bei jeder Reise geprüft werden, welche inhalt diese Reise hat und folglich in welche Kategorie die Reise einzuordnen ist.
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10.01.2018, 08:30 von lijanacat
Danke für die Antwort.
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06.01.2018, 02:03 von Lengfish
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Wie, auf welches Konto verbuche ich Fischbesatz?
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04.01.2018, 08:40 von lijanacat
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Unser Verein führt seit einigen Jahren 2-3 Reisen jährlich durch. Umsatzgröße ca. 50-60 Tsd. Jährlich, deshalb sind wir Umsatzsteuer pflichtig. Die TN sind zu ca. 20 Mitglieder und ca. 80% Nichtmitglieder. Meine Frage sind diese Reisen noch dem Vereinszweck zu zuordnen, oder könnte hier eventuell das ganze als Gewerbe angesehen werden mit allen steuerlichen Folgen. Danke für Rückanworten.
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18.12.2017, 02:01 von RA Timo Lienig
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Für die Beantwortung Ihrer Frage ist Ihre Satzung entschedend. U.a. ist entscheidend, welche Rolle der Geschäftsführer ausübt. Ist dieser Teil des BGB-Vorstands.

Ferner sollten Sie in Ihrer Satzung prüfen, ob eine Personalunion möglich ist. In vielen Satzung ist eine Personalunion ausgeschlossen.
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14.12.2017, 09:20 von Jumper
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Hallo,
kann ein eingesetzter Geschäftsführer sich auf der MV zum stellvertretenden Vorsitzenden wählen lassen?
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13.12.2017, 03:21 von RA Timo Lienig
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Grubndsätzlich müssen alle Beitragsarten in der Satzung aufgeführt werden. Unterscheidungen sind denkbar, sofern diese rechtlich gerechtfertigt werden können, z. B. Beiträge für Aktive und Passive.

Wenn ich Sie richtig verstanden habe, handelt es sich bei Ihrem vorhgaben nicht um Beiträge im klassichen Bereich. Klassiche Beiträge sind solche, die bezahlt werden, unabhängig ob man eine Leistung, also die Vorteile der Mitgliedschaft, in Anspruch nimmt oder nicht.
In Ihrem Fall soll jedoch eine Art "Nutzungsentgelt" bzw. eine Art Miete verlangt werden. Somit handelt es sich nicht um einen klassichen Beitrag. Dementsprechend könne hier auch Unterscheidungen gemacht werden.
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06.12.2017, 06:10 von RA Timo Lienig
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Grundsötzlich könnte ein Ermittlungsverfahren gegen den frühreren Vorstand eingeleitet werden.
Häufig wird dann aber, wenn die Nachforderungen bezahlt werden, das Verfahren eingestellt werden. Dies hängt jedoch vom jeweiligen Einzelfall ab.
Möglich wäre, dass wenn ein Schaden entstanden sine sollte, dass die Mitgliederversammlung einen Beschluss fasst, sich den Schaden durch den früheren Vorstand begelciehn zu lassen.
Höchstwahrscheinlich wird der frühere Vorstand den Schaden nicht ersetzen wollen, so dass dann nur der Weg vors Gericht übrig bleibt.
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06.12.2017, 06:05 von RA Timo Lienig
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Ihre Frage ist leider unvollständig, gerne können sie diese noch ergänzen.
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12.12.2017, 10:32 von Maxi-Kiel
Hallo, die Frage ist, ob für einen Teil der Mitglieder, nämlich der Segler, neben der allgemein für alle Mitglieder geltenden Beiträge z. B. Winterlagerplatz, "weitere" Beiträge erhoben werden können, z. B. für das Einlagern der Masten im Mastenlager. Hiervon sind ja nur die Segler betroffen. Das Mastenlager muss aber unterhalten werden. Der Vorstand plant, die Planen, die die Masten gegen Witterungseinflüsse schützen, zu erneuern. Dafür wird Geld des Vereins bereitzustellen sein. Im Mastenlager lagern ca. 25 Masten. Das Mastenlager ist ca. 25 m lang und 3 m hoch. Es sind mehrere Planen betroffen. Ist es möglich, neben den allgemeinen Beiträgen von den Seglern eine weitere Art "Nutzungsentgelt" zu erheben? Oder würde dies gegen das Gleichbehandlungsgerbot aller Vereinsmitglieder verstoßen? Üb er eine Nachricht würde ich mich freuen.
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06.12.2017, 06:03 von RA Timo Lienig
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Auch im Zweckbetrieb kann bei Vereinen eine Umsatzsteuer entstehen (z. B. Überklassung Sportanlagen an Mitglieder).

Grundsöätzlich gilt, ein Verein kann immer nur dann ein Vorsteuerbazug geltend machen, wenn er auch umsatzsteuerpflichtige Einnahmen hat. Für diesen Fall kann der Verein mittels einer Umsatzsteuiermeldung beim Finanzamt die Vorsteuer sich zurückholen.

Der Handwerker ist verpflichtet Umsatzsteuer auf der Rechnung auszuweisen, es sei denn er ist Kleinunternehmer, was vorliegend nicht der Fall sein wird.

Auch bei einer Aufwnadsverzichtspende muss der Handwerker eine ordnungsgemäße Rechnung erstellen, also ebenfalls mit USt.
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06.12.2017, 05:57 von RA Timo Lienig
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Wennn ich Sie richtig verstehe, wollen Sie einen nicht eingetragenen Verein gründen, damit die Miete über das Vereins konto abgewicklet werden kann.
Die meisten Bank eröffenen ein Konto für ein Verein nur dann, wenn dieser im Vereinsregister eingetragen ist.
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06.12.2017, 05:55 von RA Timo Lienig
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Der Vereinspräsident, als Vorstand im Sinne des § 26 BGB kann eine Vergütung vom Verein erhalten. Er wäre jedoch kein Angestellter, sonderen dies würde mittels eines dienstvertrages abgewickelt werden.
Jeodch bedarf es hierzu einer bestimmten Satzungsformulierung.
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06.12.2017, 05:52 von RA Timo Lienig
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Wie ein Antrg gestellt werden muss, steht in der Satzung des jeweiligen Vereins. In den meisten Fällen ist in der Satzung geregelt, an wen der Antrag gerichtet werden muss und mit welcher Frist.

Anträge können Sie grds. zu jedem beliebeigen Thema stellen, welches eine Verbindung mit dem Verein hat. Sie können z. B. Anträge stellen, wie der Verein nach außen auftreten soll, welche interen Vereinsmaßnahmnen durchgefüphrt werden könnten, bzw. wie das Vereinsleben besser oder in einer anderen Art und Weise ausgestaltet werden könnte.
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06.12.2017, 05:48 von RA Timo Lienig
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Bei der Vorstandssitztung sind grds. nur Vorstandsmitglieder teilnahmeberechtigt und Gäste derr Vorstandssmitglieder. Jedoch kann die Satzung eine abweichende Regelung festschreiben.
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06.12.2017, 05:47 von RA Timo Lienig
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Dies hängt von Ihrer Satzung ab. In vielen Satzungen ist eindeutig festgelegt, dass der Kassenprüfer bzw. Revisor, nicht vorstandsmitglied sein darf.
Hintergrund hierfür ist, dass dann die eigene Arbeit überprrüft werden würde.
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06.12.2017, 05:45 von RA Timo Lienig
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Ein Vorsteuerabzug ist immer nur dann möglich, wenn umsatzsteuerpflichtige Einnahmen mit dem Vorhaben, sprich mit der Jugendabteilung erzielt werden. Dies wird in der Regel bei der Jugendabteilung jedoch nicht der Fall sein.
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06.12.2017, 05:43 von RA Timo Lienig
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Der Vorstand ist grundsätzlich für die Geschäftsführung als Geschäftsführungsorgan zuständig. die Mitgliederversammlung ist für Grundlagengeschäfte zuständig.

Aufgrund der Satzungsautonomie hat der Verein die Möglichkeit bestimmte Zuweisungen bzw. Konkretisierungen vorzunehmen.

Wenn in der Satzung keine bestimmte Zuständigkeit geregelt ist, geht die Rechtsprechung und Literatur davon aus, dass die Mitgliederversammlung, als oberstes Organ, zuständig ist.

Wenn eine Zuständigkeit einem bestimmten Organ zugewiesen ist, kann nicht ein anderes Organ darüber einen Beschluss fassen.
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06.12.2017, 05:35 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich ist der BGB-Vorstand (= die vorstände, die im Vereinsregister eingetragen sind) berechtigt den Verein nach außen zu vertreten.

Entscheidend ist Ihre Satzun. Zum einen, muss geklärt werden, wer alles BGB-Vorstand ist und welche Aufgaben der JKassier nach der Satzung und ggf. einer Ordnung hat.
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05.12.2017, 10:31 von Leonskaya
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EIne Frage dazu: Wer hat die Schwarzarbeit denn festgestellt? Uii, ohne Wissen der Mitglieder? Ein Bauvorhaben oder ähnliches wird doch wohl beschlossen sein? Oder? Wäre also zu klären, ob es sich wirklich um Schwarzarbeit handelt und vor Allem, ob der neue Vorstand insgesamt davon nichts wusste! Ist schon merkwürdig, dass ein gesamter Vorstand ausgetauscht wird. Übrigens: Der Verein ist schon geschädigt!!!
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29.11.2017, 07:14 von Bruder Tom
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Eine Mitgliedschaft wir im allgemeinen auf unbestimmte Zeit geschlossen, ist aber jederzeit kündbar. Vielfach wird jedoch eine Kündigung erst nach 2 Jahren möglich.
Gem. BGB § 39 (2) ist eine Kündigungsfrist auf max. 2 Jahre begrenzt.
D. h. für Ihren Fall, dass eine von vornherein festgelegte Mitgliedszeit von 4 Jahren rechtlich nicht machbar ist.
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26.11.2017, 09:34 von tipo
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Hallo, wir sind ein Förderverein einer Grundschule. Viele Mitglieder bleiben 4 Jahre. Kann man auch zur Vereinfachung zusätzlich eine 4 Jährige Mitgliedschaft anbieten die per einmaliger Überweisung von 4 Jahresbeiträgen gezahlt wird und automatisch endet? Reicht ein spezielles Anmeldeformular oder muss das in die Satzung?
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26.11.2017, 12:54 von Bruder Tom
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Stell die Frage lieber hier: www.vereinswelt.de
Dort bekommst du schneller eine Antwort. Hier sind Fragen von September noch nicht beantwortet.
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26.11.2017, 01:42 von Alois50
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Hallo mal angenommen, der abgwählte Vorstand hat ohne Wissen der Mitglieder Schwarzarbeit in mittlerer 4 stelliger Höhe beauftragt und durchführen lassen, ohne Wissen der Mitglieder. Der neu gewählte Vorstand hat dies nun bemerkt, wie könnte der neue Vorstand reagieren, ohne den Verein dabei zu schädigen?
Danke für Eure Bemühungen.
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25.11.2017, 07:02 von Maxi-Kiel
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Hallo, in unserem Segelverein zahlen alle Mitglieder die gleichen Mitgliedsbeitr
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24.11.2017, 03:11 von schwabach
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Schwabach:
Bis jetzt war ich es als Kassierer eines e.V. gewohnt, auf Anweisung des Vorsitzenden die Rechnungen zu schreiben und mit meiner Unterschrift zu versenden. Jetzt schreibt der Vorsitzende selbst die Rechnungen und unterschreibt sie. Ist das rechtens??Meine Frage
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24.11.2017, 03:06 von schwabach
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Meine Antwort
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21.11.2017, 09:20 von Bruder Tom
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Leider stelle ich fest, dass Fragen aus September im Forum immer noch nicht beantwortet sind.
Dieses Forum ist ein "totes" Forum.
In diesem Forum werden Fragen relativ (max. 1 Woche) zügig beantwortet.
www.vereinswelt.de
Ich melde mich aus diesem Forum ab.
Sorry, aber hier bringst´s nix.
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14.11.2017, 12:04 von Arndt_HH
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Hallo, wenn ich es richtig verstanden habe, sind gemeinnützige Vereine im Zweckbetrieb von der Umsatzsteuer befreit. Wie gehe ich und mein Lieferant jetzt z.B. bei einer Renovierung des Vereinsheims damit konkret um. Kann mir der Elektriker eine Rechnung ohne Mwst. schicken, die ich begleiche? Oder muss ich als Vereinsvorstand die Rechnung inkl. Mwst. bezahlen und mir das Geld vom Finanzamt zurückholen? Was müsste ich dafür tun?

Wie wäre das im Fall einer Aufwandsspende? Der Elektriker stellt mir eine Brutto-Rechnung, zahlt die Mwst. und ich stelle eine Spendenquittung über den Brutto-Betrag aus? Oder geht das auch netto?

Ganz schön viele Fragen, umso mehr freue ich mich über eine Antwort.
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18.10.2017, 03:03 von judithleinen
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Hallo, einen schönen guten Tag,

ich schreibe im Namen meiner Wohngemeinschaft. Bisher haben wir es so gehandhabt, dass eine Mitbewohnerin ihr persönliches Konto dafür benutzt hat, von allen anderen MitbewohnerInnen die Miete einzusammeln und an die Vermieterin zu überweisen. Nun möchte sie ausziehen und die Mietverwaltung nicht mehr fortführen. Zudem ist es nicht das erste mal, dass eine Person, die das WG-Konto unter ihrem Namen führte, auszieht. Somit haben wir in dieser Angelegenheit viel Fluktuation. Da haben wir uns gefragt, ob es nicht möglich ist einen n.e.V. zu gründen, der die Mieten verwaltet. Alle MitbewohnerInnen überweisen auf das Vereinskonto. Der Verein überweist an die Vermieterin des Hauses. Wäre das möglich? Wenn ja, gäbe es noch ein weiteres Detail. Und zwar ist es so, dass jede Person einen kleinen Betrag zusätzlich zahlt, der als Puffer für etwaige anstehende Kosten genutzt wird. Würde dieser Puffer als Gewinn/Umsatz gelten? Würde der Verein dann eien Steuererklärung machen müssen?

Ich bedanke mich vielmals für Ihre Hilfe im Voraus.

Im Forum konnte ich leider nichts zu den Themen Wohngemeinschaft oder Mieten finden...

Mit freundlichen Grüßen
Judith
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13.10.2017, 05:46 von magigstar
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Hallo zusammen,

diverse Vereine bieten die Möglichkeit der Mitgliedschaft an.
Jeder Verein sollte über eine Satzung verfügen.

In dieser steht, was die Rechte und Pflichten der Mitglieder sind.

Alle Mitglieder haben volles Stimm- und Rederecht in der Mitgliederversammlung sowie das Recht, Anträge zu unterbreiten.

Doch was sind das für Anträge?

Mal ein einfaches Beispiel!

Ich bin z. B. Mitglied im Dorfkultur e. V.

Natürlich hat man dann die Aufgabe ein Dorffest zu organisieren. Das Dorfjubiliäum zu feiern und sonst irgendwie irgendwas. Doch außer Veranstaltungen und Feste organisieren. Was macht man noch in einem Verein?

Und was hat das mit Anträgen auf sich? Was für Anträge könnten das in so einem Dorfverein denn sein? Und wie funktioniert das?


Vielen Dank
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12.10.2017, 10:48 von Jögg
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Hallo,
ich hätte eine Frage:
darf der Rechtsauschuß eines Vereins bei Vorstandssitzungen anwesend sein?
Vielen Dank für eine Antwort
Jögg
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09.10.2017, 09:17 von Beguma
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Ist es möglich, dass der Vereinspräsident auch gleich der Geschäftstführer sein kann, also Angestellter des Vereins?
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08.10.2017, 06:59 von RollDichFit
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Kanne ein Mitglied der Revisionskommission gleichzeitig ein Amt (außer Kassenwart) im Vorstand des Vereines ausüben?
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04.10.2017, 09:25 von awsc
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Wir sind ein gemeinnütziger Verein. Unsere Mitgliedsbeiträge sind umsatzsteuerfrei. Für unsere Jugend-
abteilung haben wir dieses Jahr ein separates Gebäude errichtet mit Unterrichtsraum und Lagerraum für
die Sportgeräte. Sind wir für dieses Projekt vorsteuerabzugsberechtigt?
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04.10.2017, 11:01 von Titus
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Hallo,
ich hätte ein paar Fragen zur Kompetenzvereilung innerhalb unseres jungen Sportvereins:

1. Laut unsrer Satzung ist der Vorstand für die Geschäftsführung des Vereins, die Mitgliederversammlung für die Angelegenheiten des Vereins zuständig. Können Sie mir erklären, was alles (abgesehen von den in der Satzung unter "insbesondere" aufgezählten Kompetenzen) unter "Vereinsangelegenheiten" fällt, bzw. wo die Grenze zwischen Aufgaben der Geschäftsführung und Vereinsangelegenheiten verläuft?

2. Könnte man sagen, dass Angelegenheiten des Vereins alle vereinsinternen Angelegenheiten sind, die die Rechte und Pflichten der Mitglieder gegenüber dem Verein und untereinander, bzw. das Vereisleben generell betrifft und dass dies Angelegenheiten sind, über die die MV entscheiden muss, sofern sich in der Satzung keine ausdrückliche über die allgemeine Befugnis zur Geschäftsführung hinaus gehende Kompetenz zugunsten des Vorstands geregelt ist?


3. Kann die MV einen den Vorstand bindenden Beschluss erlassen, auch wenn dieser inhaltlich eigentlich in den geschäftsführenden Bereich fällt?

4. Hätten Sie evt. eine Literaturempfehlung, wo ich dazu mehr erfahre?

Best Grüße
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29.09.2017, 08:00 von Jost Essmann
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Auch eine Ergänzung ist eine Zweckänderung und bedarf der Zustimmung aller Mitglieder, es sei denn, die Satzung sieht hinsichtllich der Zustimmung etwas anderes vor.
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29.09.2017, 07:57 von Jost Essmann
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Meine Frage
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29.09.2017, 05:41 von hasede
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Eine Zweckänderung bedarf aller Mitglieder des Vereins. Wenn der Zweck (Heimatverein) ergänzt werden soll, trifft das dann auch zu?
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23.09.2017, 02:40 von Bruder Tom
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Sofern Sie den Körperschaftsteuer-Freistellungsbescheid (Gemeinnützigkeit) für die Förderung erhalten haben, dürfen Sie für Mitgliedsbeiträge keine Spendenbescheinigungen ausstellen (§ 10b Abs. 1 EStG).
https://dejure.org
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22.09.2017, 03:02 von FragenBot2017
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Hallo Zusammen,
unser Verein hat die Gemeinnützigkeit und bzgl. der damit verbunden Spendenbescheinigung für die Mitgliedsbeiträge habe ich eine Frage.

Ein Mitglied hat mir im Jahr 2016 rückwirkend/nachträglich seine Mitgliedsbeiträge für 2015, 2014 und 2013 gezahlt. Jetzt möchte dieses Mitglied eine Spendenbescheinigung für die Mitgliederbeiträge der o.g. Jahre.
Darf ich die Spendenbescheinigung nun rückwirkend ausstellen? Oder darf ich dieses nicht, da das Geld ja erst in 2016 bezahlt wurde?

Ich bin neu in der Materie und in unserem Verein herrschen zu diesem Thema verschiedene Meinungen.

Besten Dank vorab.
Viele Grüße
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17.09.2017, 04:27 von Cervinia
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Meine Frage
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14.09.2017, 06:36 von Bruder Tom
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Auch ein Verein hat die Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung zu beachten!
Sie müssen zumindest eine Quittung vom Vortragenden unterschreiben lassen. Da kommen Sie nicht drum herum. Ohne Beleg kann ihr Kassenwart schließlich keine Buchung durchführen.
Für vergangene Buchungen können Sie einen Eigenbeleg erstellen. Zukünftig sollten Sie jedoch nicht auf eine Quittung verzichten. Es droht auch Ärger mit dem Finanzamt. Dieses könnte Ihnen schädliche Mittelverwendung vorwerfen und die Gemeinnützigkeit entziehen.
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14.09.2017, 07:30 von Mig21
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Hallo, wir sind ein gemeinnütziger noch junger Naturschutzverein (e.V.), wir haben ab und an Vorträge von externen Personen, denen wir dann eine gewisse "Aufwandsentschädigung" zukommen lassen, sagen wir mal 50€. Wir bekommen ja dafür keine Quittung oder Rechnung, aber wie soll unser Kassenwart dies dann verbuchen?
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07.09.2017, 10:56 von Bruder Tom
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Hier gibt´s ein Muster
https://www.vereinswelt.de
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30.08.2017, 05:48 von Mufasa
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Hallo allerseits,
ich spiele mit dem Gedanken einen Verein zu gründen, dieser soll auch gemeinnützig sein. Ich habe mich schon sehr sehr viel eingelesen und auch verschiedene Bücher bzgl. Vereinsgründung und Vereinsrecht gekauft, allerdings gibt es da noch ein paar Fragen die mir unklar sind, daher werde ich hier jetzt wohl öfters unterwegs sein und Euch mit Fragen bombadieren - ganz nett natürlich! :-)

Also, es soll ein Verein sein für eine bestimmter Nutzergruppe. Der Einfachheit sagen wir jetzt mal "Autofahrer". Ursprünglich war angedacht über den Verein auch Dienstleistungen anzubieten entsprechend des Mitgliedslevel, der vom Mitglied gewünscht ist. Abhängig mit Mitgliedslevel steigt bzw. fällt natürlich auch der Mitgliedsbeitrag. Aber da es ja nun gemeinnützig werden soll, kommen eigene Dienstleistungen natürlich nicht in Frage. Oder habt Ihr da eine Idee?

Wir haben uns jetzt überlegt neben dem Verein noch eine kleines Unternehmen (Einzelunternehmen oder UG) zu gründen und die Leistungen dann über die Firma anzubieten. Das heißt jetzt mal am Beispiel "Autofahrer":
Es gäbe einen Verein "gemeinnütziger Autofahrerverein" und eine Firma "Autoservice-X". Autoservice-X hat nun ein bestimmtes Leistungsangebot zu festen Preisen. Aber wenn jemand Mitglied beim gemeinnützigen Autofahrerverein wäre, bekäme die Person bei Autoservice-X bestimmte Leistungen im Monat kostenlos oder zu ermäßigten Preisen. Das ganze System wäre dann auch erweiterbar auf Autoservice-Y und Autoservice-Z u.s.w.

Wäre dieses Konzept im Hinblick auf die Gemeinnützigkeit ein Problem oder ist das fürs Finanzamt in Ordnung? An sich wird hier ja meiner Meinung keine eigene Leistung gegen Entgelt erbracht, richtig?!?

Wie würde es aber dann aussehen bei einer Beratung? Beispiel: Mitgleid A will vom Verein wissen was für ein Auto für sein Budget und Einsatzzweck zu empfehlen wäre. Darf der Verein dann eine solche Kaufempfehlung aussprechen? Natürlich auch wieder im Hinblick der Gemeinnützigkeit. Oder gilt das dann als "eigene Leistung gegen Entgelt" und das FA würde da was sagen? Oder andere Beratungsarten wie beispielsweise "Wie fahre ich ein Elektroauto?" oder so ähnlich....

Wie gesagt, ich nehme jetzt hier nur das Beispielthema Auto weil das für alle gut verständlich ist.

Ok, das wäre diese Fragen, alle anderen folgen noch. Würde mich aber freuen wenn Ihr mir dazu schon was sagen könntet.

Danke & Gruß
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29.08.2017, 04:43 von RA Timo Lienig
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Die Untervermietung ist mit 19 % USt. zu behandeln. Ein Abzug ist lediglich anteilig (für den Anteil, welcher steuerpflichtig vermeitet wird) möglich.
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29.08.2017, 04:41 von RA Timo Lienig
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Bei Reisen gilt die sogenannte "Margenbesteuerung". Dies bedeutet, dass der Überschuss der Reise steuerpflichtig ist.
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29.08.2017, 04:05 von RA Timo Lienig
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Zunächst sollte bei einem solchen Fall der Verein nach dem Verkauf entsprechende Rücklagen bilden.
Da der Verkauf einer Immobilie kein regelmäßige Einnahme, wie z. B. Mitgliedsbeiträge, darstellt, verlangen die meisten Finanzämter nicht, dass die Mittel in den nächsten zwei Jahren ausgegeben werden müssen. Um hier Gewissheit zu haben, sollten Sie sich im Vorfeld mit Ihrem Finanzamt abstimmen.
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29.08.2017, 04:02 von RA Timo Lienig
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Eine Mustervorlage für einen Finanzbericht des Schatzmeisters gibt es nicht, da entsprechende gesetzliche Bestimmungen fehlen. Manche Vereine halten den Finanzbericht eher kurzt, andere wiederum sehr ausführlich.
Entscheidend ist, dass die Mitglieder sich ein Bild von der finanziellen Situation machen können, da dieser u .a. die Grundlage für die Entscheidung einer Entlastung ist.

Der finanzbericht bezieht sich immer auf das vorangegangene Vereinsjahr, als meistend das vorangegengene Kalenderjahr bis zum 31.12.
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29.08.2017, 03:58 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich bestimmt die Satzung, wer für die Wahl des Vorstands zuständig ist.
In den meisten Fällen ist es die Mitgliederversammlung bzw. Delegiertenversammlung. Nur diesen obleigt die Befugniss darüber zu bestimmen, wer als Vorstand gewählt wird.
Zum einen liegt ein Verstoß gegen die Satzung vor und zum anderen ein Verstoß gegen das Bundesdatenschutzgesetz, wenn die nicht gewählten Vorstände mit personenbezogenen Daten umgehen.

Als letztes Mittel bleibt den Mitglieden das indehrietenbegehren zur Einberufung einer außerordentlichen Mitgliederversammlung.
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28.08.2017, 07:38 von hermelin
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Entschuldigung...sie werden sich nicht mehr zur Verfügung stellen!!!
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28.08.2017, 07:36 von hermelin
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Unser Geschäftsführer und Kassenwart werden sich im März 2018 bei den Vorstandswahlen zur Verfügung stellen. Schon jetzt lernen sie zwei Vereinsmitglieder in diese Positionen ein. Wird hier nicht das Datenschutzgesetz verletzt? Ist das rechtens? Die restlichen Mitglieder wurden nicht informiert und niemand hat diese beiden "Nachfolger" gewählt! Was können wir als Mitglieder tun?
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24.08.2017, 03:00 von Ma-Bis
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Hallo,
ich bin neu bei diesem Forum angemeldet. Ich bin Schatzmeister eines Hundezuchtvereins und habe diese Funktion erstmals inne und versuche mich in dieses Thema einzuarbeiten. Jetzt steht unsere erste Mitgliederversammlung nach der Gründungsversammlung an und ich habe einige formelle Fragen.

Unser Verein (gemeinnützig) wurde im Juli 2016 gegründet. Nun findet im September unsere erste Mitgliederversammlung statt. Als Schatzmeister muss ich auf der MV einen Jahresbericht vorlegen. Muss dieser nur für den Zeitraum Gründung Juli 2016 - 31.12.2016 erfolgen oder muss sich der Finanzbericht auf den Zeitraum Gründung Juli 2016 - Datum Mitgliederversammlung 2017 beziehen? Der Vorstand würde bei einem Bezug auf 31.12.2016 auch nur für diesen Zeitraum entlastet werden können. Sehe ich das richtig? Uns als Vorstand wäre es aber wichtig für den Berichtszeitraum also bis zum Datum der MV entlastet zu werden.
Ist es vielleicht auch rechtlich möglich. Einen Finanzbericht und auch Rechenschaftsbericht bis zum Datum der Mitgliederversammlung abzubilden? Oder muss z.B. für das Finanzamt auf das Kalenderjahr in dem Fall 2016 abstellen? Demnach würde wenn die nächste MV im September 2018 stattfindet der Berichtszeitraum 01.01.2017 - 31.12.2017 abgebildet werden?

Zu diesem Daten konnte ich bis jetzt keine gesicherten Informationen finden.

Ich hoffe hier die notwendigen Informationen zu erhalten wenn die MV im September stattfindet über welchen Zeitraum welcher Bericht (Finanzbericht Schatzmeister, Rechenschaftsbericht Vorstand) erfolgen muss. Ich möchte hier in der MV alles richtig machen und keine Formfehler begehen.

Gibt es vielleicht auch Mustervorlagen für den Finanzbericht des Schatzmeisters?

Vielen Dank vorab!
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21.08.2017, 12:30 von Sportverein53
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Angenommen, ein gemeinnütziger Verein verfügt über eine Immobilie (Vereinsheim), die den wesentlichen Teil seines Vermögens ausmacht. Verkauft der Verein diese Immobilie erhält er zunächst einen erheblichen Liquiditätszufluss, wenngleich sich das Gesamtvermögen nicht verändert! Wie ist im diesem Zusammenhang die AO zu verstehen? Muss der Verein diese Mittel zeitnah verwenden, oder kann er den Verkaufserlös langfristig liquide verwalten? Vielen Dank
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18.08.2017, 03:49 von Lisa23
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Hallo! Wir sind ein gemeinnütziger Chor- und Orchesterverein und wollen einen Raum anmieten, den wir dann für Noten-Lagerung und eigene Kleingruppenbroben verwenden wollen. Wenn der Raum leersteht (z.B. weil wir keine Probe haben) würden wir den gerne entgeltlich an Musiker stundenweise vermieten (Mitglieder und Nichtmitglieder). Das würde unser Vermieter auch erlauben. Die Frage: Müssen wir die Einnahmen aus der Vermietung besteuern? Fällt das unter die vorübergehende steuerpflichtige Vermietung oder gilt das nur für Wohnraum? Oder sind die Einnahmen grds. gem. § 4 Nr. 12 UStG steuerbefreit? Ändert sich was, wenn wir einen Flügel bereitstellen? Wir haben schon sehr viel gegoogelt, aber die meisten Informationen finden sich zu Sportanlagen, und auch da gibt es nichts Einheitliches...

Und - für den Fall der Steuerpflicht - werden die Einnahmen besteuert, oder können wir als "Werbungskosten" die Miete, die wir für den Raum zahlen, abziehen?

Wir sind für jeden Hinweis dankbar!

Lisa
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09.08.2017, 03:49 von RA Timo Lienig
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Die Kosten ergeben sich aus dem Kostenverwaltungsgesetz eines jeden Bundeslandes.

Ob eine Konzession sinnvoll ist oder nicht, hängt davon ab, was konkret gemacht werden soll.
Je nach Ausgestaltung (z. B. Alkoholausschank ja nein) ergebn sich die Voraussetzung der Konzession und dementsprechend auch der Vorlage bzw. einreichung bestimmter Unterlagen und Angaben.
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08.08.2017, 01:43 von kurty
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Hallo, wir sind als Verein nach Absprache mit dem Finanzamt berechtigt die Umsatzsteuer Regelbesteuerung anzuwenden. Wir haben eine größere Vereinsfahrt hinter uns, Gesamtausgaben für Bus und Unterkunft ca. 350€ pro Person. Haben im Vorfeld einen Eigenanteil von jedem Teilnehmer eingesammelt. Meine Frage nun: wie sind die Fahrtkosten und insbesondere der Eigenanteil zu versteuern? Ich würde die Gesamtrechnung des Reiseunternehmers mit 19% bewerten, aber was passiert mit dem Eigenanteil? Kann mir da jemand Hilfestellung bieten? Vielen Dank!
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01.08.2017, 09:39 von Sportverein53
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Hallo, aktuell ist unser Vereinsheim nicht als Gaststätte angemeldet, da auch kein regelmäßiger Gaststättenbetrieb stattfindet. Für Veranstaltung müssen wir regelmäßig eine Gestattung für vorübergehenden Gaststättenbetrieb beantragen. Dies ist ärgerlich, da wir eher mehr und kleinere Veranstaltungen haben und die regelmäßige Zahlung dieser Gestattung für uns als kleinen Verein dann schon ins Buch schlägt. Daher stellt sich die Frage, ob es nicht doch sinnvoll wäre, eine Konzession für einen dauerhaften Gaststättenbetrieb zu beantragen. Kann mir hierzu jemand sagen, was wir dazu erfüllen müssten und welche Konsequenzen (Schulungen, räumliche Anforderungen, Kosten, Steuern) dies hätte? Das Bundesland ist RLP. Macht das aus eurer Sicht Sinn? Vielen Dank
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17.07.2017, 12:42 von RA Timo Lienig
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Rein theoretisch ist dies möglich. Die Bezahlung ist dann als eine Art Auslagenersatz anzusehen, die dann dem KAssier bei Vorlage und Dokumentation der Belege und Quittungen erstattet werden können. Entscheidend ist, dass alle Vorgänge im Kassenbuch, mit den entsprechenden Nachweisen, vermerkt sind.
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17.07.2017, 12:34 von RA Timo Lienig
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Für eine Onlinemitgliedschaft muss der Verein eine entsprechende Satzungsregelung haben, in welcher das Aufnahmeverfahren geregelt ist.
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17.07.2017, 12:33 von RA Timo Lienig
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Eine verbindliche Auskaunft kann nur anhand Ihrer gültigen Satzung gegeben werden.

Es muss geprüft werden, ob die Mitgliederversammlung nach den satzungsmäßigen Vorschriften einberufen und durchgeführt wurde.

Auch die Mitgliedschaft und die Anwesenheit der neuen Mitglieder ist allein anhand Ihrer Satzung maßgeblich. In der Satzung muss ein Passus enthalten sein, in welchem genau geregelt ist, ab wann man Mitglied ist und ab wann man stimm- und teilnahmeberechtigt an dier Mitgliederversammlung ist.

Bzgl. des Rücktritts ist es grundsätzlich möglich, dass die Rücktrittserklärung auch von einem anderen in der Mitgliederversammlung verlesen wird.
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13.07.2017, 11:26 von Kapitän Forelle
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Ausgangslage: 3 Personen als Vorstand im Register eingetragen am Tag X im letzten Jahr, gewählt auf Mitgliederversammlung. Am selbigen Tag trafen sich 2 Personen davon (weil die Dritte nicht konnte) und haben über die Anträge zur Aufnahme von Mitgliedern beraten. Die zwei Vorstandsmitglieder bestätigten die Aufnahme schriftlich mit Datum und Unterschrift. In der Satzung steht, dass der Vorstand über die Aufnahme entscheidet. Weiterhin steht in der Satzung, dass mind. 2 Vorstandsmitglieder gemeinsam den Verein vertreten dürfen. Nun kam es zur Ladung zur Mitgliederversammlung, der Vorstand hat geladen und unterschrieben und alles fristgerecht versendet und al alle Mitglieder. Ein Vorstand hat schriftlich in der Vorbereitungsphase seinen Rücktritt zu einem Datum "mit Wirkung zum 10.7.2017 erklärt. Die Mitgliederversammlung fand am 10.7.2017 statt. Komisch fing die Versammlung schon an, dass Dieser aller Begrüßte und einen Versammlungsleiter vor schlug. Der Vorschlag wurde Mehrheitlich angenommen. Nun hat der Versammlungsleiter. Nun hat der Versammlungsleiter alle noch einmal begrüßt und um Bestätigung des Protokolls der letzten Mitgliederversammlung gebeten. Dies erfolgte durch erheben des Handzeichen als Abstimmung mit Mehrheit der Anwesenden. Danach erfolgte die Feststellung, ob alle Einladungen fristgerecht zugegangen sind und die Versammlung beschlussfähig ist. Es gab keine Einwände . Dann lies der Versammlungsleiter den nächsten Tagesordnungspunkt abstimmen, Abstimmung zur Tagesordnung. Da keine schriftlichen Änderungsanträge eingegangen sind (laut Satzung nur in dieser Form) wurde durch Handzeichen mehrheitlich bestätigt. Mit einem Mal meldete sich diese Person zu Wort und Äußerte sich, dass hier Personen sitzen die nach seiner Auffassung kein Mitglied sind. Es wurde zwar von 2 Personen des Vorstandes bestätigt aber er erkenne dies nicht an. Er hat sich im Vorfeld Rechtsauskunft eingeholt schriftlich und die Mitgliederversammlung muss entscheiden. Das Schriftstück hatte er nicht bei, der Versammlungsleiter konnte das Aufnahmeprotokoll aber vorlegen. Ich verwies nochmals auf das gültige Aufnahmeprotokoll und ging dahingehend mit, dass dies maximal von der Mitgliederversammlung bestätigt wird. Dies erhielt in der Abstimmung keine Mehrheit von allen anwesenden Personen. Daraufhin stellte der Versammlungsleiter den Antrag zur Abstimmung auf Gültigkeit der Mitgliedschaft. Es durften nicht die vier Personen abstimmen. Dies wurde mit 6 Ja, 3 nein und 4 Enthaltungen abgelehnt. Daraufhin verließen diese Personen und zwei weitere Mitglieder (davon ein Vorstand) die Versammlung. Der Versammlungsleiter führte die Versammlung weiter. Es wurde über Satzung und Entlastung abgestimmt und Er erklärte den Rücktritt des Vorstandes (auch des nicht anwesenden) Eine Satzungsänderung und Neuwahl kam nicht zu Stande auf Grund von fehlenden Mehrheiten bzw. Kandidaten des Vorstandes. Er Erklärte, das die Mitgliederversammlung an eine fristgerechten Tag fortgesetzt wird und den Geschäftsführer als alleinigen Entscheider in dieser Zeit. Hier sind doch entscheidende Verfahren Fehler gemacht worden oder? Beginn mit der Versammlung bis hin dass mindestens ein Vorstand seinen Rücktritt nicht erklärt hat. Was kann man Tun um alles zu befrieden?
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12.07.2017, 09:42 von Bruder Tom
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Vielleicht hilft dies weiter.
http://infodienst.ewnw.de
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11.07.2017, 02:13 von Suricates 2017
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Hallo Zusammen,
ich würde gerne auf unsere Homepage einen Button haben um online die Mitgliedschaft zu erlangen.
Leider finde ich auch nach langem suchen nicht die entsprechenden Gesetze und Richtlininen für Onlineverträge bzw. Mitgliedschaften. Hat sich eventuell schonmal jemand damit beschäftigt und kann mir die Gesetze nennen oder was ich beachten muss?

Danke schonmal im voraus und eine schöne Restwoche
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05.07.2017, 01:20 von UnternehmensTipps
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Diese Einsichtnahme wird ab 2018 vermehrt gefordert werden.
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17.06.2017, 10:00 von Bruder Tom
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Nein sie Sollinhalte von BGB §58 können nicht in Ordnungen ausgelagert werden. Sonst wären es ja keine Sollinhalte, die zum Teil auch Elemetar für die Satzung sind (z.B. Vorstand).
Zb. das ein schriftl. Beitrittsantrag zustellen ist, wann ein Mitglied ausscheidet (z.B. Schriftl. Austrittserklärung o. Tod).
Das Mitglieder Beiträge zu leisten haben. Hier können die Modalitäten, z.B. Jahresbeitrag, höhe des Beitrages, Fälligkeiten usw. in einer Ordnung festgelegt werden, die auch durch die MV zu verabschieden ist.
Es macht also Sinn die Dinge die sich jederzeit Ändern könne z.B. Beitragshöhe in einer Ordnung festzulegen.
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17.06.2017, 03:43 von bgb-verein
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Bzgl des letzten Beitrags meiner Seite: Natürlich die Sollinhalte nach §58, nicht §57.
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17.06.2017, 03:42 von bgb-verein
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Hallo Bruder Tom,
danke für den Link für eine Vorlage, allerdings wurde meine Frage damit nicht beantwortet. Prinzipiell ist es möglich Inhalte in Ordnungen auszulagern, meine Frage lautet: ist es möglich die Sollinhalte nach §57 auszulagern mit entsprechenden Verweisen der Satzung auf diese Ordnungen? Wenn dies nicht möglich sein sollte, warum existiert eine Trennung zwischen §57 und §58? In diese Richtung geht meine Frage.
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17.06.2017, 03:25 von Bruder Tom
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Lieber bgb-verein, gehen Sie bitte auf www.justiz.nrw.de.
Dort auf das Menü "Justiz in NRW" > Gerichte und Behörden > Freiwillige Gerichtsbarkeit > Registersachen
Dort finden Sie Muster: Satzung eines gemeinnützigen Vereins
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17.06.2017, 03:21 von Bruder Tom
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Liebe Adims,
wieso kann man keine Links einstellen? Völlig unverständlich!
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17.06.2017, 03:20 von Bruder Tom
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Sorry der Link wurde beim speichern "verunstaltet".
Hoffe es klappt jetzt.

www.justiz.nrw.de
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17.06.2017, 03:19 von Bruder Tom
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Hier gibt´s eine Mustersatzung, die Sie nach ihren Bedürfnissen anpassen können:
www.justiz.nrw.de
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17.06.2017, 12:55 von bgb-verein
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Hallo Community,

ich beschäftige mich gerade mit dem BGB zwecks einer Vereinsgründung. Da jede Satzungsänderung finanzielle Konsequenzen hat, sollte sie (allerdings unter Beachtung des Maßes) so selten wie möglich geändert werden, um keine vermeidbaren Kosten zu erzeugen.

Nach §58 BGB sind folgende Aspekte Sollinhalte einer Satzung:
- Eintritt / Austritt von Mitgliedern
- Mitgliederbeiträge
- Vorstandsbildung
- Voraussetzungen und Form zur Berufung einer MV, sowie Beurkundung der Beschlüsse

Da diese nicht zwangsläufig Pflicht sind, wie in in §57, bestünde da Möglichkeit diese Aspekte in entsprechende Ordnungen auszulagern und die Satzung darauf verweisen zu lassen?

Viele Grüße
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17.06.2017, 12:10 von Bruder Tom
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Ein- und Ausgaben des Vereins müssen lückenlos mit Belegen und Kontoauszügen nachvollziehbar sein.
Wenn der Verein ein Vereinskonto hat sind alle Zahlungen hierüber abzuwickeln.
Es kann jedoch sein, dass ein Vorstandsmitglied oder sonstiges Mitglied im Auftrag des Vereins Geschäfte durchführt und ggf. diese auch sofort über sein Konto begleicht. In diesem Fall müssten die originalen Rechnungen und Quittungen beim Kassierer eingereicht werden, der die Auslage dann erstattet. Wichtig hierbei wäre aber, um keinen Ärger mit dem Finanzamt zu bekommen, das auf der Rechnung/Quittung neben den Namen des Käufers auch der Name des Vereins aufgeführt ist.
Selbstverständlich darf der Kassierer auch eine Handkasse führen und dies zu Hause aufbewahren. Jedoch gilt auch hier, dass alle Vorgänge lückenlos belegbar sind und auch dies Kassenprüfer die Kasse jederzeit prüfen können.
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17.06.2017, 07:39 von Sonar
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Darf ein Kassier in einem gemeinnützigen Verein Geld zu Hause aufbewahren und Rechnungen von Privatkonto begleichen wenn die Rechnung auf den Verein geschrieben ist? Müssen nicht sämtliche Einnahmen und Ausgaben über das Vereinskonto laufen? Und was kann man tun wenn ersteres vorliegt?
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16.06.2017, 06:57 von Sonar
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Darf ein Kassier in einem gemeinnützigen Verein Geld zu Hause aufbewahren und Rechnungen von Privatkonto begleichen wenn die Rechnung auf den Verein geschrieben ist? Müssen nicht sämtliche Einnahmen und Ausgaben über das Vereinskonto laufen? Und was kann man tun wenn ersteres vorliegt?
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15.06.2017, 08:52 von Bruder Tom
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Ich bin selbst Kassierer eines Bürgervereins. Das Problem im Moment ist, dass fast alle Banken von einem kostenlosen Vereinskonto abrücken, also inzwischen auch Vereinskontos Gebühren kosten.
Sie sollten bei ihren Banken im Umfeld, z.B. Sparkasse, Volks- oder Raiffeisenbanken usw., die Konditionen abfragen und in einer z.B: Exceltabelle gegenüberstellen. Bedenken Sie, dass Onlinebanking günstiger ist.
Hier bieten die Volks-u. Raiffeisenbanken ein Programm (VR-NetWorld) an das im hbci-Verfahren arbeitet und lokal auf dem Rechner installiert wird, wärend z.B: die Sparkassen nur Onlinebanking über den Browser anbieten.
Anhand der Gegenüberstellung können Sie sich dann , dass für zutreffende Konto/Bank auswählen.
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12.06.2017, 05:14 von UL17
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Hallo zusammen,

Ich hoffe, dass dieses Forum die richtige Plattform für mein Anliegen ist. Einige Kommilitonen und ich haben an unserer Hochschule einen Verein für die Studierenden unserer Fachrichtung gegründet. Inzwischen sind wir offiziell eingetragen und möchten nun ein Vereinskonto eröffnen. Wir haben erste Informationen über Konten bei diversen Banken gesammelt, sind uns jedoch unsicher bei welcher Bank wir die besten Konditionen bekämen. Deshalb die Frage an Euch: Könnt Ihr aufgrund von Erfahrungswerten eine Bank/Konto empfehlen oder Tipps geben auf was es zu achten gilt?

Ich freue mich auf Eure Antworten!
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10.06.2017, 11:28 von RA Timo Lienig
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Eine gesetzliche Regelung, welche bestimmt, wie eine Kommunikation zu erfolgen hat gibt es nicht.

Entscheiden ist hier was in der Vereinssatzung und ggf. in einer Vereinsordnung geregelt ist und wie die übliche Vereinspraxis in der Vergangenheit ausgesehen hat.

Entscheidend ist, dass die Funktionsträger die mit der Funktion zusammenhängenden Aufgaben und Pflichten nachkommen können.
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07.06.2017, 01:49 von Bruder Tom
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Er muss Ihnen die Unterlagen sofort übergeben. Es sind ja nicht seine, sondern die des Vereins! Allerdings muss dies auch in einem geordneten Rahmen erfolgen.

Nach BGB §27 Abs. 3 und §667 ist der Vorstand als Beauftragter verpflichtet dem Auftraggeber, hier der Verein, alles, was er zur Ausführung des Auftrags (Vorstandsamt) erhalten und was er aus der Tätigkeit erlangt hat, herauszugeben.

Die ehrenamtlichen Tätigkeit als Vorstand geschieht treuhänderisch im Auftrag des Vereins. Der Verein ist somit darauf angewiesen, dass er nach Ende der Amtszeit alle Unterlagen (Dokumente, Verträge, Bankunterlagen etc.) erhält, damit die Vereinsgeschäfte durch den neuen Vorstand ordnungsgemäß weitergeführt werden können. Hierzu zählen selbstverständlich auch alle persönliche Aufzeichnungen, wenn diese für die Vereinsführung von Bedeutung sind. Entsteht dem Verein durch das Zurückhalten von wichtigen Unterlagen ein Schaden, so haften die ehemaligen Vorstandsmitglieder dafür persönlich.
Teilen Sie dies dem alten Vorstand unmissverständlich mit.
Sollte er sich dennoch weigern, diese Unterlagen herauszugeben, muss der Verein als Auftraggeber gegen seinen ehemaligen Vorstand klagen (Klage auf Herausgabe der Unterlagen und Gegenstände - § 667 BGB).
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06.06.2017, 10:06 von Karli52
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Guten Tag,
in unserem gemeinnützigen e.V. wurde der Vorstand neu gewählt. Die Übergabe der Unterlagen an die neuen Vorstandsmitglieder aber vom vorherigen Vorstand abgelehnt. Was kann der neue Vorstand tun, um mit den Vereinsunterlagen seine Arbeit aufnehmen zu können?
Vielen Dank
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29.05.2017, 08:57 von Bruder Tom
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Im Vereinsrecht ist nirgends festgeschrieben, dass es Kassenprüfung geben muss. Dies regelt meist die Satzung.
Ist in ihre Satzung bzgl Kassenprüfung selbst nichts geregelt, so können die Kassenprüfung im Grunde selbst festlegen wie oft und wie intensiv sie im Geschäftsjahr prüfen.
So macht eine Kassenprüfung im Falle eines Rücktritts des Kassenwart oder mehrerer Vorstände sicherlich Sinn.
Die Prüfer können eine ordnungsgemäße Geschäftsführung bescheinigen und den alten Vorstand entlasten.
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29.05.2017, 08:16 von MK71
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Hallo,
ist es irgendwo geregelt ob bei einer außerordentlichen MV eine Kassenprüfung zu machen ist? Die turnusmäßige MV hat fristgemäß stattgefunden mit den entsprechenden Berichten auch der des Kassenprüfers. Die außerord. MV findet auf Grund von Rücktritten im Vorstand statt, deswegen die Frage...ist es notwendig bzw. wo ist es geregelt wann so eine Kassenprüfung zu erfolgen hat.

cu Matthias
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26.05.2017, 02:48 von Lilly28
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Eine Bekannte ist neu gewähltes Vorstandsmitglied in einem Bundesverband.
Der Vorsitzende gibt die Mailadressen der anderen Vorständen nicht an das neue Vorstandsmitglied; eine direkte Kontaktaufnahme zwischen dem neuen Vorstandsmitglied und dem Vorstand ist nicht möglich.
Der Vorsitzende besteht darauf, dass das neue Vorstandsmitglied Mails (auch die die an einzelne Vorstandsmitglieder gerichtet sind) an die Mailadresse der Geschäftstelle zu senden. Das neue Vorstandsmitglied darf nur Mails anderer Vorstandsmitglieder bekommen, die an die Geschaäftstelle gesendet werden und die an das neue Vorstandsmitglied gesendet werden aber nicht als Weiterleitung und ohne die üblichen Weiterleitungsdaten / dem "Briefkopf" der Ursprungsmail. DAs neue Vorstandsmitglied kann nicht nachvollziehen, ob ihre Mails an einzelnen Vorständen nicht auch von der Geschäftstelle an den Vereinsvorsitz gesendet werden und kann auch nicht nachvollziehen, ob Mails an ihr an den Vereinsvosritz weitergeleitet werden.
Begründet wird diese (früher nicht übliche!) Vorgehenweise von dem Verbandvorsitz damit: Korrekterweise läuft der gesamte Schriftverkehr über die Info-Mail des Bundesverbandes und wird dann- wenn erforderlich- an die Vorstandsmitglieder weitergeleitet. (Das war die Antwort auf die Frage nach den Mailadressen der anderen Vorständen; die Mailadresse des neuen Vorstandsmitgliedes ist der Geschäftsführung, dem Vorsitz des Verbandes und inzwischen auch den anderen Vorstandsmitgliedern bekannt.)
Wichtig wäre es: das neu gewählte Vorstandsmitglied hat eine Schwerbehinderung und der Verband, in dessen Vorstand sie von der Mitgliederversammlung gewählt wurde, vertritt genau diese Zielgruppe (als Selbsthilfeverband)! Die Behinderung kennzeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass Betroffene erhebliche Einschränkungen in der Kontaktaufnahme und in der Kommunikation haben.
Das neue Vorstandsmitglied ist in ihrer Region in einem Mitgliedsverband des Bundesverbandes auch im Vorstand und kennt diese intransparente Art der Kommunikation unter Vorständen nicht!

Ist diese Art der Kommunikation erlaubt?

Um Antworten wäre ich sehr dankbar.

MfG
Lilly28
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23.05.2017, 06:30 von RA Timo Lienig
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Zunächst ist entscheidend, was in der Satzung des Vereins bzgl. der Zuständigkeitsverteilung geschrieben steht. In erster Linei darf lediglich der BGB-Vorstand, also diejenigen, die im Vereinsregister eingetragen sind, den Verein gesetzlich im Innen- und Außenverhältnis vertreten.

Eine Vergütung für die Vorstandstätigkeit ist möglich, es muss jedoch eine Öffnungsklausel in der Satzung enthalten sein.
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19.05.2017, 07:07 von Frida K.
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Ich bin Geschäftsführerin eines gemeinnützigen Vereins. In meiner Stellenbeschreibung wurden Aufgaben festhelegt, aber keine Kompetenzen. Wer kann mir Vorschriften machen? Nur der erste Vorsitzende oder der gesamte Vorstand, wie weit darf sich der Vorstand in das operative Tagesgeschäfts einmischen und wer? Also darf z.B. auch der Schriftführer den Geschäftsführer z.B. vorschreiben, was er zu kaufen darf oder ist das immer Sache des gesamten Vorstands? Zweite Frage: können angestellte Minijobber im Verein auch Vorstandsmitglieder sein?
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03.05.2017, 08:00 von Bruder Tom
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Auch in einem Jahr ohne Wahl sollte der Vorstand entlastet werden. Eine Vorstandswahl und die Entlastung des Vorstands stehen nicht im Zusammenhang.
Vielmehr wird durch die Entlastung des Vorstandes durch die Mitglieder diesem bescheinigt, mit dessen Arbeit für den Verein, auch in finanzieller Hinsicht, einverstanden zu sein.
Wenn der Vorstand auf der JHV keine wesentlichen Dinge verschwiegen hat, kann er im Nachhinein auch nicht dafür von den Mitgliedern haftbar gemacht werden.
Es sollte also auch im Interesse des Vorstandes sein jedes Jahr nach dem Bericht des Vorstandes und der Kassenprüfer entlastet zu werden.
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02.05.2017, 12:45 von Sportverein53
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Hallo,
unsere Satzung sieht eine Neuwahl des Vorstandes alle zwei Jahre vor. In dem Jahr dazwischen gibt es selbstverständlich auch eine Hauptversammlung. Sollte diese dann auch in dem Jahr ohne Wahl über die Entlastung des Vorstandes abstimmen, oder ist das nur in dem Wahljahr üblich, bzw. erforderlich?
Danke und Grüße
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30.04.2017, 05:02 von Herrmann
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Hallo, kommt es zum Wegfall der Gemeinnützigkeit, wenn ein Verein zur Finanzierung einer Immobilie von seinen Mitgliedern Darlehen annimmt und die Darlehensgeber zur Absicherung des Kredites nachrangig in das Grundbuch eingetragen werden?
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20.04.2017, 01:57 von sgdd
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Guten Tag, meine Frage lautet:
Ist der Übungsleiterpauschalbetrag nach §3 Nr. 26 EStG auch für Grenzgänger mit Wohnort und Hauptbeschäftigung in der Schweiz anwendbar?
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20.04.2017, 01:42 von sgdd
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Meine Frage
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19.04.2017, 04:17 von HeinConsulting
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Ausgabe Juni 2016
Stichwort: Gemeinnützigkeit - Mehr dazu in 2098787
Mustersatzung - 7712386
Prüfung der Satzung 1499831
1499802
1172386
E-Mail an : Service@stb-hein.eu
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13.04.2017, 02:06 von Trödeltine
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Hallo zusammen, ich habe das folgende Problem: Ich bin seit kurzem Kassenwartin des Fördervereins unserer Grundschule. Die Mitgliedsbeiträge wurden bislang per Onlinebanking u Sammellastschrift eingezogen. Mit Umstellung des Onlinebankings auf mich geht diese Sammellastschrift mit allen Kontodaten der Mitglieder verloren, so sagte man mir bei der Bank und ich müsse dann im Onlinebanking alles neu eingeben. Ich suche jetzt nach einer Möglichkeit dies zu umgehen, mittels Banking- o. Vereinssoftware o. ä.
Die Daten sind auch als Exceltabelle vorhanden. Hat vielleicht jemand eine Idee? Vielen lieben Dank sagt Tine
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12.04.2017, 06:12 von Bruder Tom
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Schauen Sie in der Satzung nach. In den meisten Satzungen steht ...kann nur ein Vorstandsamt ausüben..... oder so ähnlich.
Wenn dies so in der Satzung steht kann er nur ein Vorstandsamt ausüben.
Wenn nicht kann er auch zwei Ämter ausüben, wobei 1. Vorsitzender und Vorstand Finanzen für mich ein "Geschmäckle" hat.
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12.04.2017, 01:57 von cattani
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Kann ein 1. Vorstand aiuch gleichzeitig Vorstand Finanzen sein?
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11.04.2017, 12:31 von Bruder Tom
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Wenn dies in der Satzung nicht ausgeschlossen ist, ist hier rechtlich nichts einzuwenden.
Die einzige Möglichkeit dies "zu verhindern" ist einen der Beiden nicht zu wählen.
Auch in unserem Verein ist ein Ehepaar im Vorstand (1. Vorsitzender/1. Geschäftsführerin) und das klappt hervorragend.
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09.04.2017, 01:53 von Alex H.
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Guten Tag,
durch einen Zufall hat es sich ergeben, das sich in meinem Verein für die nächste Vorstandswahl zwei Familienangehörige (Mann und Frau) für zwei Vorstandposten kandidieren (Geschäftsführer und 1. Vorsitzender).

Laut unserer Satzung ist das nicht ausgeschlossen, sieht aber für mich recht seltsam aus. Ist sowas nach allgemeines Vereinsrecht rechtens?

Zur Erläuterung, der gesamter Vorstand besteht aus 3 Personen und ich halte zwei Personen aus der gleichen Familie wegen Interessenkonflikten / Befangenheit als nicht tragbar

LG
Alex
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03.04.2017, 09:17 von RA Timo Lienig
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Ein Verein braucht nicht zwingend eine eigene Adresse, sondern nur eine ladungsfähige Anschrift.
Möglich ist z. B. für das Finanzamt und auch das Vereinsregister die Adresse des Vorsitzenden anzugeben.
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30.03.2017, 11:27 von Keeponriding
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Hallo! Wir sind gerade dabei unseren Verein zu gründen und haben auch schon eine geprüfte Satzung fertig. Der Treffpunkt unseres Vereins ist eine gemietete Werkstatthalle. Jedoch haben wir nun völlig unerwartet eine Kündigung dafür erhalten. Meine Frage ist jetzt, ob es möglich ist und Sinn macht unseren Verein noch anzumelden auch wenn unsere Räumlichkeiten bald nicht mehr verfügbar sind. Es wäre wirklich schade, wenn die ganze Mühe umsonst wäre.

Danke im voraus!
Liebe Grüße
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21.03.2017, 04:02 von Strothi
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Moin,

wir sind ein gemeinnütziger Verein im Umweltbereich. Wir planen derzeit eine SummerSchool in Luxemburg zu organisieren und nun stellt sich mir die Frage, ob ich die Luxemburgische Umsatzsteuer berechnen muss? In Deutschland würde ich keine berechnen weil die Einahmen aus der SummerSchool nur die Kosten decken sollen, das somit in den ideellen Bereich fallen würde. Aber wie sieht das nun aus, wenn die Veranstaltung im EU-Ausland stattfindet? Hat mit so einem Fall schon mal jemand hier Erfahrungen gemacht?

Vielen Dank im Voraus :)
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20.03.2017, 09:56 von Bruder Tom
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Zu a) Zunächst sollten Sie in der Satzung nachsehen, wie oft eine Kassenprüfung ansteht. In der Regel am Anfang des Jahres (also einmal im Jahr) für das abgelaufene Geschäftsjahr. Gibt der Kassenprüfer die Empfehlung den Vorstand/Kassenwart zu entlasten und folgt dem die MV ist der Kassenwart aus der Haftung, insofern er keine Vorgänge verschwiegen hat. Im übrigen gibt es auch keine gesetzliche Regelung bzgl. der Berufung eines Kassenprüfers weder für den Prüfumfang.

Eine Entlastung des Vorstandes/Kassenwartes bezieht sich immer auf des abgelaufene Geschäftsjahr unabhängig ob diejenigen noch im Amt sind oder nicht.

Bzgl. der Vorstandsmitglieder müsste in der Satzung stehen welche im Verein erforderlich sind. z.B: 1. u. 2. Vorsitzender, 1. u. 2. Geschäftsführer usw. Steht dort kein Schriftführer hat sich der Vorstand zu verständigen wer wann Protokoll führt.

Bzgl. Datenschutz sollten Vereine in der Satzung einen entsprechenden Passus haben, da diese ja Mitgliedsdaten auch elektronisch verarbeiten, zumindest wahrscheinich auf eine PC speichern.
Vielleicht hilft dies hierzu weiter: http://www.dtfb.de
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20.03.2017, 09:42 von Bruder Tom
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Nein haben Sie so nicht. Hierzu ist die Jahreshauptversammlung da, in der der Vorstand Rechenschaft ablegt.

Die Pflicht zur Rechenschaftslegung ergibt sich aus den Geschäftsführungspflichten des Vorstands nach § 27 Abs. 3 des Bürgerlichen Gesetzbuchs (BGB) in Verbindung mit den Auftragsvorschriften der §§ 664 bis 670 BGB. In § 666 ist dort geregelt, dass der Vorstand als Beauftragter verpflichtet ist, seinem Auftraggeber – dem Verein – Auskunft zu geben und Rechenschaft abzulegen. Doch wie oft muss das sein?

Um diese Frage zu beantworten, sollten Sie zunächst einen Blick in Ihre Satzung werfen. Denn üblicherweise finden Sie hier eine Regelung, die über den Turnus Aufschluss gibt. Ist dort zum Beispiel festgelegt, dass der Vorstand jährlich eine Mitgliederversammlung einberufen muss und zu deren Aufgaben die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts oder des Berichts des Vorstands gehört, dann ergibt sich daraus, dass der Vorstand auch jährlich einen Rechenschaftsbericht erstellen und vortragen muss.
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20.03.2017, 05:58 von GrauerLykaner
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Hallo ich bin seit ca 2 jahren in einem relativ jungen Verein, und wir hatten von 3 tagen unsere erste Mitgliederversammlung, dabei sind einige Abläufe gewesen die mir als nicht korrekt vorkamen ich habe versucht in Google Antworten zu bekommen aber keine war zufrieden stellend.

1.) Frage
Der Kassenprüfer hat auf Grund der Räumlichentrennung vom Kassenwart ( Wohnort zu Wohnort 100km) die Belge einscannen lassen und so die Kassegeprüft. Dabei sind unregelmässigkeiten aufgefalllen, wie nicht bezahlte Forderungen und und nicht bezahlte Aufwendungen.
Trotzdem wurde der Kassenwart entlastet.

Wie ist da kann ein Vorstand, bzw. Kassenwart oder weiteres Vorstandmitglied eigentlich entlastet werden wenn es die Geschäfte noch weiterführt oder kann das nur gemacht werden wenn der Vorstand / kassenwart neu geählt wird.

Ausserdem hat unsere Verein keinen Schriftführer, ist das richtig oder braucht der Verein einen Schriftführer?

Ach ja bevor ich es vergesse, unsere Satzung hat keinen Absatz wegen Datenschutz, als ich das angemerkt habe wurde mir gesagt Vereine brauchen das nicht, ich kann mich aber erinnern davon etwas gelesen zu haben was ist den nun richtg?

Vielen Dank für die Hilfe
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20.03.2017, 03:02 von sawa100
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Habe ich als Mitglied eines Tierschutzvereines das Recht Einsicht in die finanzielle Situation des Vereins zu bekommen. Sprich für was wurde, wieviel Geld ausgegeben.
Ich möchte ja wissen was mit meinem Geld passiert.
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20.03.2017, 12:27 von Bruder Tom
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Doch. Sie müssen im Vorfeld den Mitgliedern den Wortlaut der Satzungsänderung bekanntgeben. BGB §32 (1) ...Zur Gültigkeit des Beschlusses ist erforderlich, dass der Gegenstand bei der Berufung bezeichnet wird..... Satzungsänderung alleine reicht da leider nicht aus.
Tun Sie dies nicht kann der Beschluss angefochten werden.
Allerdings müssen sie nicht den alten Wortlaut mitsenden, den der müsse ja allen bekannt sein.
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19.03.2017, 06:33 von MG-Verwaltung
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Hallo zusammen,

ich weiß, dass man bei einer anstehenden Satzungsänderung über die Tagesordnung mitteilen muss, dass eine Satzungsänderung zur Abstimmung ansteht (also Top 8: Wahlen zum Vorstand, Top 9: Satzungänderung, Top 10: Verschiedenes).
Muss aber in der Einladung zur JHV der genaue Text der alten Passage und der neuen Passage stehen?
Ich glaube ja kaum, denn sonst droht bei einer umfangreicheren Satzungänderung dann gleich der Versand von drei DIN A4-Seiten.
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10.03.2017, 09:34 von RA Timo Lienig
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Durch diesen Zusammenschluss entsteht grds. eine BGB-Gesellschaft mit eigenrr Steuernummer.
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10.03.2017, 09:33 von RA Timo Lienig
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Zunächst ist festzuhalten, dass die Kassenprüfer von der MV gewählt wurden. Somit sind diese bis zum Ende der Amtszeit im Amt und müssen Ihre Aufgaben nachkommen.
Eine Abwahl oder Absetzung durch den Vorstand ist nicht möglich.

Wie die Kassneprüfung genau durchgeführt werden muss, hängt von Ihrer Satzung ab, da es keine gesetzliche Regelung zur Kassenprüfung im Verein gibt.

Wenn die beiden Kassenprüfer unterschiedlicher Meinung sind, sollte dies in der Mitgliederversammlung vorgetragen werden. Ob dann der Vorstand entlastet wird oder nicht, hängt dann von der MV ab. Die kassenprüfer können immer nur dann eine Empfehlung aussprechen ob aus Ihrer Sicht eine Entlastung erfolgen soll oder nicht.

Wenn nicht alles vorgetragen werden kann, macht dies nicht die Beschlüsse der MV unwirksam. Es kann jedoch dazu führen, dass die Vorstände ggfs. nicht wirksam entlastet sind.
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06.03.2017, 11:16 von baunldain
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In einem Verein mit 2 von der Mitgliederversammlung gewählten Kassenprüfern wird ein Prüfer gemobbt, weil er anlässlich der letzten Prüfung Beanstandungen vorzubringen hatte. Er ist dem Vorstand, der sich aus 'gefälligen' Mitgliedern zusammensetzt, auch nicht genehm und man versucht, ihn aus seiner Berufung als Prüfer zu drängen.

Meine Fragen hierzu:

Ist bei 2 von der MV gewählten Kassenprüfern eine Prüfung durch lediglich einen Prüfer wirksam?

Kann diese ggfls. von der MV zu einer rechtswirksamen Entlastung des Vorstandes führen?

Ist das Begehren des 'gemobbten' Prüfers auf Sichtung und Prüfung der Kassenunterlagen ein einklagbares Recht?

Hat der gemobbte Prüfer ein Recht, auf der MV gehört zu werden, selbst wenn der 2. Prüfer einen ordnungsgemäße Kassenführung behauptet?

Ist die MV und deren Beschlüsse nichtig, wenn der 'Gemobbte' nicht gehört wird oder seine Ausführungen nicht vollumfänglich in der MV darlegen kann?

Gerne bin ich auch für allgemeine Tips zum Vorgehen dankbar.

Vielen Dank.
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04.03.2017, 10:03 von Regenbogen321
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per Kasse an 5055 Einnahmen nicht steuerbar nach UStG
oder
Stornobuchung, je nachdem welches Konto ihr belastet habt.
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25.02.2017, 10:47 von Bruder Tom
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Das wird Ihnen hier niemand beantworten können. Sie sollten sich an ihre Versicherung wenden, denn die kann ihnen ganz genau mitteilen wie sie was berechnet oder ansetzt.
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23.02.2017, 03:19 von ElDoctore
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Hallo liebes Forum!
Folgendes Problem: Unser Verein hat letzte Woche eine zweckbetriebliche Veranstaltung durchgeführt (Wissenschaftliche Konferenz). Dabei wurden zur Pausenversorgung Getränke gekauft und den Teilnehmern (welche einen Tagungsbeitrag bezahlt haben) zur kostenfreien Verfügung angeboten - also kein Verkauf.
Dem Einkäufer haben wir die Kosten im vollen Umfang erstattet (inkl. Pfand für das Leergut) und als Bewirtungskosten verbucht. Jetzt wurde das Leergut zurückgebracht und der Pfand soll in die Handkasse wandern.
Wie verbuche ich diese Einnahmen im SKR49 richtig?

Beste Grüße,
ElDoctore
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23.02.2017, 06:15 von Jule4
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Habe mich schon mit anderen Ratgeberartikeln, wie https://www.gebaeudeversicherungs-konzepte.de informiert, doch letzten Endes haben die mir nicht Frage beantwortet, wie ich es wollte. Unser Vereinshaus ist natürlich mit einer Gebäudeversicherung abgesichert. Doch wie berechnet die Versicherung die Fläche. Die Nutzfläche oder anders...?
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22.02.2017, 08:09 von flopapa
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Hallo,

wir (zwei Fördervereine) wollen gemeinsam einen Basar veranstalten. Der Erlös soll zu gleichen Teilen auf die Vereine aufgeteilt werden. Gibt es hier etwas zu beachten oder ist dies so gar nicht möglich?

Danke für eure Hilfe
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22.02.2017, 09:50 von AXL Axel
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Folgendes
Unser Verein (Radsport) betreut eine Cup serie an Veranstaltungen. Nun Wurde ein gemeinsamer Flyer erstellt und von unserem Verein ausgelegt. Die Kosten werden nun geteilt und jeder andere Verein soll Seinen Anteill zahlen. Nun möchten einige Vereine dafür eine Rechnung haben
Geht das
Wenn Ja
Wie muß diese Rechnung aussehen
geht das auch ihne wie verbucht man die Eingänge
vielen Dank Axel Bues
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15.02.2017, 11:11 von Bruder Tom
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Nein es gibt hierfür keinen Bestandsschutz.
In der Einladung zur MV ist der Top für den ein Beschluss gefasst werden soll klar zu benennen! Anderenfalls ist dieser unwirksam!
Siehe BGB § 32 http://www.gesetze-im-internet.de
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14.02.2017, 11:54 von yidakki
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Hallo,

folgende Situation:

in der MV wurde bereits vor längerer Zeit unter dem Tagesordnungspunkt "Sonstiges" (ohne das abzustimmende Thema in der Einladung zu nennen) eine Abstimmung getroffen. Die dadurch "fälschlicherweise" in Kraft getretene Regelung wurde nun mehrere Jahre praktiziert.

Nun meine Frage: Gibt es für solche Fälle eine Art von Bestandsschutz, da die Regelung von den Mitgliedern billigend, oder aus Unwissenheit über Vereinsrecht, in Kauf genommen wurde, oder ist die getroffene Regelung dann schlichtweg ungültig?
Danke!
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09.02.2017, 05:53 von BIT2k4
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Seit dem Update funktioniert die Überweisung aus der Vereinverwaltung nicht mehr. Es wird keine gültige / korrekte Zahldatei erstellt bzw. online zur Bank übertragen.
Gibt es irgendwo eine Beschreibung der SEPA-Überweisungs-XML Datei, damit ich nachvollziehen kann, woher die Fehlermeldung "Falscher Parameter" & "Status 3" kommt. Werden nur SEPA konforme Zeichen in der Vereinsverwaltung erlaubt oder auch ungültige?
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09.02.2017, 04:23 von RA Timo Lienig
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Hier kommte es entscheidnd auf die Satzung darauf an, ob eine Öffnungsklausel enthalten ist und ferner drauf, welche Tätigkeiten vom Vorstandsamt und welche Tätigkeiten als Dozent gedeckt sind.
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19.02.2017, 12:08 von codcod
Ok, man könnte also in der Satzung aufnehmen, dass der Vorstand auch Dozentenverträge des Vereins erhalten darf. Konkret würden die Vorstandsmitglieder Kurse, Workshop und Konzerte im Sinne des gemeinnützigen Satzungszweckes anbieten. Diese Tätigkeiten werden ja nicht durch den Vorstand abgedeckt. Darüber ist es aber doch auch möglich die gleichen Vorstandsmitglieder für ihre Vorstandsarbeit zu vergüten, sofern dies in der Satzung geregelt wird -oder? Der Verein wird in der Mitgliederzahl klein sein. Die Vorstandsmitglieder würden dann also für ihre Arbeit im Vorstand bezahlt und erhalten jeweils projektorientierte Honorarverträge für ihre Kurse, Workshops, Fachvorträge für nationales und internationales Publikum. Wären in diesem Fall auch In-sich-Geschäfte möglich? Die Honorarverträge würde ja dann der Vorstand mit sich selbst abschließen. Die Frage stand eben auch im Raum, ob eine gUG hier sinnvoller wäre. Hier ist aber der Buchhaltungsaufwand (doppelte Buchführung, Bilanz usw..) zu belastend. Außerdem wird es keinen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb geben. Wie beurteilen Sie die Situation? Vielen Dank für Ihre Hilfe!
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09.02.2017, 04:21 von RA Timo Lienig
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Eine Frist im Gesetz ist nicht vorgesehn. die Rechtsprechung besagt jedoch, dass eine Einladung rechtzeigit erfolgen muss. Als rechtzeitig wird eine Ladungsfrist von inder Regele 2 Wochen angesehen.

Wioe wurde in den vergangenen Jahren eingeladen?
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09.02.2017, 04:15 von RA Timo Lienig
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Laut Ihrer Schilderung sehe ich hier dringend Handlungsbedarf.
Eine Gemeinnützigkeit bekommt man nicht, nur weil sich der Verein "Gemeinnützig" nennt.
Eine Aussage über die Gemeinnützigkeit kann nur das Finanzamt treffen.

Für die Einriechungen von Steuererklärungen, Gemeinnützigkeit etc. ist der Vorstand im Sinne des § 26 BGG zuständig.
Eine einfaches Mitglied kann lediglich die Bedenken dem Vorstand mitteilen oder mittels eines Antrags der Mitgliederversammlung seine auffassung darstellen.
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05.02.2017, 08:34 von Diethelm
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Meine Frage
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04.02.2017, 02:25 von Bruder Tom
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Irgendwie klappt es mit den Link kopieren nicht
www.vereinswelt.de
Dann Vereinswissen und Finanzen. Darunter gibt es die Rubrik Rücklagen
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04.02.2017, 02:24 von Bruder Tom
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www.vereinswelt.de
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04.02.2017, 02:22 von Bruder Tom
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Klar können Sie Rücklagen bilden.
Sie können folgende Arten von Rücklagen bilden:
1. zweckgebunden für bestimmte Projekte
2. Betriebsmittelrücklagen z.B. für Betriebskosten des Vereinsheimes etc.
3. freie Rücklagen. Jedoch max. 1/3 des Überschusses aus der Vermögensverwaltung bzw. 10% der sonstigen Mittel eines Jahres.
www.vereinswelt.de
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02.02.2017, 03:31 von Sportverein53
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Hallo,
im Laufe der Jahre haben wir als Sportverein etwas Geld ansammeln können, welches auf unserem Konto liegt. Dieses Geld kommt aus erster Linie aus Einnahmen bei Veranstaltungen. Wir sehen dieses Geld als Rücklage für Sanierungsarbeiten an unserem eigenen Vereinsheim sowie für zukünftige Investitionen in Sportgeräte und Bekleidung. Im letzten Jahr hat uns das Finanzamt auf die Höhe des Vermögens angesprochen und "gebeten" dieses Geld "abzubauen". Vor dem Hintergrund der zeitnahen Mittelverwendung ist dies nahvollziehbar. Allerdings brauchen wir tatsächlich eine gewisse Reserve, da immer unvorhergesehenes auftreten kann. Gibt es eine Faustformel, über welches Vermögen ein Verein verfügen darf? Gibt es Möglichkeiten Rücklagen zu bilden? Hat jemand andere Ideen, wie wir agieren können? Vielen Dank!!
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02.02.2017, 03:28 von codcod
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Meine Frage
Es geht um einen Kulturverein, der Kurse, Vorträge usw... anbietet. Kann der Vorstand eines gemeinnützigen Vereins den Vorsitzenden als Dozent oder Referent im Rahmen eines Honorarvertrages beschäftigen?
Danke für Hilfe!
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01.02.2017, 12:02 von kjr
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In der Satzung des Vereins ist keine Ladungsfrist für die Mitgliederversammlung festgelegt.
Welche Frist sollte in diesem Fall zur Anwendung kommen. Gibt es dazu eine Festlegung im BGB.

Vielen Dank, Falko Zenker
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31.01.2017, 11:46 von Füfü
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Meine Frage
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31.01.2017, 11:07 von Wasserball
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Ich habe gelesen, dass ab 01.02.2017 das Verbraucherstreitbeilegungsgesetz in Kraft tritt.
Ist das auch für uns als Verein anzuwenden, da wir eine Homepage haben oder kann man dies getrost vergessen.
Zählen Übungsleiter bis 2.400,00 Euro als AN.
Für einen kleinen Hinweis wäre ich dankbar.

Vielen Dank.
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25.01.2017, 11:54 von klerol
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Schade, ich dachte dies sei ein Expertenforum in dem man Fragen beantwortet bekommt, die wichtig für einen sind. Scheint ja nicht so zu sein. Das zeigen mir auch die "zahlreichen" Antworten auf die Probleme anderer User. Mein Tip: Schliesst dieses Forum, denn es hat sowieso keinen Sinn!
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21.01.2017, 03:47 von klerol
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Guten Tag, ich habe ein großes Problem: Ich bin Mitglied in einem Theaterverein (e.V.), der sich gemeinnützig nennt und sich aus öffentlichen Auftritten mit Eintrittsgeldern finanziert. Die Vorstellungen in unserem neuen städtischen Theater sind fast immer ausverkauft und die Presse berichtet teilweise mit 1/1 seitigen Berichten über unsere erfolgreichen Vorstellungen.

Die jährlichen Einnahmen (aus dem Nebenbetrieb Theater, der in der Satzung nicht erwähnt ist)) liegen unter 6.000,- € und bei Anwendung der Kleinunternehmer-Regelung und unter Berücksichtigung der Freibeträge als gemeinnütziger Verein, müssten wir normalerweise keinerlei Steuern zahlen. Leider hat der Vereinsvorstand (Eingetragen ins Vereinsregister 2013) bis zum heutigen Tage weder eine Steuererklärung abgegeben, noch wurde ein Antrag auf vorläufige Erteilung der Gemeinnützigkeit beim Finanzamt gestellt. Unsere Satzung enthält keinen Hinweis darauf, dass wir unsere Tätigkeit mit öffentlichen Auftritten finanzieren, oder was wir mit den Einnahmen machen. Einmal jährlich wird wegen der Gemeinnützigkeit ein Betrag von 50,- € an eine Gemeinnützige Organisation gespendet und der Rest der vereinnahmten Gelder verbleibt in der Kasse, ohne das es ein Verwendungszweck hierfür angegeben wird. Von den Einnahmen werden auch keine gemeinnützigen Tätigkeiten finanziert die zum wohle der Fortbildung dienen, oder anderem.

Bis heute wurde noch nie eine Steuererklärung abgegeben, weil wir laut unserem Vorstand einen Freibetrag haben und daher keine Erklärung abgeben müssen. Ich denke, dass hiermit die Kleinunternehmerpauschale gemeint ist. Eine Umsatzsteuererklärung für die Eintrittsgelder haben wir ebensowenig abgegeben wie einen Antrag auf die Erteilung einer vorläufigen Gemeinnützigkeit beim zuständigen Finanzamt. Unsere Satzung von 2013 beinhaltet keinen Hinweis darauf, wie die Vereinsmittel (mit Auftritten) finanziert werden, noch was mit den Überschüssen geschehen soll. Vorstandswechsel wurden bis dato auch noch nicht im Vereinsregister eingetragen und es ist noch der Vereinsgründer als Vorstand eingetragen. Die Satzung entspricht auch nicht den aktuellen Steuergesetzen und es fehlen gerade für die Gemeinnützigkeit wesentliche Teile....

Ich versuche bereits seit 2 Jahren den Vorstand zu warnen, dass wir große Probleme bekommen können, weil wir uns nicht an geltendes Recht halten und erhalte immer nur die Antwort: "Das brauchen wir nicht, was willst Du von mir." Liege ich da so falsch und wir brauchen das alles tatsächlich nicht? Meines Erachtens müssten wir spätestens alle drei Jahre eine Steuererklärung abgeben, gerade auch weil wir uns "gemeinnützig" nennen und durch den Eintrag ins Vereinsregister praktisch auf dem Radar des Finanzamtes stehen. Wir nehmen aber ansonsten Vergünstigungen von anderen Vereinen in Anspruch, die uns unseren Gemeinnützigen Hintergrund glauben. So müssen wir statt der üblichen Saalmiete von 350,- € (zzgl. MwSt.) nur 150,- € ohne MwSt. zahlen.

Ich bin ratlos und weis nicht, was ich auf unserer nächsten Versammlung in 3 Wochen dazu noch sagen soll. Keiner glaubt mir! Ausserdem wurde jetzt noch bekannt, dass der jetzige Vorstand nach der Hälfte der Amtszeit wohl zurücktreten will... Was kann dem Verein passieren... ist das bereits Steuerhinterziehung?

Wie verhalte ich mich als normales Mitglied in einer solchen Situation richtig???? Ich bin an einem Fortbestand sehr interessiert und möchte keine Fehler machen und den Verein vor Rechtsfolgen bewahren.

Für Hilfe wäre ich daher sehr dankbar...

MfG "klerol"Meine Frage
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16.01.2017, 03:04 von ElaMue
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Meine Frage
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16.01.2017, 02:34 von Modestep
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JSchneider hat es schon gesagt. Um eventuelle Kosten zu sparen kann man auch die Satzungsänderungen bei dem Ortsbürgermeister beglaubigen lassen. Je nach Beziehung kann man da die Notarkosten sparen.
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16.01.2017, 12:27 von Anna S.
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Ich habe folgende Frage:
Wir sind ein Verein, der für einen Auftraggeber ein Projekt durchführt. Wir werden in dem Projekt Bildungsveranstaltungen durchführen. Meine Frage ist nun, ob wir die Veranstaltungen mit ermäßigten 7 % Umsatzsteuer abrechnen können oder die 19 % veranschlagen müssen.
Ich denke das ist in § 12 Abs. 2 Nr. 8a UstG geregelt, aber für mich nicht ganz eindeutig in unserer Situation. Ich wäre sehr dankbar, wenn mir jemand helfen könnte.
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16.01.2017, 10:59 von Sque
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Hallo zusammen,

ich würde gerne unsere Vereinsbuchhaltung auf jVerein umstellen, uns gibt es erst seit 2 Jahren und bisher habe ich einfach eine Excelliste geführt. Nun habe ich von 2016 eine Gruppierung unserer Buchungen erstellt und möchte diese nun gerne den Konten aus dem SKR49 zuweisen.

Teilweise habe ich schon passende Konten gefunden, hier wäre die Frage ob diese auch korrekt sind, teilweise weiß ich aber nicht welchem Konto die Buchung nun zuzuweisen ist. In der folgenden Liste habe ich schon aufgeschlüsselt ob es sich um eine Einnahme oder Ausgabe handelt und welchem Bereich die Buchung meiner Meinung nach zuzuordnen ist. Für unseren Verein sehe ich bisher keinen Zweckbetrieb sondern nur ideell und wirtschaftlich.

Ich würde mich sehr über Unterstützung freuen, herzlichen Dank im Vorraus!

???? - Übertrag vom Vorjahr
8303 - [wirtschaftlich][ausgabe] Veranstaltung Strom
???? - [wirtschaftlich][einnahme] Veranstaltung Strom
3223 - [ideell][einnahme] Spendeeinnahmen aus Spendendose
???? - [ideell][ausgabe] Spende gegen Spendenbescheinigung
???? - [ideell][ausgabe] Verbrauchsmaterial Veranstaltung (Besteck, Servietten, Müllbeutel...)
???? - [wirtschaftlich][ausgabe] Verbrauchsmaterial Veranstaltung (Dekoration)
???? - [ideell][ausgabe] Vereinsausrüstung
???? - [wirtschaftlich][einnahme] Standgebühr auf Straßenfest/Basar
2120 - [ideell][einnahme] Mitgliesbeiträge
8318 - [wirtschaftlich][ausgabe] Versicherung für Straßenfest/Basar
???? - [wirtschaftlich][ausgabe] GEMA Straßenfest
8302 - [wirtschaftlich][ausgabe] Miete für Marktplatz/Räumlichkeit Straßenfest/Basar
???? - [ideell][ausgabe] Infomaterial
8330 - [wirtschaftlich][ausgabe] Werbung (Anzeigen, Plakate, Flyer)
???? - [wirtschaftlich][ausgabe] Wechselgeld für Tombola
???? - [wirtschaftlich][einnahme] Einnahmen Tombola
8302 - [wirtschaftlich][ausgabe] Miete Bühne/Musikanlage Straßenfest
???? - [wirtschaftlich][ausgabe] Erstattung Fahrtkosten
4712 - [ausgabe] Kontoführungsgebühren
???? - [wirtschaftlich][ausgabe] Anmeldegebühr bei der Stadt für Basar
???? - [ideell][ausgabe] Getränke für öffentlichen Stammtisch
2661 - [ideell][ausgabe] Raummiete für öffentlichen Stammtisch
???? - [ideell][ausgabe] Anmeldegebühren bei der Stadt für InfostandMeine Frage
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13.01.2017, 04:43 von Bruder Tom
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Durch die Unterbringung eines ausländischen Gasttrainerpaares sind denen die diese Unterbringung ermöglichten Kosten entstanden. Sie haben selbstverständlich Anspruch auf Auslagenersatz.
Eine Ehrenamtspauschale ist dies jedoch nicht. Diese müsste in der Satzung verankert sein (was sie hier ist) und durch die Mitgliederversammlung zusätzlich beschlossen werden.
Es wäre also besser dies als Auslagenersatz abzurechnen, was auch pauschal gemacht werden kann.
Das Mitglieder keine Zuwendungen aus Vereinsmitteln erhalten ist insoweit auch richtig, jedoch erkennt das Finanzamt Zuwendungen aus besonderen Anlass bis zu 60 Euro, höchstens jedoch bis zur Höhe dem Mitgliedsbeitrages durchaus an (z.B. Weihnachtsfeier, kleines Geburtstagsgeschenk bei runden Geburtstag usw.)
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13.01.2017, 03:57 von PeteJudge
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In 2016 wurde von meinen Tanzverein eine Hostingpauschale (40 €) an verschiedene Mitglieder gezahlt jeweils für die Unterbringung und Verpflegung eines ausländischen Gasttrainer-Paars zu Hause während eines Workshop-Wochenendes. Diese Pauschale wurde als Ehrenamtspauschale gebucht.

Aber in § 3.3 der Vereinssatzung heißt es:
"Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins"
Weiter heißt es in § 3.6:
"Die Mitgliederversammlung kann beschließen, dass bei Bedarf unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Verhältnisse und der Haushaltslage Vereins- und Organämter entgeltlich auf der Grundlage eines Dienstvertrages oder gegen Zahlung einer pauschalierten Aufwandsentschädigung im Rahmen steuer- und sozialversicherungsfreier Freibeträge nach §3 Nummer 26a EStG ausgeübt werden.
Für die Entscheidung über Vertragsbeginn, Vertragsinhalte und Vertragsende ist der geschäftsführende Vorstand zuständig."

Frage: Bedurfte die Auszahlung der Pauschale als Ehrenamtspauschale eines Beschluß der Mitgliederversammlung?
Aber einfache Vereinsmitglieder haben kein Vereinsamt bzw. Amt in einem Organ des Vereins inne, daher denke ich trifft der § 3.6 nur für Vorstandsmitglieder und Beisitzer zu.
Aber was ist mit § 3.3? Verbietet dieser Satz generell die Auszahlung der Ehrenamtspauschale an Mitglieder? Oder handelt es handelt es sich hier vielmehr um eine Aufwandsentschädigung für das Stellen von Betten, Verköstigung der Trainer, Fahren der Trainer zum Unterricht, etc? Also es liegen Leistungen des Mitglieds vor für welche der Verein sonst zahlen müsste?
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11.01.2017, 06:50 von Bruder Tom
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Der Zahler muss mit einer Vorabinformation auf die Abbuchung hingewiesen werden.
Als Vorabinformation ("Pre-Notification") ist jede Mitteilung (z. B. Rechnung, Police, Vertrag) des Lastschrifteinreichers an den Zahler geeignet, die eine Belastung mittels SEPA-Lastschrift ankündigt. Die Vorabinformation muss das Fälligkeitsdatum und den genauen Betrag enthalten und kann auch mehrere Lastschrifteinzüge ankündigen. Sie muss dem Zahler rechtzeitig (mindestens 14 Kalendertage vor Fälligkeit, sofern mit dem Zahler keine andere Frist vereinbart wurde) vor Fälligkeit zugesandt worden sein, damit er sich auf die Kontobelastung einstellen und für entsprechende Deckung sorgen kann. In welcher Art und Weise die Vorabinformation erfolgen kann, ergibt sich aus den Regelungen der jeweiligen Inkassovereinbarung zwischen dem Zahlungsempfänger und seinem Zahlungsdienstleister.
Es ist daher zu empfehlen, so mache ich es als Kassierer, jedem Mitglied eine Beitragsrechnung mit den genauen Informationen zukommen zu lassen.
Im übrigen hat die Bundesbank ausführlich Fragen & Antworten gelistet.
https://www.bundesbank.de
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10.01.2017, 09:55 von Wald
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Unser Schatzmeister hat versäumte Beiträge für 2015 und 2016 ohne die Kontoinhaber zu info.,
nicht satzungsgemäß im ersten Quartal der Geschäftsjahre 15 u. 16 einfach abgebucht.
Ist dies rechtens?
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10.01.2017, 03:05 von JSchneider
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Satzungsänderungen sind immer über einen Notar im Vereinsregister einzutragen. Eine neue Satzung tritt daher üblicherweise ab der dortigen Eintragung in Kraft.
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08.01.2017, 08:57 von Lottchen
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Wenn in der kommenden Mitgliederversammlung eine neue Satzung beschlossen wird, gilt die dann aber dieser Versammlung oder ab der nächsten?
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07.01.2017, 12:38 von Bruder Tom
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Als Sportverein erfüllt die Theateraufführung nicht den Vereinszweck. Daher ist diese Veranstaltung im wirtschftl. Geschäftsbereich zu verbuchen (Einnahmen/Ausgaben). und hier gilt Sie brauchen keine Körperschaftsteuer zu zahlen, wenn die Bruttoeinnahmen aller steuerpflichtigen wirtschaftlichen Geschäftsbetriebe insgesamt 35.000 € im Jahr nicht übersteigen.
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10.01.2017, 03:31 von JSchneider
Zu beachten ist allerdings die auf die Getränke- und Essensverkäufe abzuführende Umsatzsteuer.
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06.01.2017, 12:36 von Sportverein53
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Hallo, als gemeinnütziger Sportverein planen wir eine Theateraufführung ohne Musik gegen geringes Eintrittsgeld. Die Gesamteinnahmen werden sich inkl. Getränkeverkauf wahrscheinlich um ca. 1.000,- Euro bewegen. Können wir den Gewinn im Rahmen unserer Gemeinnützigkeit vereinnahmen oder fallen Steuern an? Gibt es sonst etwas zu bachten? GEMA entfällt aus meiner Sicht, wegen fehlender Musik?!
Danke und Grüße
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03.01.2017, 06:36 von Bruder Tom
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Ja. Der Beschluss gilt ja für alle Mitglieder.
Was man machen könnte ist, den Jahresbetrag der Umlage anteilig für das neue Mitglied zu berechnen.
Sie sollten um solche Probleme nicht mehr aufkommen zu lassen, künftig dies in ihren Umlagebeschlüssen berücksichtigen.
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02.01.2017, 09:22 von Tami
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Wenn ein Verein im Jahr 2014 für die Jahre 2015 und 2016 eine Umlage für einen Rasentraktor beschlossen hat, ist dann ein neues Vereinsmitglied, welches zum 01.01.2016 oder im laufe des Jahres in diesen Verein eintritt, verpflichtet diese Umlage zu zahlen?
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27.12.2016, 08:17 von Jule4
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Bei dieser Fragesteller kann keiner wirklich helfen. Das ist eine Ermessensfrage.
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27.12.2016, 08:16 von Jule4
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Ich denke das dies nicht so einfach geht
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27.12.2016, 08:16 von Jule4
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Frage mal meinen Berater
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27.12.2016, 08:15 von Jule4
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Spenden an Vereine sollte eigentlich generell kein Problem darstellen.
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27.12.2016, 08:14 von Jule4
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Naja ist halt ein Kind....man darf meiner Meinung das auch nicht zu eng sehen....
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27.12.2016, 08:14 von Jule4
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Danke für den Hinweis
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27.12.2016, 08:13 von Jule4
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Muss hier der Meinung vom Anwalt zustimmen.
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27.12.2016, 08:13 von Jule4
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Das ist eine sehr sachliche Antwort von Herrn Essmann
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27.12.2016, 08:12 von Jule4
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Zu Punkt 4 sollte das FA oder der Steuerberater befragt werden.
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27.12.2016, 08:11 von Jule4
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Das hängt von der jeweiligen Satzung ab.
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27.12.2016, 08:10 von Jule4
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Das sollte mit Steuerberater und FA geklärt werden.
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27.12.2016, 08:10 von Jule4
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Frage mal nach
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27.12.2016, 08:09 von Jule4
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Doch ist das nicht an die Mitgliederzahl gekoppelt
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27.12.2016, 08:09 von Jule4
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Danke für die umfassende Antwort von RA Timo Lienig
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27.12.2016, 08:06 von Jule4
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Hallo,

es gibt zahlreiche Versicherungen welche hier in Frage kämen. Neben der Haftpflichtversicherung für Vereine, ist meiner Meinung nach die Rechtsschutzversicherung für Vereine eine der wichtigsten Absicherungen. Gründe für den Abschluss und welche Bedingungen erfüllt werden müssen, sind beim Ratgeber https://www.deutsche-rechtsschutzversicherung.de einzusehen.
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25.12.2016, 01:00 von Bruder Tom
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Wichtig ist vor allem eine Veinshaftpflichtversicherung.
Unser Verein hat gute Erfahrungen mit der LVM gemacht. Aber mit Google sollten sie diverse Angebote ausfindig machen können.
Was Sie darüber hinaus benötigen liegt in ihrem Ermessen.
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19.12.2016, 02:39 von Nessyadam
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Hallo,
wir haben im Sommer einen Karnevalsverein gegründet und wissen nicht, welche Versicherungen wir benötigen:
Wir haben auf einem Weihnachtsmarkt einen Stand an dem wir Essen und Getränke verkaufen, gehen als aktive Gruppe in Karnevalsumzügen mit und veranstalen für alle Mitglieder diverse Vereinsfahrten, Essen etc.
Welche Versicherungen braut unser Verein und was müssen wir dabei beachten?
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19.12.2016, 10:45 von RA Timo Lienig
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Entscheidend ist hier welcher Verschuldensgrad vorliegt und was der Trainer für seine Trainertätigkeit bekommt.

Für den Verschuldensgrad der leichten Fahrlässigkeit git es Haftungspriviegien. Je nach genauem Sachverhalt muss geprüft werden,ob ggf § 31 b BGB eischlägig ist. Ist dies der Fall, hat der Trainer einen Freistellungsanspruch und je nach Versicherung des Vereins kommt diese für den Schaden auf.
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19.12.2016, 10:01 von RA Timo Lienig
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Vereine die als gemeinnützig anerkannt sind, haben im Gegensatz zu niocht gemeinnützigen Verine, die Möglichkeit bei Fördertöpfen der Kommunen und auch des Landes berücksichtigt werden.

Je nach Fördertopf mpüssen bestimmte Kritierein erfüllt sein, damit man berücksichtigt wird. Dies kann die Mitgliederzahl sein, es können aber auch adere Kritierien, wie z B. Höhe des Mitgliedsbeitrages.

Sie sollten deshlab auf Ihre Kommune zugehen und sich nach etwaigen Förderungsmöglichkeiten und den entsrechenden Voraussetzungen erkundigen.
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19.12.2016, 06:51 von Wasserball
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Meine Antwort
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18.12.2016, 07:54 von Wasserball
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Ein Trainer schließt für den Verein für einen Wettkampf einen Vertrag mit einem Autoverleiher ohne Vollkasko ab.
Er verschuldet bei dieser Maßnahme auf dem Nachhauseweg mit dem gelaesten Fahrzeug einen Unfall.
Der Verleiher macht hier Schadenersatz in Höhe von 2.500,00 Euro geltend, die zunächst an den Verursacher den Trainer gehen.
Der Trainer macht dann, da es eine Dienstfahrt war, den Verein dafür haftbar den Schaden, da es sich um eine Vereinsfahrt handelte und verlangt, dass der Verein diese Summe zahlt.
Muss der Verein bezahlen? Es handelt sich hierbei wohl um vielleicht leichte Fahrlässigkeit.

Vielen Dank im voraus.
G.B.
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12.12.2016, 03:11 von alter-osmane
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Guten Tag,
ich habe die Info erhalten, dass gemeinnützige Vereine ab einer gewissen Anzahl von Mitgliedern (z.B. ab 600 Mitglieder) von vielen Vorteilen seitens der Stadt / Land oder Bund profitieren können. Trifft dies in etwa zu? Wo kann ich nähere Infos darüber erhalten?
Vielen Dank.
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11.12.2016, 01:41 von Herrmann
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Wann werden die Unterlagen des Webinars vom 7.12. zur Verfügung stehen? Vielen Dank!
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07.12.2016, 09:16 von RA Timo Lienig
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Es sollte darauf geachtet werden, dass eine ordnungsgemäße Beauftragung vorliewgt, ein Vertrag geschlossen wird. Dieser darf nicht vom Vorstand auf beiden Seiten (sog. Insichgeschäft) unterzeichnet werden.

Um ganz sicher zu gehen, können Sie den Sachverhalt im Vorfeld auch mit dem Finanzmat abstimmen.
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07.12.2016, 09:14 von RA Timo Lienig
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Die Antwort auf Ihre Frage ist abhängig von ihrer Satzung.
Gibt es eine Regelung zur kommissarischen Bestellung eines Vorstandsmitgliedes, für den Fall einer vorzeitigen Beendigung?

Wenn niocht und der Verein trotz des Ausscheidens des Schriftführers noch handlungsfähig ist, (Dies ist immer dann gegeben, wenn genügend Vorstände im Sinne des § 26 BGB zur Führung des Vereins noch vorhanden sind) benötigt man keine außerordentliche Mitgliederversammlung.
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06.12.2016, 03:25 von hasede
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Ein Vorstandsmitglied scheidet vorzeitig aus (Schriftführer) - die Amtszeit ändet im Januar 2018 - die Mitgliederversammlung steht jetzt im Januar 2017 an. Muß ich vor der Mitgliederversammlung/Jahreshauptversammlung eine Außerordentliche Versammlung einberufen, um ein neues Vorstandsmitglied wählen zu lassen?
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05.12.2016, 10:58 von Hanni12
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Hallo,

ein Vorstandsmitglied ist Inhaber eines IT-Unternehmens und möchte dem Verein eine Software zur webbasierten Dateiverwaltung gegen monatliches Entgelt zur Verfügung stellen. Das Team des Vereins ist damit einverstanden.

Frage: Ist die Verquickung zwischen der Vorstandsmitgliedschaft und dem Auftreten dessen Firma als Lieferanten rechtlich bedenklich? Oder was sollte man ausser einem ordnungsgemäßen Liefervertrag noch beachten?
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29.11.2016, 09:15 von Jost Essmann
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Sprechen Sie doch einfach mit dem zuständigen Registergericht.
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29.11.2016, 09:07 von Jost Essmann
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Können Sie den Schriftführer ncht zum formellen Rückstritt bitten und bis zur nächsten MV eine andere Person als Schriftführer hinzuwählen. Andererseits steht Ihrem bisherigen Verfahren nichts im Wege, es sei denn Überbelastung.
Dieses Nachwählen (s.o.) aufgrund eines zurück getretenen Vorstandsmitglieds sollte in der Satzung geregelt sein.
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24.11.2016, 08:51 von hasede
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Mein Schriftführer ist leider psychisch erkrankt - es ist zur Zeit keine Aussicht auf Besserung. Ob er das Amt überhaupt noch ausführen kann scheint auch fraglich. Wie verhalte ich mich richtig - die nächste MV ist im Februar. Bis jetzt führt ein Vorstandsmitglied die Protokolle. Vielen Dank für die Antwort.
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22.11.2016, 05:10 von RA Timo Lienig
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Ich nehme an, dass es sich bei den Anschaffungen um GWGs handelt (Wertgrenze nicht mehr als 410,00 €). GWGs werden nicht in einer Inventarliste aufgenommen, sondern im Jahr der Anschaffung in der Bilanz ausgewiesen.
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16.11.2016, 08:42 von Gartenfreund63
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Hallo,
ich möchte eine Inventarliste anfertigen. Nun meine Frage. Wenn ich 20 Festzeltgarnituren habe (40 Bänke und 20 Tische) kann ich dann eine Position "Festzeltgarnituren oder Tische Bänke) aufnehmen und dann 20 oder 40 Stck eintragen, oder muss/sollte ich jede Bank und jeden Tisch als eine neue Position erfassen?
Danke für die Rückmeldung
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09.11.2016, 06:40 von Bruder Tom
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Sorry nicht alle kopiert.
Dieser Link hilft sicherlich weiter:
http://kanzlei-hps.de
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09.11.2016, 06:39 von Bruder Tom
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Vielleicht hilft dies weiter:
http://kanzlei-hps.de
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03.11.2016, 06:20 von Kassier.VdH
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Hallo, zur Zeit geistert ja diese neue Dokumentationspflicht für Registrierkassen ab 01.01.2017 durchs Netz.
Was bedeutet dies den für Vereine bei Festen und für kleine Vereinsheime ohne dauerhafte Bewirtung.
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03.11.2016, 09:25 von Kerstin Hertel
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Danke noch nachträglich für die Antworten.
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17.10.2016, 08:44 von Bruder Tom
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Viele Fragen. Ich versuche mal der Reihe nach zu beantworten.

1. Die Grenze wurde im Einkommensteuergesetz angehoben, jedoch handhaben diese die Finanzämter für Vereine noch unterschiedlich. Am besten Sie frage bei ihrem Finanzamt nach. Aber Achtung, auch wenn ihr FA 60 Euro erlaubt, die Grenze ist immer der Mitgliedsbeitrag. Bei 30 Euro Beitrag können Sie keine 60 Euro als Geschenk ausgeben, sondern nur 30. Weiterhin handelt es sich um einen Jahresbetrag.
2. Geldgeschenke sind nicht erlaubt.
3. Gutscheine sind erlaubt. Meines Wissens nach.
4. Sie können an eine gemeinnützige Hilfsorganisation spenden. Die hierfür erhaltenen Spenden müssen Sie aber zunächst ordnungsgemäß verbuchen. Hier dürfen Sie Geld spenden.

Ich hoffe Sie sehen jetzt etwas klarer.
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18.10.2016, 05:43 von Bruder Tom
Ja. Sie können den Betrag auch überweisen und bei sich entsprechend verbuchen.
Ich gehe mal davon aus das ihr Verein gemeinnützig ist. Dann achten Sie aber darauf, dass die Organisation auch gemeinnützig ist, sonst könnten Sie mit dem Finanzamt wegen unsachgemäßer Mittelverwendung Arger bekommen.
Außerdem steht ihrem Verein dann auch eine Spendenquittung zu.
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18.10.2016, 11:03 von Elli
Vielen Dank!!
Zu 4.: Wir haben keine Spenden eingesammelt, sondern das Geb.geschenk an den Vorsitzenden soll eine Überweisung an die Organisation sein! Ist das erlaubt?
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17.10.2016, 08:10 von Elli
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Guten Abend, das Thema Geschenke löst bei uns immer wieder Diskussionen aus.
Gilt immer noch die 40-Euro-Grenze für Sachgeschenke oder wurde diese auf 60 Euro angehoben?
Geldgeschenke sind nicht erlaubt?
Gutscheine sind Sachgeschenke?
Der Vorsitzende bittet anlässlich seines Geburtstags um eine Spende zu Gunsten einer bestimmten Hilfsorganisation. Darf der Verein Geld überweisen (Höchstbetrag?) oder gilt dies als "Geldgeschenk"?
Vielen Dank für Eure Antworten!
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12.10.2016, 10:21 von schorschj
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Wenn es ein wirkliches "Training" ist bleibt wohl nichts anderes übrig als den Teilnehmer davon auszuschließen da sonst der Trainingsauftrag im gesamten nicht gewährleistet ist.
Die Formulierung "ein wiederholt störendes Kind" lässt mich jedoch vermuten, dass es hier nicht um ein effektives vielleicht sogar Leistungstraining geht, sonder um die von den meisten Vereinen angebotene sportliche, aufs spielerische ausgelegte Beschäftigung. Hier sollte der ÜbungsleiterIn versuchen die Ursachen zu erforschen und ggf. mit den Eltern sprechen.
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07.10.2016, 11:27 von 100jahre
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Zwischen Schatzmeister und Revision kann keine Einigkeit darüber erzielt werden, wo Reparaturkosten z.B. an den vereinseigenen Stromanlagen oder sonstigen Anlagen verbucht werden müssen (ideeller Bereich oder Vermögensverwaltung)? Kann hier Hilfestellung gegeben werden?
Vielen Dank.
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05.10.2016, 09:55 von RA Timo Lienig
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Hier gilt es die Satzungen und Ordnungen des Vereins zu beachten. In solch gelagerten Fällen, sollte versucht werden, eine einvernhemliche Lösung der Situaton herbeizuführen.
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02.10.2016, 10:47 von Bruder Tom
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NEIN!!
Nur das Gremium, das die Revisionskommission gewählt hat kann diese auch wieder abwählen.
Der Vorstand kann hier nur die Mitglieder neu wählen lassen, welche Ersatz für die ausgeschiedenen sind. Die restlichen Revisionsmitglieder sind ja rechtskonform und rechtsgültig durch die MV für 5 Jahre gewählt. Vorschläge für diesen Ersatz kann sowohl der Vorstand als auch die noch amtierenden Revisionsmitglieder machen. Entschieden wir dies durch Wahl in der MV.
Allerdings kann der Vorstand keinen Vorschlag unter den Tisch fallen lassen. Dies würde unweigerlich eine ungültige Wahl bedeuten.
Weiterhin kann, wenn die MV dem zustimmt um die Revision insgesamt zu wählen, für den Ersatz festgelegt werden, dass dessen Wahl nur bis zur nächsten regulären Wahl gilt.
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03.10.2016, 03:32 von 100jahre
Vielen Dank für die Bestätigung meiner Ansicht. Ich bin daraus resultierend der Überzeugung, sollte der Vorstand die gewählte Vorsitzende der Revisionskommission "los werden" wollen, muss er nach § 32 BGB eine Abwahl begründen und ihr nach Art. 103 Abs. 1 GG, die Gelegenheit zur Anhörung dazu geben. Dann kann die MV über eine Abberufung entscheiden. Nochmals vielen Dank.
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01.10.2016, 03:47 von 100jahre
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Kann der Vorstand den Vorsitzenden der Revisionskommission abberufen?
Lt. Satzung des Vereins sind der Vorsitzende und 2 Mitglieder der Revisionskommission für 5 Jahre von der MV zu wählen. Es sind im Laufe des Jahres aufgrund von Unstimmigkeiten mit dem Vorstand 2 Revisionsmitglieder zurückgetreten. Die Vorsitzende der Rev.-Kommission hat daraufhin eine Ausschreibung gestartet und 2 neue Mitstreiter gefunden, welche zur nächsten MV gewählt werden müssten. Der Vorstand hat diese Ausschreibung jedoch ignoriert und eine eigene Ausschreibung getätigt und eine komplette Neuwahl der Revisionskommission ausgerufen. Ist das rechtens?
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30.09.2016, 05:06 von Kerstin Hertel
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Hallo, wie seht ihr das? Darf ein Trainer ein wiederholt störendes Kind vom Training ausschließen? Der Plan sieht vor, dass es nach dreimaliger Verwarnung nicht mehr kommen darf?
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22.09.2016, 11:50 von RA Timo Lienig
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Wer für was im Verein zuständig ist bestimmt die Satzung. Dementsprechend besteht die Möglichkeit, dass der Vorstand für Ordnungen zuständig ist.
Fördervereine sind grundsätzlich dafür da, lediglich den "Hauptverein" zu unterstützen und gerade nicht dessen Aufgaben durchzuführen.
Bzgl. der Regelung zur Haftung ist entscheiden, ob das Vereinsregister solche Klauseln einträgt.
Bzgl. des Versicherungsschutzes bietet sich eine D&O Versicherung an.
Gebühren und Beiträge können nicht zurückerstattet werden.
Eine Mitgliedschft macht Sinn, wenn das Mitglied die satzungsmäßigen Zwecke des Vereins unterstützen möchte.
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22.09.2016, 11:40 von RA Timo Lienig
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Welche Form am besten geeigent ist, hängt entscheiden von Ihren Zielen und Intensionen ab.

Bei der Gründung eines gemeinnützigeneingetragenen Vereins müssen die Vorschriften des Gemeinnützigkeitsrecht und des Vereinsrechts eingehalten und beachtet werden.

Eine Selbsthilfegruppe stellt eher ein offener Zusammenschluss mit nicht so strengen Anforderungen dar.
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19.09.2016, 06:18 von Zilla
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Hallo,

zur Finanzierung eines Clubhaus-Neubaus bietet der Vorstand den Mitgliedern für ein Darlehen in Höhe von 5.000,- / 10.000,- Euro, oder auch darüber hinaus, einen Zinssatz von ca. 4 % an.
Die Laufzeit beträgt 7 Jahre. Die Tilgung inkl. Zins erfolgt jährlich.
Die Vergabe erfolgt bis zu einer Gesamthöhe von 180.000,- Euro.

Der Zinssatz für ein zusätzlich erforderliches Bankdarlehen beträgt 2,75 %.

Die Satzung enthält keine Bestimmung über Mitgliederdarlehen. Sie lautet:
„Beiträge und Umlagen
Die Mitgliederversammlung kann auf Vorschlag des Vorstands Umlagen beschließen, wenn ein außerordentlicher Finanzbedarf vorliegt oder eine Investition durch die Mitgliederversammlung beschlossen wird.
Einzelheiten und Höhe der Beiträge sowie Umlagen regelt die Beitragsordnung, die die Mitglie-derversammlung beschließt.“

Ich habe folgende Fragen:
1. Ist für die Vergabe von Mitgliederdarlehen eine Satzungsänderung
erforderlich oder genügt ein Mitgliederbeschluss?
2. Sind in der Mitgliederversammlung, bei Beschlussfassung der Finanzierung,
Name und Darlehenshöhe der Darlehensgeber/Mitglieder bekanntzugeben?
3. Werden durch die höher als marktübliche Zinsen diese Mitglieder unzulässig
bevorteilt, ggfs. mit welchen Folgen?
4. Wird durch die geplante Vergabe die Gemeinnützigkeit gefährdet?

Besten Dank im Voraus für die Beantwortung.
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17.09.2016, 01:07 von spe
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Hallo,

ich möchte einen gemeinnützigen Förderverein für einen Kindergarten gründen. Konkret geht es um Spenden bzw. finanzieller Unterstützung für die Kinder; fehlende Spielgeräte usw.

Ich habe mich schon sehr viel eingelesen und auch z. B. mit dem Finanzamt telefoniert.

In dem betreffenden Kindergarten ist letztendlich doch eine hohe Fluktuation und das Engagement hängt wie so oft von einigen wenigen ab. Ich möchte daher dem Vorstand, vermutlich aus dem Personal bestehend, der sich stark engagiert, Möglichkeiten wie Verabschiedung von Ordnungen und Risikominiemierung in Form von Versicherungen geben.

Ich bin gerade dabei die Satzung zu erstellen und wollte mich nach einigen spezifischen Inhalten erkundigen:

- Vereinsordnungen wie z. B. Geschäftsordnung dürfen durch den Vorstand gegeben werden.
- eine Klausel die vermittelt, dass die ureigentliche Kindergartenarbeit nicht durch den Förderverein ersetzt wird. Er soll nur ergänzen, nicht Aufgaben abnehmen.
- Haftung des Vorstands für leichte Fahrlässigkeiten im Innenverhältnis soll ausgeschlossen werden
- Haftung des Vorstands gegen Vermögensschäden und bei der Verkehrssicherungspflicht: hierbei soll in der Satzung stehen, dass der Vorstand hierbei aus Vereinskosten versichert wird
- Wann macht die Fördermitgliedschaft Sinn?
- Können Gründungsgebühren später nach Gründung wieder ausgezahlt werden?

Als Vorstand waren angedacht: 1. Vors., 2. Vors. und Kassenwart. In dem Kindergarten dürfen bis 50 Kinder untergebracht sein.

Vielen Dank für Ihre Hilfe!

Danke,
Christoph
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08.09.2016, 12:38 von daku91
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Sehr geehrte Damen und Herren,

Mein Ziel ist eine entweder eine Selbsthilfegruppe oder eine gemeinnützigen Verein zu gründen. In dem Verein oder SHG soll es um die seltene vorgeburtliche Fehlbildung Gastroschisis (Bauchwanddefekt) gehen. Das wird der erste Verein oder die erste SHG in Deutschland zu dieser seltenen Krankheit sein.

Zur Zeit läuft der Austausch über eine Facebook Gruppe mit z.Z. 240 Mitgliedern. Informationen zum Thema gibt es dazu auf einer Facebook Seite, eine neue und alte Website.
Die Mitglieder sind in Deutschland recht gleichmäßig verteilt, so dass keine regelmäßigen Treffen stattfinden können, vielleicht nur einmal im Jahr.
Das ganze soll nicht wirtschaftlich werden und keine Gewinne außer Spenden erzielen.
Aber was ist nun am besten geeignet? Danke für Ihre Hilfe.
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07.09.2016, 10:28 von RA Timo Lienig
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Wenn Sie einen gemeinnützigen Verein gründen wollen, muss die Satzung der Analge 1 zu § 60 AO (= Steuermustersatzung) entsprechen.

Bzgl. des Zwecks muss ein förderungswürdiger Zweck in der Satzung verankert werden. In § 52 Abs. 2 AO ist ein Katalog, der satzungsmäßigen Zwecke aufgeführt, enthalten
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07.09.2016, 10:24 von RA Timo Lienig
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Ob der Verein als gemeinnützig anerkannt wird, obliegt ausschließlich dem finanzamt. Damit ein eingetragener Verein zu einem eingetragenen gemeinnützigen Verein wird, muss zum einen die Satzung den Gemeinnützigkeitsrechtlichen Vorgaben entsprechen und zum andern muss die tatsächliche Geschäftsfürung den gemeinnützigkeitsrechtlichen Vorgaben entsprechen.
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07.09.2016, 10:22 von RA Timo Lienig
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Solche Kpnstellationen sollten vermieden werden. U. a. besteht hier das Problm der Insich-Geschäfte. Grundsätzlich ist es nämlich in Ihrer Konstellation möglich, dass ein und die selbe Person einen Vertrag für den Vererin und für den Förderverein abschließt.
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07.09.2016, 10:18 von RA Timo Lienig
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Bei Ihrem Konstrukt muss beachtet werden, dass dem Unternehmen keine Spendenbeschinigung ausstellen dürfen, da das Unternehmen Werbung für Ihren Verein ausübt.
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04.09.2016, 11:22 von Bruder Tom
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Für den Verein ist der Verkauf (an Mitglieder und Nichtmitglieder) eine steuerpflichtige Einnahme und muss im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb verbucht werden – egal zu welchem Preis verkauft wird.
Sollte der Verein umsatzsteuerpflichtig sein, dann muss auch Umsatzsteuer von 19% abgeführt werden.
Einer Bestellung über die Webseite steht nicht entgegen.
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06.09.2016, 09:20 von ln3
Hallo,
ich Danke Dir, insbesondere für den Link.
Fühle mich jetzt sicherer.

Mit freundlichen Grüßen
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04.09.2016, 10:33 von Bruder Tom
Hier steht es nochmal genauer.
www.vereinswelt.de/vereinswissen/details/article/besteuerungsgrenze.html
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04.09.2016, 10:32 von Bruder Tom
Hallo In3,
der Betrag ist so nicht richtig.
Im wirtschaftlichen Geschäftsbereich liegt die Grenze bei 35.000€.
Aber Vorsicht bei Verkäufen nicht in die Falle der MwSt zu tappen. Hier liegt die Grenze bei 17.500€ für Verkäufe.
Des Weiteren sollte auf jeder Rechnung bzw. Quittung vermerkt sein:
"Kein USt – Ausweis, da Kleinunternehmer gemäß § 19 UStG."
Also die MwSt nicht aufführen, sonst muss diese abgeführte werden und der Status als Kleinunternehmer ist hin.
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04.09.2016, 02:00 von ln3
Hallo Bruder Tom,
vielen Dank für die Antwort.

Ich hatte bereits die Vermutung, da es da irgendwo die Grenze um die 12.000 EUR Umsatz gab, die man einhalten sollte, um keine Steuern zahlen zu müssen. Diese Grenze dürften wir nicht einmal annähernd erreichen :-) .

Mit freundlichen Grüßen
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03.09.2016, 01:34 von ln3
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Hallo,
in unserem gemeinnützigen Verein bieten wir unseren Mitgliedern diverse Artikel (Shirts, sonst. Gebrauchsgegenstände mit Logo) zum Kauf an. Diese Artikel werden vom Vorstand gekauft und NUR an Vereinsmitglieder weiter verkauft.

Frage:
- ist bei diesem Verkauf aus steuerrechtlicher Sicht etwas zu beachten
- steht dem etwas entgegen, wenn die Mitglieder die Artikel über unsere Website bestellen / NICHT kaufen können

Mit freundlichen Grüßen
Lutz
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26.08.2016, 05:37 von Bruder Tom
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Stellt sich zunächst die Frage in welchen Bundesland Sie ansässig sind. In vielen Bundesländern ist diese Verordnung außer Kraft. Für NRW kenne ich eine solche z.B. nicht.
Aber vielleicht hilft dieser Link weiter:
http://getraenkeschankanlagen.portal.bgn.de
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01.09.2016, 05:23 von Bruder Tom
Schauen Sie sich mal dies an:
https://www.pfalz.ihk24.de/standortpolitik/Tourismus_Gastgewerbe_Weinwirtschaft/TourismusGastgewerbe/Lebensmittelhygienerecht/Getraenkeschankanlagen/1283388

Aber auch für RLP gilt, dass es keine Getränkeschankanlagenverordnung mehr gibt.
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30.08.2016, 01:19 von Sportverein53
Bundesland ist RLP
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26.08.2016, 01:28 von ChristianKita
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Hallo,
Ziel unseres noch zu gründenen Vereins ist es, kurz gesagt, das bestehende Konzept der Kinderbetreuung in der Gemeinde um ein spezialisiertes Konzept zu erweitern.Hierzu möchten wir "insbesondere" den Betrieb einer Kita ins Leben rufen. Nun habe ich viel gelesen, dass in S-H und anderen Bundesländern es sehr auf die Formulierung bzgl. des Vereinszweck ankommt, damit es nicht als rein wirtschaftler Zweck dargestellt wird. Hat jemand damit, bzw. der Formulierung Erfahrung? Danke im Vorraus, Christian
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26.08.2016, 11:03 von Sportverein53
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Hallo, in unserem Vereinsheim betreiben wir eine mobile Getränkeschankanlage (Durchlaufkühler). Die Gemeindeverwaltung fordert jetzt einen Nachweis über einen Sachkundigen zum Betrieb dieser Anlage und bezieht sich auf § 8 Abs. 2 Satz 4 Getränkeschankanlagen-Verordnung. Um was geht es hier genau? Ist diese Forderung gerechtfertigt? Welche Schulung bräuchte ein entsprechend Sachverständiger? Entfällt diese Forderung, wenn wir unsere mobile Anlage in eine fest-installierte umbauen?
Danke für die Hilfe
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15.08.2016, 03:33 von Nessyadam
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Hallo,

wir möchten einen bereits gegründeten Verein als gemeinnützig anerkennen lassen.
Die Satzung wurde im Vorfeld abgesegnet. Nach der Gründungsversammlung wurde uns nun mitgeteilt, die Einladung zur Gründerversammlung hätte laut § 52 AO "allgemein/öffentlich" sein müssen. Kann uns hierzu jemand etwas sagen?
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14.08.2016, 07:05 von curry0110
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Darf ein Mitglied des Vorstandes eines Fördervereins gleichzeitig Mitglied im geschäftsführenden Vorstandes des Vereins sein der gefördert werden soll ?
Wie sieht es mit einem Mitglied des erweiterten Vorstandes aus (nicht im Vereinsregister eingetragen), darf das in den Vorstand des Fördervereins ?
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12.08.2016, 05:55 von Holgi
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Hallo zusammen,

ich habe einen Unternehmer gewinnen können, der uns in einer Kampagne erwähnen möchte....wir untestützen Verein xyz mit verlinkung auf unsere homepage. Hier soll es dann zusätzlich zur Bankverbindung auch eine Möglichkeit geben über Paypal spenden zu können.

Ist das steuerlich für uns als gemeinnütziger Verein unbedenklich ?

Viele Grüße, Holger Busse
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09.08.2016, 02:30 von RA Timo Lienig
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Bei gemeinnützigen Vereinen müssen die Ein- und Ausgaben in 4- Bereiche aufgeteilt werden. Diese sind ideeller Bereich (Mitgliedsbeiträge, Spenden etc.) steuerbegünstigter Zweckbetrieb (alles was mit dem satzungsmäßigen Zweck in Verbindung steht), Vermögensverwaltung (Miete, Pacht, Zinsen) sowei der wirtschaftliche Geschäftsbetrioeb (Verkauf Speise und Getränke).

Sie benötigen von Ihren Mitglieder ein SEPA-Lastschriftmandat, damit Sie die Mitgliedsbeiträge einziehen können.

Wenn Sie bei Ihrer Bank ein Konto für den Verein eröffnen, können Sie dort bzgl. Infomaterial und Erleichterungen zur Vereinsbuchhaltung nachfragen. Die meisten Banken haben für Vereine etwas. Ferner könnten Sie auch bei ihrem Landesfinanzministerium eine kostenlose Broschüre zur Vereinsbesteuerung anfordern.
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09.08.2016, 02:07 von RA Timo Lienig
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Für eine genaue Beantwortung ist erforderlich, dass explizit die Vorhaben aufgestellt und erläutert werden.
Die von Ihnen angesporchenen Punkte könnten, je nach Ausgestaltung unter den Zweck fallen.

Dies sollte Sie unbedingt vor Ihrer Gründungsversammlung abklären, da dann die Satzung noch um die Gemeinnützigkeit bzw. um den gemeinnützigen Zweck erfordert werden muss. Sollte eine Anpassung nicht erfolgen und Sie die gemeinnützigen Zwecke verwirklichen, müssten alle Ausgaben und Einnhamen dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zugeordnet werden.
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10.08.2016, 07:00 von Holgi
materielle und ideelle Unterstützung von erkrankten mit chronisch entzündlichen Darmerkrankungen wie Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Darmkrebs.
 die Erfüllung eines Herzenswunsches des erkrankten mit dem Ziel, neue Lebensenergie und Mut zuzuführen
 das Sammeln von Sach- und Geldspenden.
 Präventionsarbeit und Aufklärung über die Krankheitsbilder Morbus Crohn, Colitis Ulcerosa und Darmkrebs. Dazu gehören insbesondere Informationsveranstaltungen, Vorträge, Tagungen und Arzt-Patienten Seminare.
 Die Teilnahme an den Veranstaltungen des Vereins steht jedermann offen. Sie ist nicht an die Mitgliedschaft im Verein gebunden.
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06.08.2016, 07:24 von Holgi
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Hallo zusammen,

wir sind gerade in den letzten Zügen kurz vor der Gründungsversammlung. Nach Prüfung der Satzung durch das Finanzamt verfolgt unser Verein die Förderung der mildtätigen Zwecke durch Herzenswunscherfüllung von erkrankten Patienten. In Betracht kommt aber auch zusätzlich die Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens. Wir haben vor über ein bestimmtes Krankheitsbild aufzuklären, Präventionsarbeit zu leisten und Arzt/Patientenseminare durchzuführen.
Jetzt ist die Frage, erfüllen wir hiermit den Zweck der Förderung des öffentlichen Gesundheitswesens?

Für Eure Hilfe bedanke ich mich im Voraus.

Viele Grüße, Holger
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03.08.2016, 10:34 von evagomeznu
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Guten Tag,

ich habe heute den Poste "Schatzmeisterin" für den neuen Förderverein der Kita meines Sohnes angenommen. Leider habe ich sehr wenig Erfahrung mit der Kassenführung.
Kann mir jemand helfen oder mir sagen was ich für den Anfang benötige?

a) Kassenbuch Kladde (welche Marke ist die beste?)
b) Quittungsbuch
c) Rechnungsbuch (um Rechnungen zu erstellen)
d) soll ich die Einnahme und Ausgaben kategorisieren? wenn ja, wie soll ich sie nennen?
d.1: einnahmen kita fest
d.2: einnahme spende
d.3: ausgabe für kita fest
d.4: ausgabe spende an kita für anschaffung spielgerät

e) ich sioll auch eine Konto eröffnen für unseren Verein. Um Mitgliedsbeiträge per Lastschriftverfahren buchen zu dürfen, wie kann ich das machen? bekomme ich von der Bank eine Lastschriftsmandant?

Gibt es auch kostenlose Tools, damit ich die Kassenbuchführung automatisieren kann oder lohnt es sich wirklich diese nur manuell zu führen? Unsere KiTa hat um die 100 Kinder, vielleicht schaffen wir um die 40-50 Mitglieder in Zukunft.

Danke euch vielmals!

VG
eine Mama die die Kassenführung richtig machen will
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31.07.2016, 04:55 von Bruder Tom
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1. Ja. Eine außerordentliche Kassenprüfung kann, unter Benennung eines wichtigen Grundes, erfolgen. Hier Rücktritt des Vorstandes
2. Ja. Als Kassenprüfer können Sie jederzeit auch Unterlagen/Prüfungen der Vergangenheit einsehen. Sie können diese jedoch nicht beanstanden, nur einsehen, sofern eine Entlastung des Vorstandes erfolgte.
3. Nein. Der zweite Kassenprüfer ist im März als Kassenprüfer ausgeschieden und hat somit keine Befugnisse mehr, als Kassenprüfer. Sie könne die Kassenprüfung alleine durchführen und sich von der MV das Einverständnis im nachhinein geben lassen.
4. Ja. Allerdings kann keine Entlastung des Vorstandes erfolgen, da die Kasse nicht geprüft wurde. Dies müsste dann sobald eine Kassenprüfung durchgeführt wurde, nachgeholt werden.
Sollte ein Termin zur Kassenprüfung mehrfach erfolglos gewesen sein, sollten dies die Kassenprüfer der MV mitteilen.
5. Die Kassenprüfer. Aus wichtigen Grund kann dies auch der Vorsitzende, in Absprache mit den Kassenprüfern, anberaumen.
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28.07.2016, 04:38 von dreizehn
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Die Satzung bezeichnet die Mindestvoraussetzung. Es muss "mindestens" der 1. oder 2. Vors. unter den 3 VS-Mitgliedern sein. Wenn beide dabei sind, umso besser. Das ist auf keinen Fall schädlich für die Beschlussfassung.
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20.07.2016, 07:55 von juppcolon
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microsoft.net framework 4 lässt sich nicht installieren, die installation von vereinsverwaltung 2016 bleibt einfach stehen und geht nicht weiter
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20.07.2016, 06:22 von Svitan
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Wie ist der folgende Satz in der Satzung zu verstehen:
"Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn der Vorsitzende oder sein Stellvertreter und mindestens 2 weitere Mitglieder zur Vorstandssitzung anwesend sind"

Der Vorstand besteht aus 1. und 2. Vorsitzenden sowie Schriftführer, Schatzmeister und Fachberater.
Ist der Vorstand auch beschlussfähih wenn 1. und 2. Vorsitzender plus z.B. Schriftführer anwesend sind ?
Es steht j a in der Satzung 1. oder 2. und nicht und.
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15.07.2016, 08:26 von Zilla
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2. Versuch
Sorry, versehentlich habe ich die Überschrift nicht als Thema eingestellt.
Deshalb nochmals meine Fragen im Originaltext:

Hallo, zum Dauerbrenner „Kassenprüfung“ bitte ich um Hilfestellung.

Wortlaut der Satzung (ehrenamtlich geführter, gemeinnütziger Verein):
„Die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung des Vereins wird jährlich durch zwei von der Mitgliederver-sammlung für drei Jahre gewählte Kassenprüfer geprüft. Sie erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.“

Im März 2013 erfolgte die Wahl der beiden Kassenprüfer. Nach Rücktritt des Vorstands zum 30. Juni 2015 erfolgte im August 2015 eine außerordentliche Kassenprüfung (ohne Rechenschafts-bericht bzw. Kassen-bericht) für das 1. Halbjahr 2015.
Ein Kassenprüfer legte nach dieser Prüfung sein Amt zum 31.12.15 nieder. Im September 2015 wurde ich als Nachfolger gewählt.

Die im Januar 2016 vorgesehene Kassenprüfung für das 2. Halbjahr 2015 musste wegen Erkrankung des neuen Schatzmeisters verschoben werden und sollte im Juni 2016 stattfinden. Der Schatzmeister konnte diesen Termin kurzfristig nicht wahrnehmen. Wesentliche Unterlagen (z. B. EDV-Buchhaltung, Jahres-übersicht, Mitgliederliste) standen nicht zur Verfügung.
Mein Wunsch auf Einsichtnahme in Unterlagen des 1. Halbjahres 2015 wurde mit Hinweis auf die bereits erfolgte Kassenprüfung abgelehnt. Die Kassenprüfung konnte nicht erfolgen.
Ein neuer Termin für die Kassenprüfung (2. Halbjahr 2015) steht noch nicht fest; der Schatzmeister ist verstorben.

Im August findet die erste Mitgliederversammlung 2016 statt. Es wird über ein Bauvorhaben abgestimmt.
In einer späteren, zweiten Mitgliederversammlung sollen die laut Satzung vorgeschriebenen Aufgaben: Wahlen, Rechenschaftsbericht, Entlastung, nachgeholt werden.

Als Kassenprüfer-Neuling bitte ich um Auskunft:

1. Ist die für das 1. Halbjahr 2015 durchgeführt außerordentliche Kassenprüfung satzungskonform?
Im April 2015 fand die jährliche Kassenprüfung per 31.12.14 statt. Somit handelte es sich bei der außerordentlichen Kassenprüfung im August 2015 um eine weitere Prüfung.

2. Kann ich die Einsichtnahme in Unterlagen 1. Halbjahr 2015 und früher verlangen?
Nachträglich wurden diverse Unstimmigkeiten bekannt!

3. Kann die für das 2. Halbjahr 2015 noch nicht erfolgte Kassenprüfung gemeinsam mit dem zweiten Kassenprüfer, dessen Amtszeit im März 2016 endete, durchgeführt werden?

4. Ist die im August ohne Rechenschaftsbericht/Prüfungsbericht anberaumte Mitgliederversammlung rechtens?

5. Wer, Vorstand oder Kassenprüfer, veranlasst die Kassenprüfung?

Besten Dank für die Beantwortung.
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13.07.2016, 05:46 von Zilla
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Außerordentliche Kassenprüfung sowie Prüfung nach Ablauf der Amtszeit

Hallo, zum Dauerbrenner „Kassenprüfung“ bitte ich um Hilfestellung.

Wortlaut der Satzung (ehrenamtlich geführter, gemeinnütziger Verein):
„Die Ordnungsmäßigkeit der Buchführung des Vereins wird jährlich durch zwei von der Mitgliederver-sammlung für drei Jahre gewählte Kassenprüfer geprüft. Sie erstatten der Mitgliederversammlung einen Prüfungsbericht.“

Im März 2013 erfolgte die Wahl der beiden Kassenprüfer. Nach Rücktritt des Vorstands zum 30. Juni 2015 erfolgte im August 2015 eine außerordentliche Kassenprüfung (ohne Rechenschafts-bericht bzw. Kassen-bericht) für das 1. Halbjahr 2015.
Ein Kassenprüfer legte nach dieser Prüfung sein Amt zum 31.12.15 nieder. Im September 2015 wurde ich als Nachfolger gewählt.

Die im Januar 2016 vorgesehene Kassenprüfung für das 2. Halbjahr 2015 musste wegen Erkrankung des neuen Schatzmeisters verschoben werden und sollte im Juni 2016 stattfinden. Der Schatzmeister konnte diesen Termin kurzfristig nicht wahrnehmen. Wesentliche Unterlagen (z. B. EDV-Buchhaltung, Jahres-übersicht, Mitgliederliste) standen nicht zur Verfügung.
Mein Wunsch auf Einsichtnahme in Unterlagen des 1. Halbjahres 2015 wurde mit Hinweis auf die bereits erfolgte Kassenprüfung abgelehnt. Die Kassenprüfung konnte nicht erfolgen.
Ein neuer Termin für die Kassenprüfung (2. Halbjahr 2015) steht noch nicht fest; der Schatzmeister ist verstorben.

Im August findet die erste Mitgliederversammlung 2016 statt. Es wird über ein Bauvorhaben abgestimmt.
In einer späteren, zweiten Mitgliederversammlung sollen die laut Satzung vorgeschriebenen Aufgaben: Wahlen, Rechenschaftsbericht, Entlastung, nachgeholt werden.

Als Kassenprüfer-Neuling bitte ich um Auskunft:

1. Ist die für das 1. Halbjahr 2015 durchgeführt außerordentliche Kassenprüfung satzungskonform?
Im April 2015 fand die jährliche Kassenprüfung per 31.12.14 statt. Somit handelte es sich bei der außerordentlichen Kassenprüfung im August 2015 um eine weitere Prüfung.

2. Kann ich die Einsichtnahme in Unterlagen 1. Halbjahr 2015 und früher verlangen?
Nachträglich wurden diverse Unstimmigkeiten bekannt!

3. Kann die für das 2. Halbjahr 2015 noch nicht erfolgte Kassenprüfung gemeinsam mit dem zweiten Kassenprüfer, dessen Amtszeit im März 2016 endete, durchgeführt werden?

4. Ist die im August ohne Rechenschaftsbericht/Prüfungsbericht anberaumte Mitgliederversammlung rechtens?

5. Wer, Vorstand oder Kassenprüfer, veranlasst die Kassenprüfung?

Besten Dank für die Beantwortung.
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13.07.2016, 04:11 von RA Timo Lienig
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Ein Vertrag mit einem Handwerker sollte vor Abschluss des Pachtvertrages noch nicht geschlossen werden. Denn für den Fall, dass der Pachtvertrag doch nicht zustande kommt, würde der Verein ggf. auf Kosten des Handwerkers sitzen bleiben.

Ob für die Finanzierung der Heizungsanlage eine Spende verwendet werden kann, ist von der Nutzung des Gemeinschaftshauses abhängig. Eine Spnede kann immer nur für Tätigkeiten und VVorgänge im ideellen Bereich oder im steuerbegünstigten Zweckbetrieb verwendet werden.
Für den Fall, dass das Gemeinschaftshaus dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zuzuordnen ist, darf der Verein keine Spendenbescheinigung ausstellen.
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12.07.2016, 01:39 von Jottel
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Kommt m.E. ganz auf den Sachverhalt an. Hat denn das Vorstandsmitglied einen stichhaltigen Grund zur Einsicht? Falls Sie als Kassiererin ebenfalls Mitglied des Vorstandes sind, lassen Sie das Begehren begründen. Im Übrigen finde ich eine transparente Kassenführung gar nicht schlecht, da ja der Gesamtvorstand als gesetzlicher Vertreter eines Vereins auch über die Finanzen informiert sein muss.
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10.07.2016, 10:39 von AnkeMeister
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Hallo,
ein einzelnes Vereins- und Vorstandsmitglied fordert vollständige Einsicht in die Kassenführung. Alle Bücher, Umsätze und Transaktionen. Ein solches Auskunftsrecht ist in der Satzung nicht enthalten. Mir ist sogar eine Frist zur Einsichtnahme gesetzt worden, eine nähere Begründung wurde nicht genannt. Mir ist in solches Auskunftsrecht gegenüber einzelnen Personen nicht bekannt. Muss ich die Einsicht gewähren? Wenn ja, in welchem Umfang? Wenn nein, wie begründe ich das am besten?
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10.07.2016, 01:38 von Jottel
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Selbstverständlich haben Sie das Recht auf die Beiträge, denn die Mitgliedschaft wurde ja nicht gekündigt. Falls sich die Bankverbindung eines Mitglieds ändert, ist allein das Mitglied verantwortlich, die neue Bankverbindung Ihnen mitzuteilen. Im Übrigen können Sie per Gesetz die Mitgliederbeiträge bis zu drei Jahre zurück einfordern (Verjährungsfrist)
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09.07.2016, 09:24 von kruemel
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Hallo Zusammen, wir sind eine Freiwillige Feuerwehr (e.V.) und buchen jährlich unseren Beitrag per SEPA Verfahren ab. Heuer waren drei Mitglieder dabei, die aus unserem Ort weggezogen sind, aber die Mitgliedschaft nicht gekündigt haben. Bei der diesjährigen Abbuchung wurde von diesen Mitgliedern der Beitrag von der Bank inkl. Gebühren zurückgebucht, weil die Konten aufgelöst wurden. Kann ich nun von diesen Mitgliedern den Beitrag inkl. Gebühren zurückfordern?
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08.07.2016, 07:25 von BDdG
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Hallo! In unserem Dorf gibt es ein Gemeinschaftshaus. Da die Gemeinde finanziell nicht in der Lage ist, die notwendigen Reparatur- und Sanierungsarbeiten durchzuführen, möchte unser gemeinnütziger Verein das Gemeinschaftshaus i.R. eines Pachtvertrages übernehmen und die anstehenden Arbeiten durchführen.
Nun ist der Pachtvertrag mit der Gemeinde noch nicht zustande gekommen, der Einbau einer neuen Heizung soll allerdings schon durch den Verein beauftragt werden. Frage 1: Ist das vor Abschluss des Pachtvertrages möglich? Frage 2: Die Finanzierung des Heizungseinbaus soll durch eine Spende erfolgen. Kann der Verein diese Spende zu dem Zweck entgegennehmen, obwohl noch kein Pachtvertrag existiert? Kann dafür überhaupt eine Spendenbescheinigung ausgestellt werden?
Für eine rasche Antwort wäre ich sehr dankbar. Mir bereitet das Thema jedenfalls in der dargestellten Konstellation Bauchschmerzen.
Danke.
MfG
Bahren - Dorf der Genereationen e.V.
S. Sonnenburg
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02.07.2016, 11:21 von Michahandicap
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Hallo zusammen

Bin der Micha und auf der Suche nach Interessierten Menschen/ Freunde der Inklusion in Aktion ist kein eingetragener Verein - hier die Infos.

Suche nach Interessierten Menschen für das Projekt Freunde der Inklusion in Aktion.

Freunde der Inklusion in Aktion ist ein ziemlich neues Projekt welches ich (Mensch mit Behinderung) am 17 Juni 2016 eröffnet habe. Es geht darum den Inklusionsgedanken in Aktionen und Projekten bundesweit und international zu leben im gemeinsamen Dialog zwischen allen Menschen auf der ganzen Welt mit und ohne Behinderung.

Es soll Brücken zueinander bauen, Verständnis, Wertschätzung und Achtsamkeit im Umgang miteinander und Berührungsängste abbauen ein gemeinsames Miteinander und füreinander da- sein fördern

Unser Motto: Inklusion ist ein Menschenrecht: Anders und verschieden zu sein ist normal.

Es gibt dazu ein Forum und einen Blog.

Aktionen und Projekte laufen noch nicht, da wir noch auf der Suche sind, nach Menschen, denen es Freude macht sich zum einen mit uns im Blog oder Forum auszutauschen, über alles was bewegt und mitgeteilt werden möchte, das wäre eine Möglichkeit,

oder mich dabei zu unterstützen Aktionen und Projekte zu organisieren, umzusetzen und zu realisieren, da ich es wegen meiner Behinderung alleine nicht kann und da auf Unterstützung angewiesen bin, dies könnte dann auch im Forum und Blog besprochen werden.

Aktuell haben wir auch einen Netzwerkpartner – ich bedanke mich bei allen, die das Projekt unterstützen und freue mich über viel Interesse und Menschen mit Herzenswärme, die sich je nach Lust und Laune und je nach zeitlichen Möglichkeiten einbringen möchten.

Ideen dazu können im Blog und Forum und mir über Email mitgeteilt werden

Ein Forum deshalb, weil wir hier weitere Ideen sammeln können uns in verschiedenen Bereichen austauschen und planen können

Näheres auf der Hompage

Ansprechpersonen:
MichaHep@yahoo.de

Freunde der Inklusion in Aktion
https://inklusioninaktion.wordpress.com
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29.06.2016, 05:19 von RA Timo Lienig
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Die Aussage von Ihnen, dass eine Person gewählt ist, wenn diese mindestens 24 Stimmen auf sich vereint, ist nicht ganz richtig. Für den Fall, dass es ungültige Stimmen oder Enthaltungen gibt, werden diese stimmen nicht mitgezählt. Somit ändert sich dann die Zahl der abgegbeben gütlgtigen Stimmen und die damit verbundenen Mehrheiten.

Die Beantwortung der weiteren Fragen können nur mittels Ihrer Satzung beantwortet werden.
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28.06.2016, 11:51 von Oni73
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Hallo,
In der von der Mitgliederversammlung beschlossenen Geschäftsordnung für den Verein wurde festgelegt, dass bei Wahlen des Vorstands die jeweilige Person dann gewählt ist
wenn sie 1 Stimme mehr als die Hälfte der Anwesenden Stimmberechtigten erhält. Ungültige Stimmen und Enthaltungen werden nicht berücksichtigt.
Ich würde dass so verstehen wenn ich 46 Stimmberechtigte habe müsste der Gewählte mind. 24 Stimmen erhalten.
Auf meinen Einspruch wurde erwiedert, dass die Geschäftsordnung in diesem Punkt ungültig wäre dass müsste in der Satzung stehen.
Zudem ist in der Satzung festgelegt, dass 2 Kassenprüfer gewählt werden. Jetzt wurde der 3.plazierte aber als Stellvertreter genommen. Einfach so.
Während der Wahl wurden Wahlzettel einfach geholt (vom frisch gewählten Vorstand) was vom Wahlausschuss ausdrücklich am Ende der Wahlen offen gerügt wurde. Dieser Einspruch ist nicht im Protokoll vermerkt.
Ich bin der Meinung die Wahlen sollten wiederholt werden.
Liege ich da richtig?
MfG
Fiona
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27.06.2016, 10:34 von Bing
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Hallo
wir sind ein gemeinnütziger Förderverein für Leihbüchereinen. Wir haben über einen Bücherflohmarkt Geld gesammelt, dass in Form von Neuanschaffungen der Bücherei zukommen soll.

Wie muss das geschehen:

1) Der Verein kauft neue Bücher und verbucht die Rechnung. Wie muss dann das Eigentum (hier Bücher) vom Verein auf die Bücherei übergehen?
2) Der Verein macht eine Geldspende an die Bücherei und die Bücherei kauft von dem Geld Bücher auf eigene Rechnung?
3) ?

Vielen Dank im voraus
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26.06.2016, 03:47 von Kobe47
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Meine Antwort
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26.06.2016, 03:35 von Kobe47
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Wie beenden wir die Gemeinnützigkeit, was passiert mit dem Vereinsvermögen, der Verein soll ohne weitergeführt werden. welche Schritte müssen eingeleitet werden. Satzungsänderung notwendig?
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16.06.2016, 09:27 von RA Timo Lienig
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Wenn ein neues Vorstandsmitglied durch die kommende Mitgliederversammlung gewählt werden soll, kann dies nur nach den satzungsrechtlichen Vorgaben geschehen. Dies bedeutet, dass für 3 Jahre zu wählen ist.

Laut Iren Schilderungen, wäre es für Ihren Fall besser, ein Vorstandsmitglied nach den satzungsrechtlichen Vorgaben zu bestellen. Hier ist jedoch die Regelung in Ihrer Satzung entscheidend. Manche Satzungen regeln, dass eine kommissarische Bestellung nur bis zur nächsten MV erfolgen kann (dann hätten Sie keinen großen Vorteil, wenn eine kommissarische Bestellung noch vor der MV erfolgt) oder aber, dass eine Bestellung bis zum Ende der regulären Amtszeit vorzunehmen ist.

Bzgl. des Vereinsregisters müssen Sie beachten, dass stets der aktuelle Vorstand eingetragen sein muss. Ferner ist zu beachten, dass wenn der Verein handlungsunfähig ist (dies ist dann der Fall, wenn die übrigen Vorstände den Verein nicht mehr laut Satzung vertreten können) ein Notvorstand bestellt werden muss.
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11.06.2016, 07:08 von lene51
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Welche Optionen haben wir?
Zur Situation: Der Vorstand unseres Vereins wird für 3 Jahre gewählt. Die Amtsperiode dauert noch bis September 2017. Leider ist unser 1. Vorsitzender unerwartet verstorben. Auch der Stellvertreter ist vertretungsberechtigt.
Wir wollten Nägel mit Köpfen machen und den Vorstand mit Einberufung einer MV neu wählen. Allerdings zeichnet es sich nicht ab, dass wir nächste Woche erfolgreich sein werden, da sich bei der Suche nach Kandidaten so gut wie nichts getan hat.
Müssen wir den Vorstand komplett neuwählen?- oder genügt bis 2017 nur die Neuwahl dieser Position. Die Satzung erlaubt auch kommissarisch ein Ersatzmitglied zu bestellen. Können wir nach Ankündigung der Neuwahl einen der letzten Wege trotzdem beschreiten und was müssen wir hinsichtlich Registergericht berücksichtigen?
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01.06.2016, 06:04 von RA Timo Lienig
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Zunächst gilt festzuhalten, dass unabhängig, ob hier Fehler von der Rechnungsführerin gemnacht wurden oder nicht, alle Maßnahmen des Vorstands gemäß der Satzung vollzogen werden müssen.
Dies betrifft den Entzug der Kasse, die Einberufung der Vorstandssitzung, den Vereinsausschluss etc. Bei all diesen Maßnahmen muss der Vorstand die satzungsmäßigen Vorgaben einhalten und nach diesen handeln.
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01.06.2016, 05:59 von RA Timo Lienig
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Wann ein Versicherungsschutz in Betracht kommt und wann nicht, ist in den Versicherungspolicen genau hinterlegt. Sobald Ihr Verein in einem Verbandmitglied ist, wird ein bestimmmter Anteli des Mitgliedsbeitrags für eine Versicherung verwendet.
Grundsätzlich kann man sich merken, dass Mitglieder versichert sind. Nichtmitglieder sind nur in Ausnahmefällen verischert, z. B. bei einem Schnuppertraining. Auch ist entscheidend, ob bei Veranstaltungen die Personen offiziell vom Vorstand beauftragt wurden.
Die Details und die Besonderheiten sind jedoch in den Versicherungsbedingungen enthalten, die je nach Verischerung und Versicherungsumfang abweichen können. Ohnen die genauen Versicherungsbedinungen ist eine abschließende und verbindliche Aussage leider nicht möglich.
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28.05.2016, 05:49 von Bruder Tom
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Das Vorgehen des Vorsitzenden halte ich für sehr fragwürdig.
1. Transaktionen auf ein Privatkonto sind nicht unbedingt üblich, es sei den für Auslagenersatz. Da die Rechnungsführerin (Rf) dies, so habe ich es verstanden, auch alles lückenlos belegen kann und die Rechnungsprüfer dies auch nicht beanstandet haben, sollte sich ihr Vorsitzender sich mal etwas zurücknehmen. Ich gehe mal davon aus das nach der Rechnungsprüfung auf der JHV die Entlastung des Vorstandes stattgefunden hat. Damit sind alle Beteiligten, außer bei offensichtlichen Betrug aus dem schneider.
Weiterhin kann ihr Vorsitzender nicht eigenmächtig die Kasse entziehen, bzw. die Rechnungsführerin ausschließen. Diese Befugnis hat nur das Organ, durch das die Rf gewählt wurde, nämlich die Mitgliederversammlung. Er verstößt hier augenscheinlich selbst gegen die Satzung und gegen BGB §27.
Gehen Sie im Vorstand wie folgt vor:
1. Anhörung der Rf
2. Bericht der Kassenprüfer prüfen
3. Ggf, aber nur wenn die Antworten der Rf nicht schlüssig sind eine MV einberufen, die entscheidet ob Rf noch Rf bleibt.
Wenn ja
4. Scheckkarte zur Verfügung stellen, damit solche Konstrukte nicht mehr notwendig sind.
Weiterhin ist das Vorgehen des Steuerbüros sehr merkwürdig, hätte vielleicht zuerst mit Rf sprechen sollen. Auch hier überlegen ob nicht ein Wechsel besser ist.
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26.05.2016, 01:55 von Griesu
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26.05.2016, 12:57 von Griesu
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26.05.2016, 11:11 von Griesu
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Hallo, wir sind ein eingetragener Verein und unterstützen die örtliche Feuerwehr.Wir haben 126 Mitglieder und bringen uns auch in Veranstaltungen ein. Jetzt sind wir durch diese Veranstaltungen mit unserem Steuerfreien Betrag von 17500 Euro drüber und müssen eine Umsatzsteuererklärung abgeben.Das ist das 1. das haben wir einem steuerbuero übergeben. Bei dieser Erstellung hat das Steuerbuero festgestellt, das Kontoauszüge fehlen und das Transaktionen vom Vereinskonto auf das Privatkonto der Rechnungsführerein erfolgten. Sie hat das so erklärt das sie keinen Zugang (Karte ) hatte um an Bargeld vom Verein zu kommen - sie hat praktisch das Geld dann von ihrem Privatkonto abgehobenund dann Rechnungen damit bezahlt. Bei der Kassenprüfung anläßlich der JHV war alles in OK.Kein Minus ,die gesamte Führung in Ordnung. Das Steuerbuero hat zuerst den 1.Vorsitzenden informiert und und dann erst die Rechnungsführerin.Sie hat keine Chance bekommen bis dato heute das zu erklären, das ist das 1, das 2. der 1.Vorsitzende hat ihr sofort die Kasse entzogen und den ZUgang zum Vereinskonto-ohne den Vorstand zu informieren-eigenmächtig. Von den Beleidigungen die sie und ihre Familie zu hören bekommen hat will ich erst gar nicht reden, Jetzt hat der 1.Vors. eine außerordentliche Vorstandssitzung einberufen,aber nicht schriftlich -hier will er den Ausschluss des Mitgliedes verlangen -obwohl noch gar noch gar nicht geklärt ist ob hier wirklich ein Betrug vorliegt und hat auch noch keine Anhörung statt gefunden-es wurde ihr dazu noch kene Chance gegeben. Fuer mich -ich bin auch im Vorstand sind hier viele Fragen offen ?Wie weiter ?
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25.05.2016, 05:29 von Joe1948
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Hallo zusammen,

stimmt es das aktive Spieler im Verein (Fußballverein) nicht versichert sind wenn sie kein Mitglied im Verein sind? Wie sieht es hier mit Arbeitsdienste im Verein bei z.B.: Veranstaltungen aus? Wann MUSS ich denn im Verein Mitglied sein damit mir, wenn mir etwas passiert, auch versichert bin und der Verein keine Probleme deswegen bekommt.

Würde mich sehr interessieren. :)

Vielen Dank im Voraus.

Gruß,
Joe
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22.05.2016, 08:14 von RA Timo Lienig
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Wenn man sich wirklich nicht einigen kann, bleibt nur noch der Gang vor die ordentlichen Gerichte.
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20.05.2016, 02:22 von Nafftel
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Gewinn von 3.000 € natürlich!
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20.05.2016, 02:17 von Nafftel
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Hallo,

folgendes ein e.V. will ein großes Fußballturnier organisieren mit Jugendmannschaften von Profivereinen.
Jetzt verlangen einige Vereine die Übernahme der Kosten von Unterbringung (Hotel) und Fahrtkosten.
Dürfen diese Kosten übernommen werden und welchem Tätigkeitsbereich werden diese Ausgaben zugeordnet?

Die Einnahmen aus Eintrittskarten dürfen dann nur dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zugeordnet werden, oder?

Angenommen ein Unternehmen überweist eine Spende von X € kann man diese Spende dann dafür benutzen oder muss das Unternehmen bei der Überweisung direkt darauf hinweisen für was der Betrag verwendet werden darf?

Beispiel:

Unternehmen X spendet: 4.500 €
Kosten für Unterbringung/Fahrtkosten betragen: 4.500 €
Einnahmen aus dem Verkauf der Eintrittskarten: 3.000 €

Würde einen Gewinn von 1.500 € ergeben ohne Verkauf von Speisen und Getränken da der Fleischer aus dem Ort grillt und eine Bar den Getränkeverkauf übernimmt welche dann von dem Gewinn den diese erzielen uns eine Summe X als Spende überweisen würden.

Ist dies alles so überhaupt möglich oder nicht. Unser Verein wäre ist noch nicht gegründet aber dies ist ein Projekt was wir gern durchführen würden. Da ich vermute das es sich dann bei dieser Veranstaltung um eine Veranstaltung mit bezahlten Sportlern handelt würde das ganze ja in den Geschäftsbetrieb fließen, weitere Veranstaltungen des Vereins werden ohne Bezahlung von Sportlern durchgeführt.

Ist etwas komisch formuliert aber ich hoffe sie wissen wie ich es meine!
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17.05.2016, 09:58 von RA Timo Lienig
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So wie Sie den Sachverhalt schildern sind nur der 1. u 2. Vorsitzende zurückgetreten. Dementsprechnd muss auch nur für diese Funktionen eine Neuwahl stattfinden. Der Kassenwart und der Beisitzer wurden ursprünglich von der Mitgliederversammlung für einen Zeitraum von vier Jahren gewählt. Folglich durfte hier keine Neuwahl stattfinden. Sollte keine Einigung in diesem Fall herbeigeführt werden können, muss mit dem Vereinsregister Kontakt aufgenommen werden.
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19.05.2016, 09:01 von Mig21
danke sehr, aber der Verein ist nicht ins Vereinsregister eingetragen, also kein e.V., wie kann man trotzdem vorgehen?
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17.05.2016, 09:53 von RA Timo Lienig
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Bzgl. der kommissarischen Bestellung gilt zu sagen, dass es hier auf die jeweilige Satzungsregelung ankommmt.
Wenn eine kommissarische Bestellung möglich ist, muss in der Satzung nachglesen werden, wie lange eine solche Bestellung vorgesehen ist. Manche Satzungen bestimmen den Beendigunszeitpunkt mit der nächstfolgenden Mitgliederversammlung oder aber mit Ablauf der regulären Wahlperiode.
Falls bei Ihnen in der Satzung geregelt ist, dass die kommissarischen Vorstände bis zum Ende der regulären Wahlperiode bestellt werden, muss kine Neuwahl erfolgen. Andernfalls muss bei der nächsten Mitgliederversammlung eine Wahl stattfinden.

Bzgl. Ihrer ersten Frage lässt sich festhalten, dass ein socher komplexer Sachverhalt nicht in diesem Forum beantwortet werden kann. Jedoch sollte der Verein beachten, dass dieser als Arbeitgeber für die Verbeitragung zuständig und ggf. haftbar ist.
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17.05.2016, 09:38 von RA Timo Lienig
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Ob ein Verkauf an Mitglieder oder Nichtmitglieder erfolgt ist aus steuerlicher Sicht irrelevant, da der Verkauf von Speisen unabhängig ob an Mitglieder oder Nichtmitglieder dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zuzuordnen ist und mit 19 % zu versteuern ist.

Je nach Vorhaben sollten Sie ggf. auch eine Schankerlaubnis beantragen.
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17.05.2016, 03:54 von annami
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Mein e.V. will Mitgliedern (sind nur Erwachsene) Alkohol regelmäsig (nicht nur für eine Veranstalltung) verkaufen, wir wissen aber nicht ob (bzw. wie) Das gesetzlich zulässig ist, & wenn ja, wie wir Das am besten zusammenstellen, dass es klar ist, dass wir das Alkohol nur für uns besorgen und alle Verkaufserlöse unseren Projekten zufliessen.
Dazu fragen wir uns auch noch, wie sich das Alle verändern würde, wenn der Alkoholverkauf nicht nur an Mitglieder verging, sondern auch an andere Leute, etc. die gleichzeitig uns auch besuchen. (Das ist uns aber weniger wichtig, weil wir diese Situation eigentlich vermeiden wollen.)
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10.05.2016, 09:04 von Lottchen
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Im Februar ´16 wurde in unserem Verein ein komplett neuer geschäftsführender Vorstand gewählt. Die damals 1. Vorsitzende hat nahezu alles, insbesondere Personalangelegenheiten an sich gerissen. Vor ein paar Wochen ist sowohl sie, als auch die Geschäftsführerin zurückgetreten. Begründung: persönliche Diskrepanzen mit den übrigen Vostandsmitgliedern (besonders Kassenwart und Jugendwart) und gesundheitliche Gründe.
Ich habe jetzt vor einer Woche kommisarisch die Aufgaben der Vorsitzenden übernommen (für ca. 4 Wochen musste alles der Kassenwart machen), zumindest die, welche zu ihrem eigentlichen Amt gehören. Bei Sichtung der Personalunterlagen ist nun aufgefallen, dass im Stallbetrieb jemand angestellt wurde, der dort gar nicht tätig ist, sondern dessen Mutter. Diese hat bereits einen 450-Euro-Job und will somit die Sozialversicherungspflicht umgehen, teilte sie mir jetzt im Gespräch mit. Das sei mit der letzten Vorsitzenden so abgesprochen. Dass das sofort unterbunden wird ist klar, aber meine Frage nun... wie gehe ich ansonsten damit um? Muss eine Anzeige erstattet werden oder oder? Ich bin mir grad nicht sicher, was sich sonst noch für "Leichen im Keller" befinden. Z.B. wurde eine MA im Stallbetrieb einfach als Übungsleiterin eingestellt, damit sie den Freibetrag nutzen kann. Es gibt außérdem keinerlei Arbeitssicherheitsbestimmungen, geschweigedenn Maßnahmen und und und...

Dazu kommt, dass der ganz frühere Gecshäftsführer und ich jetzt zunächst kommissarisch die Aufgaben der Ämter übernommen haben. Die Satzung sieht das so vor. Nun gibt es einige Stimmen, angestachelt durch die ehemalige Vorsitzende und die Stallmitarbeiterin, welche nicht mehr arbeiten darf, dass doch Neuwahlen erfolgen müssen. Man spekuliert dort darauf, dass in einer AOMV der komplette Vorstand neu gewählt werden kann. Soweit ich das aber nachgelesen habe und rechtlich verstehe, beiben doch die besetzend Ämter bis zum Ablauf der Amtszeit besetzt und nur die beiden "unbesetzten" Ämter werden durch Wahlen vergeben. Ist das richtig?
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09.05.2016, 07:20 von Mig21
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hallo, der Dachverband unseres Vereins hat nach Rücktritt des 1.+2. Vors, und des Schriftführers eine ausserordentliche MV einberufen, und jetzt den ganzen Vorstand neu gewählt. Der Kassenwart und Beisitzer sind nicht zurückgetreten gewesen, laut Satzung sind der 1.+2.+KW allein vertretungsberechtigt, d.h. der Verein war auch allein mit dem Kassenwart noch handlungsfähig. Der Vorstand wurde (letztes Jahr) für die Dauer von 4 Jahre gewählt, "und bleibt nach Ablauf seiner Amtszeit bis zur Wahl eines neuen Vorstands im Amt", die Wahl war aber erst vor einem Jahr, d.h. es müssten doch Kassenwart und Beisitzer noch 3 Jahre ihr Amt ausüben können, sie wurden ja jetzt auf der AO MV nicht abgewählt. Trotzdem wurden deren Positionen neu besetzt. Was können wir tun? der Kassenwart und Beisitzer wollen zurück in den Vorstand.
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28.04.2016, 10:14 von RA Timo Lienig
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Ein SEPA-Mandat muss eigenhändig unterschrieben werden, damit dieses gültig ist. Die Umwandlung einer alten Einzugsermächtigung in ein SEPA-Mandat setzt voraus, dass man eine unterschrieben Einzugsermächtigung hat.

Für Siebedeutet des, da sie beides nicht haben, dass ein SEPA-Mandat von dem betreffenden Mitglied eingeolt werden muss. Andererseits könnte das Mitlgied auch den Betrga überweisen. Die Ungültigkeit bzw. das Fehlen des Mandats hat jedoch nicht zur Folge, dass das Mitglied den Beitrag ncht begleichen muss.
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01.05.2016, 08:11 von Kerstin Hertel
Vielen Dank. Es war somit richtig, dass unsere Hausbank den Beitrag zurück überwiesen hat? Auf der anderen Seite muss ich nun SEPA-Mandat und Beitrag wieder eintreiben (wobei ich in diesem speziellen Fall eine unbekannt verzogene Person habe)?
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28.04.2016, 10:08 von RA Timo Lienig
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Ein Ausschluss eines Mitglieds ist grundsätzlich möglich. Es muss jedoch ganz genau Ihre Satzung und die entsprechenden Satzungsregelungen beachtet werden.
Es sollt jedoch stets beachtet werden, dass ein Ausschluss immer nur das letzte Mittel sein sollte.
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28.04.2016, 03:46 von Universaldilettand
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Darf eine Sportverein ein Mitglied (aus begründetem Anlass) von einem bestimmten Sportangebot des Vereins ausschließen?
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27.04.2016, 08:39 von Kerstin Hertel
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Guten Abend, ich habe ein Mitglied, das jetzt seinen Jahresbeitrag zurück möchte (Einzug 15.01.16), mit der Begründung, der Einzug sei nicht rechtens. Mehr weiß ich nicht dazu. Die Bank will etwas Unterschriebenes für die Rechtmäßigkeit des Einzugs. Gemäß SEPA-Umstellung für den Bestand gibt es nichts Unterschriebenes und die alte Lastschrifteinzugsermächtigung ist inzwischen nicht mehr auffindbar, der Eintritt war 2002. Ich habe noch argumentiert, dass ich keine ungültige LS-Ermächtigung aufheben muss, das wurde von der Bank nicht akzeptiert. Danke vorab.
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27.04.2016, 02:26 von HeinConsulting
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27.04.2016, 02:26 von HeinConsulting
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25.04.2016, 01:15 von ilona369
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18.04.2016, 07:04 von Bruder Tom
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Wenn in der Satzung steht, dass einmal im Jahr eine MV einzuberufen ist, dann ist dies zwingend, da sonst gegen die Satzung verstoßen wird.
Bzgl. der Vorstandswahl. Wenn die Vorstandsmitglieder z.B. für 2 Jahre gewählt wurden, es keine neue Wahl gibt, und in der Satzung nicht steht, dass die Mitglieder bis zur nächsten Wahl im Amt bleiben, steht ihr Verein ohne Vorstand da.
Ich rate daher dringend sich an die Satzung zu halten und eine MV mit Wahl abzuhalten.
Versuchen Sie 30% der Mitglieder für Ihr Vorhaben einer MV zu gewinnen und machen Sie diese auf evtl Konsequenzen aufmerksam.
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19.04.2016, 10:56 von TT-oldie48
Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich hab vergessen zu erwähnen, dass unser 1. und 2. Vorstand auf unbestimmte Zeit gewählt sind, so dass der Vorstand weiterhin im Amt wäre. Die übrigen Ausschußmitglieder müssten aber neu gewählt werden.Gibt es also irgenwelche negativen Konsequenzen, wenn niemand an diesem Vorgehen Anstoß nimmt und keine 30% zustandekommen?
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18.04.2016, 07:01 von Bruder Tom
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Wenn in der Satzung steht, dass einmal im Jahr eine MV einzuberufen ist, dann ist dies zwingend, da sonst gegen die Satzung verstoßen wird.
Bzgl. der Vorstandswahl. Wenn die Vorstandsmitglieder z.B. für 2 Jahre gewählt wurden, es keine neue Wahl gibt, und in der Satzung nicht steht, dass die Mitglieder bis zur nächsten Wahl im Amt bleiben, steht ihr Verein ohne Vorstand da.
Ich rate daher dringend sich an die Satzung zu halten und eine MV mit Wahl abzuhalten.
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18.04.2016, 07:03 von Bruder Tom
Sorry war der falsche Beitrag.
Leider kann mann seinen eigenen Beitrag nicht löschen.
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14.04.2016, 12:31 von bacht
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Wie formulieren wir als neuer Vorstand einen Vollmacht an den ehemaligen Vorstand bzgl. gerichtlicher / außergerichtlicher Klärung eines Sachverhaltes aus der Vergangenheit als der ehemalige Vorstand noch aktiv war??
Aktuell betrifft uns dies als neuer Vorstand und ich würde gerne wissen ob die Vollmacht als eine einfache Schriftform oder als anwaltliche Vollmacht ausgestellt werden muss / sollte?
Ich danke schon jetzt für ihre Mühen und Antwort!
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11.04.2016, 12:13 von TT-oldie48
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Hallo, in unserer Satzung steht, dass der 1. Vorstand, im Falle der Verhinderung der 2. Vorstand den Verein im Sinne des §26 BGB vertreten, die Sitzungen einberufen und leiten und dass die Verhinderung nicht nachgewiesen werden muss. Außerdem steht darin, dass die Versammlung einmal jährlich, jeweils im 1. Kalendervierteljahr zusammentritt. Eine außerordentliche Mitgliederversammlung könnte einberufen werden, wenn mehr als 30% der Mitglieder dies fordern. Es müssten dieses Jahr auch Wahlen durchgeführt werden.
Nun möchte unser 1. Vorstand und auch unser 2. Vorstand, keine Mitgliederversammlung durchführen. Auch die übrigen Mitglieder fordern dies noch nicht. Meine Fragen: Ist es möglich, die Generalversammlung einfach nicht durchzuführen? Welche Konsequenzen hätte dieses? Wenn niemand daran Anstoß nimmt, bleibt alles wie gehabt und es kann erst im nächsten Jahr wieder eine Versammlung abgehalten werden? Wie sollte ich mich verhalten, wenn ich eine Sitzung herbeiführen möchte?
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08.04.2016, 11:52 von RA Timo Lienig
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Hier ist entscheiden, ob das Vorstandsmitglied dies beruflich macht und in welcher Rechtsform. Ferner muss die Häufigkeit geklärt werden.
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08.04.2016, 11:46 von RA Timo Lienig
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Wenn die Wahl nicht auf der Tagesordnung steht, kann auch keine Wahl durchgeführt werden.
In einigen Satzungen ist auch geregelt, dass der Amtsträger solange im Amt bleibt, bis sein Nachfolger gewählt wird. Wenn Sie eine solche Regelung in der Satzung haben, ist eine Wahl auch in der nächsten JHV möglich.
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08.04.2016, 11:43 von RA Timo Lienig
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Zunächst gilt festzuhalten, dass Zahlungen an gewählte Funktionsträger, also nicht nur dem geschäftsführenden Vorstand, bedrf einer Satzungsgrundlage.
Eine solche ist laut Ihrer Schilderung vorhanden. Eine Erstattung von Aulsagen ist nur dann möglich, wenn diese einzlen aufgelistet und genau dokomentiert sind. Die Zahlung einer Pauschalen stellt eine Vergütung ar und müsste dann von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Auch der Minijob, der vermutlich für die Vorstandstätigkeit bezahlt wird, muss von der Mitgliederversammlung beschlossen werden.
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08.04.2016, 11:36 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich müsen alle Ausgaben gebucht werden. In der Regel folgen die Ausgaben der Zuordnung der Einnahmen.
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08.04.2016, 11:33 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich kann die Übungsleiterpauschale für Übungsleiter, Ausbilder, Erzieher, Betreuer oder vergleichbare Tätigkeiten von einem gemeinnützigen Verein vergütet werden.
In Ihrem Fall ist demnach entscheiden, welcher Zweck der Verein laut Satzung hat und welche genauen Tätigkeiten durch die Personen durchgeführt werden. Je nach Höhe der Gesamtvergütung muss ggf. der Mindestlohn von 8,50 € bezahlt werden.
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02.04.2016, 08:16 von Wasserball
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Meine Frage
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28.03.2016, 09:29 von AlexWGF
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In unserem Verein wurden im September letzten Jahres der Vorstand sowie die Kassenprüfer neu gewählt. Grund für den späten Termin war die lange Suche nach einem neuen Vorstand. Normalerweise wurden die Wahlen immer in der Hauptversammlung innerhalb des ersten Quartals abgehalten wie es die Satzung vorsieht. Dementsprechend ist jetzt der Termin für die Jahreshauptversammlung anberaumt. Allerdings sieht die Satzung auch vor, dass die Kassenprüfer jährlich gewählt werden. Da diese erst seit einem halben Jahr im Amt sind, wurde in der Einladung jetzt auch keine Wahl als Tagespunkt aufgeführt. Wie ist in so einem Fall vorzugehen? Bleiben die Kassenprüfer automatisch bis zur nächsten Jahreshauptversammlung im kommenden Jahr im Amt oder muss das in der jetzt anstehenden JHV behandelt werden? Wenn ja, dann wie nachdem es nicht auf der Tagesordnung steht?

Alex
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23.03.2016, 09:31 von ranzuerbko
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Sind die Kosten des Layoutes der Vereinszeitschrift (auf Anweisung eines Vorstandsmiotgliedes als Redakteur) Künstsozialabgabe-pfichtig?
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21.03.2016, 02:33 von Trokka
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vielleicht die Tastenkombination "strg" mit "-"?
So verkleinert man zumindest die Ansicht im Browser. Vielleicht funktioniert es auch im Programm.
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21.03.2016, 10:46 von Rechenkünstler
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die Seitenansichten sind für meinen Laptop zu groß.
Weis jemand Rat?
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17.03.2016, 06:24 von Wasserball
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In unserer Satzung steht, Vergütung oder Aufwandsentschädigungen für den Vorstand müssen durch die Mitgliederversammlung beschlossen werden.
Gilt diese Regelung nur für den geschäftsführenden Vorstand oder sind hier alle gemeint, die im Vorstand sind.
Der sportliche Leiter beispielsweise erhält 55,00 Euro für seine Fahrtkosten ( Abo der Verkehrsbetriebe)
Ein anderer ist Übungsleiter und erhät neben der steuer- und sozialversicherungsfreien Pauschale von 200,00 Euro weitere 100,00 Euro als Minijobber je Monat.

Für einen kurzen Hinweis wäre ich Ihnen sehr dankbar.

Mit freundlichen Grüßen
G. Bauer
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16.03.2016, 12:44 von RA Timo Lienig
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Skat ist nicht als gemeinnützig anrerkannt. Dementsprechend müssen sich die Ausgaben mit dem Einnahmen des Skatturniers decken. Dies bedeutet, dass sich das Skatturnier nur aus Mitteln für den Skat finanzieren darf.

Die weitere Folge ist, weil Skat nicht gemeinnützig ist, müssen sämtliche Vorgänge dem wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb zugeordnet werden.
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08.03.2016, 07:27 von Anglerin
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Muß ich alle Ausgaben idellen Bereich wie Buchhaltung,Instandsetzung eingeben?
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08.03.2016, 05:28 von Tomate99
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Hallo,
wir sind ein Verein mit wirtschaftlich unselbständigen Abteilungen. Die Schachabteilung hat ein Skatturnier veranstaltet und dabei Sachpreise vergeben. Ob Startgelder eingenommen wurden, ist uns nicht bekannt. Die Teilnehmer waren überwiegend Mitglieder, teilweise Angehörige (Ehefrauen, Väter) und drei Vereinsfremde. Kann die Erstattung der Kosten an den Abteilungsleiter ohne weitere Angaben erfolgen oder brauchen wir sämtliche Namen und die dazu gehörigen ausgegebenen Preise? Ist eine Abgabe von Preisen an Vereinsfremde möglich, auch wenn eventuell kein Startgeld gezahlt wurde? Gibt es eine Betragsfreigrenze?
Vielen Dank schon mal für die Beantwortung!
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06.03.2016, 09:24 von MackT
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Wir möchten einen Seniorenhilfeverein gründen der gemeinnützig sein soll. In diesem Verein arbeitet der Vorstand ehrenamtlich, d.h. er erhält keine Entschädigung außer einer eventuellen Ausgabenentschädigung in nachgewiesener Höhe. Die Mitglieder des Vereins können als Helfer in den Haushalten von Senioren Hilfen anbieten. Z.B. Einkaufsbegleitung, Gesellschaft leisten, kleine Reparatur oder Gartenarbeiten. Damit sollen den Senioren ein längerer Verbleib in Ihrer vertrauten Umgebung ermöglicht werden. Wir möchten das ganze beruhend auf die §§ 52 u. 53 AO gründen. Können wir unseren Helfern dann eine Aufwandsentschädigung in Höhe von 7,00 €/Zeitstunde gewähren, die diese dann unter der Übungsleiterpauschale in Ihrer Steuererklärung angeben? Der Hilfesuchende bezahlt 8,50 €/Zeitstunde, die Differenz von 1,50 €/Zeitstunde geht an den Verein zur Deckung von Verwaltungskosten oder Anschaffung von Hilfsmitteln usw. Wer hat schon einmal ähnliches gegründet bzw. hat Erfahrungen damit.
Für eure Rückmeldungen vielen Dank im Voraus.
M.T.
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03.03.2016, 11:44 von Bruder Tom
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Noch ein kleiner Hinweis.
Es ist manchmal in der Diskussion sehr hilfreich, wenn man den Paragrafen kennt der dies regelt.
BGB §195 (nicht nur für Vereine gültig).
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03.03.2016, 11:40 von Bruder Tom
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Vereinsbeiträge sind eigentlich Bringschulden. Unabhängig davon sind diese in Ihrem Fall noch nicht verjährt.

Für die Verjährung gilt ab dem 02.01.2002 folgende Regelung:
Die Mitgliedsbeiträge unterliegen einer regelmäßigen Verjährung von drei Jahren (früher waren es vier Jahre).
Die Verjährungsfrist beginnt mit dem Ablauf des Jahres, in dem der Anspruch entstanden ist.
Beispiel:
Wurde z.B. der Mitgliedsbeitrag für das Jahr 2011 fällig, endet die Verjährungsfrist am 31.12.2014 womit der Zahlungsanspruch dann erloschen ist.
Also können Sie die Mitgliedsbeiträge aus 2015 noch einfordern.
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03.03.2016, 09:34 von raxthelm
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Hallo Herr Lienig

ich bin neu Kassenwaertin in meinem Verein, gewaehlt Maerz 2015. Die Uebergabe zog sich uber das ganze Jahr, Erst nach Weihnachten bekam ich die Unterlagen und Kontozugaenge. Im Januar habe ich dann bemerkt, dass keine Beitragsrechnungen fuer 2015 gestellt wurden; entsprechend fehlen diese nun auf dem Konto. Jemand meinte, ich duerfe 2016 keine Rechnung fuer Beitraege von 2015 stellen. Leider konnte ich zu diesem speziellen Fall keine Information finden. Auch in unserer Satzung steht nichts ueber den Zeitpunkt der Rechnungsstellung. Stimmt das? Ich wuerde diese Beitraege gerne noch einfordern duerfen.

Herzlichen Gruss,
Rebekka Axthelm
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25.02.2016, 06:03 von RA Timo Lienig
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Bei einer Vereinsauflösung muss nach dem Auflösungsbeschluss noch das sogenannte "Sperrjahr" eingehalten werden. In diesem Jahr haben die Gläubiger Zeit sich an den Verein zu richten.

Eine Gründung eines neuen Unternehmens ist m öglich, da ba der Auflösung kein operatives Geschäft beim Vewrein mehr ausgeführt wird
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25.02.2016, 06:01 von RA Timo Lienig
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Für die Beantwoirtung der Frage ist u.a. entscheidend, ob Sie bei dieser Weltmeistwerschaft im Namen des Vereins auftreten.
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25.02.2016, 09:53 von roessle
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Bisher habe ich die Mitgliedsbeiträg per DTA Lastschriften eingezogen.
Lt. Bankberater muss ich auf XML-Format umstellen.
Wie funktioniert das??
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24.02.2016, 12:28 von Bruder Tom
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Folgendes.
Auf der JHV wird steht´s der Jahresbericht (Bericht der Geschäftsführung und des Kassierers) und der Bericht der Kassenprüfer den Mitgliedern vorgetragen. Im Anschluss empfehlen die Kassenprüfer den Vorstand zu entlasten. So weit, so gut.

Die Berichte liegen auch schriftlich vor und so kam nun die Frage auf ob der Jahresbericht wie auch der Kassenprüfbericht den Mitgliedern ausgehändigt werden kann, darf oder muss (falls verlangt wird).

Wer kann mir hierzu eine adäquate Antwort geben.
Schon mal besten Dank im Voraus.
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23.02.2016, 01:41 von keyboard
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Ich benutze für die gemeinnützigen Vereine schon seit einigen Jahren den "Vereins-Profi" von MTH-Software. Bietet auch (wie gewünscht) tel. Hilfe an. Der Preis von 55,- € ist auch sehr fair. Link: http://www.mth-software.de
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22.02.2016, 04:18 von FRK Rheinbach
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Ich mache das zur Zeit mit dem Kassenbuch von Solut. Da kann man auch die 4 Säulen einteilen. Demo unter www.solut.de
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20.02.2016, 12:28 von Jugs Soltma
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Hallo,
unser Verein soll nun aufgelöst werden. Der Vorstand hat keine Lust mehr und uns einfach nach und nach sitzen lassen. Wir stehen jetzt zu 3 da und wollen aber unbedingt weiter machen, aber auch nichtmehr als Verein, sondern als kleinunternehmen. Wir haben auch einige Buchungen für das jahr. Meine Frage ist, können wir nun als Kleinunternehmen mit dem Namen weitermachen, während die Vereinsauflösung läuft? Liebe Grüße
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19.02.2016, 04:23 von gr.meise
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Hallo,
ich werde dieses Jahr an einer Weltmeisterschaft teilnehmen. Einige Firmen möchten eine Zweckgebundene Spende für diese Teilnahme geben.
Ist das so Möglich?
Ich werde der einzige aus unserem Verein sein, der an dieser WM teilnimmt.
Oder muss es eine Pauschale Spende sein?

Gruß Dirk
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18.02.2016, 02:05 von Jottel
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Schauen Sie sich hier mal um:
https://www.buhl.de
Hier gibt es einen telef. Support täglich von 9-20 Uhr und am Wochenende (Samstag) bis 13 Uhr.
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17.02.2016, 10:08 von A.Eichler
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Guten Tag,
ich bin auf der Suche nach einem einfachen Buchführungsprogramm ohne viel Schnick/Schnack für
einen kleinen Verein mit 250 Mitgliedern. Wir haben einen gemeinnützigen Bereich, einen Zweckbetrieb
und einen wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb (Vereinsheim und div. Veranstaltungen)
Mir wäre es wichtig, ein Programm zu finden bei dem ich telef. Hilfe erhalten könnte da ich
zwar mit Computern arbeite, doch aber nur Anwender bin. Es ist auch immer angenehm von Anwendern
persönliche Erfahrungen zu erhalten.
Vielen Dank schon mal im voraus für eine Nachricht.
Schöne Grüße Andrea
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10.02.2016, 04:00 von samburu
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Meine Frage
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10.02.2016, 11:12 von RA Timo Lienig
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Ohne ein unterzeichnetes SEPA-Mandat fehtl dem Verein die Berechtigung einen Einzug vorzunehmen.
Je nach Satzung muss hier dann eine schriftliche Aufforderung zur Überweisung erfolgen.
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06.02.2016, 02:12 von Jottel
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Bei Vermietung und Verpachtung entsteht eine U-Steuerpflicht von 7 %, die ans Finanzamt abgeführt werden müssen.
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Alle 2 Kommentare
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09.02.2016, 01:30 von Jottel
Ja, richtig, das stimmt.
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06.02.2016, 04:00 von Klugscheisser
Vielen Dank für die schnelle Antwort.
Ich habe noch eine Nachfrage:
Um die Grenze von 17.500 Eur zur ermitteln werden alle Beträge (Brutto), egal welcher Bereich, die Ust-Pflichtig wären zusammen gerechnet. Ist dies so richtig?
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05.02.2016, 01:12 von Klugscheisser
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Guten Tag, es geht um die Berechnung der USt-Grenze. Bis 17.000 EUR frei. Wir verpachten unser Vereinheim. Mit diesen Einnahmen, wenn steuerpüglichtig, würden wir die Freigrenze überschreiten. Sind die Einnahmen nun Steuerpflichtig oder nicht? Hier liegen uns verschiedene Sichtweisen vor. Eine Firmenraumvermietung sei steuerfrei. Diese Einnahmen sind im wirst. Geschäftsbetrieb zu buchen und damit steuerpflichtig. Wir verbuchen diese Einnahmen derzeit in der Vermögenverwaltung. Danke für die Hilfe.
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05.02.2016, 01:34 von Jottel
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Ist es denn zwingend vorgeschrieben (z.B. in der Satzung oder einer Beitragsregelung), dass Ihre Mitglieder ein SEPA-Mandat unterschreiben müssen? Falls nicht, wäre die Abgabe eines SEPA-Mandats freiwillig.
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04.02.2016, 01:55 von Frau Schmidt
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Guten Tag, was kann ich tun, wenn trotz zweimaliger Erinnerung einige Mitglieder das Sepa Mandat fuer den Jahresbeitrag nicht unterschreiben und zurück senden. Soll ich um Überweisung bitten? Vielen Dank im vorraus.
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01.02.2016, 03:01 von RA Timo Lienig
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Wenn der Verein Abschreibungen vornimmt, muss es zwangsweise eine Inventarliste geben. Ohne eine solche kann dann der entsprechende Wert nicht angesetzt werden.
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01.02.2016, 02:59 von RA Timo Lienig
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Eine Zweckbindung ist grundsätzlich nur bei Spenden möglich.
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01.02.2016, 02:57 von RA Timo Lienig
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Damit Vergütungen an Organämter ausbezahlt werden können, bedarf es in der Satzung einer sogenannten "Öffnungsklausel". In dieser muss vom Grundsatz der Ehrenamtlichkeit abgewichen werden.

Je nach Finanzamt sind verscheidene Formulierungen möglich und zulässig. Am unkompliziertesten ist es, wenn Sie sich mit Ihrem zuständigen Finazamt in Verbindung setzen.
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02.02.2016, 04:17 von Othmar
Dankeschön
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26.01.2016, 09:37 von Othmar
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Wie kann ich als 2. Vorsitzender im Waldkindergarten arbeiten und Geld erhalten? Was muss in die Satzung geschrieben werden?
Als Kindergarten benötigt man eine Betriebserlaubnis nach §45 (SGBVIII),wenn man mehr als 5 Kinder länger als 4 Std. betreut. Hat ein Verein da eine andere Stellung?
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25.01.2016, 11:33 von fliederblau
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Wir haben eine jährliche Steuerklärung abzugeben und zwischenzeitlich hat auch der ehemalige Schatzmeister seine Pflicht der Abgaben erfüllt.
Die Gemeinnützigkeit wird alle drei Jahre eingereicht. Am Telefon nannte mir der Sachbearbeiter, dass nun auch demnächst die Bestätigung zur Gemeinnützigkeit uns zugestellt wird.
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22.01.2016, 02:54 von Bruder Tom
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Inwieweit ist ein gemeinnütziger Verein verpflichtet eine Inventarliste zu führen, in der u.a. Anschaffungswert, AFA-Satz und Restwert aufgeführt sind?
Für eine zeitnahe Antwort bedanke ich mich im Voraus.
Bruder Tom
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21.01.2016, 06:42 von oscar123
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Kann ein Mitglied eine Zweckbindung für seinen Mitgliedsbeitrag beantragen?
Also z.B. bei einem Vereinszweck "kirchliche Zwecke" z.B. beantragen, dass sein Mitgliedsbeitrag nur für Blumenschmuck verwendet wird? Nach meiner Auffassung geht das nur bei Spenden, denn sonst könnte der Verein seinen Gesamtaufgaben kaum noch nachkommen.
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20.01.2016, 06:27 von RA Timo Lienig
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Hierzu wäre eine prüfung des abgeschlossenen Vertrages notwendig. U.a. wäre zu prüfen, wer mit wem eine Rechtsbeziehung eingeht (Google Deutschland ....) und wie die Leistungen genau definiert sind.
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20.01.2016, 06:24 von RA Timo Lienig
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Die Änderung muss dem Amtsgericht, unter Vorlage des entsprechenden Protokolls der Vorstandschaft bzgl. der kommissarischen Besetzung, angezeigt werden.
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20.01.2016, 11:32 von picknikker
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Hallo, wir als Verein nehmen seit etwa 3 Monaten am Ad Grants- Programm von Google teil. Wir können pro Monat für bis zu 10.000 $ Ad Words - Anzeigen schalten, für die wir nichts bezahlen müssen. Hierüber bekommen wir trotzdem Abrechnungen von Google. Nun ist nicht klar, ob wir für diese Zuwendungen die Umsatzsteuer nachzahlen müssen, oder nicht. Weiß hierzu jemand mehr? Vielen Dank vorab
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18.01.2016, 04:14 von GeKa
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Hallo,
unser 2. Vorstandsvorsitzender hat sein Amt nierdergelegt. Laut Satzung bestimmen die restlichen Vorstandsmitglieder ein Ersatzvorstandsmitglied für die restliche Amtsdauer.

Ist es ausreichend, diese Nachbesetzung dem Vereinsregister formlos schriftlich mitzuteilen oder muss das Prozedere mittels einer notariellen Urkunde erfolgen?

Danke schön
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11.01.2016, 05:44 von ju_ste
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11.01.2016, 05:43 von ju_ste
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11.01.2016, 12:09 von RA Timo Lienig
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Die Aussagen von Ihen zu den Fahrkosten sind zutreffend.
Die Steuerabführung erfolgt im Rahmen der lohsteuerlichen Voranmeldung.
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11.01.2016, 12:00 von RA Timo Lienig
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Ein ehrenamtlicher Vorstand kann grundsätzlich jederzeit zurücktreten. Eine Ausnahme gibt es nur dann wenn dies zur Unzueit erfolgt.

Aufgrund der Tatsache, dass bei Ihrem Verein Einzelvertretungsbefugnis geregelt ist, ist durch den Rücktritt der Verein immer noch handlungsfähig.
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07.01.2016, 08:17 von MrEd74
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Hallo, in unserer Vereinssatzung steht:
Der Vorstand besteht aus:
a. dem ersten Vorsitzenden
b. dem zweiten Vorsitzenden
Die beiden Vorstandsmitglieder vertreten den Verein gerichtlich und außergerichtlich im Sinne des § 26 BGB. Jeder ist allein vertretungsberechtigt.
Der Vorstand wird durch Beschluß der Mitgliederversammlung auf die Dauer von 2 Jahren bestellt. Er bleibt bis zur satzungsgemäßen Bestellung des nächsten Vorstandes im Amt. Die Wiederwahl ist möglich.

Kann der Vorstand überhaupt während seiner 2-jährigen ehrenamtlichen Tätigkeit fristlos oder auch mit einer Frist z.B. von 4 Woche zurück treten ?

Vielen DANK für eine kurze Antwort
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05.01.2016, 09:12 von ManuelaE
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Guten Morgen,

da ich seit kurzem notgedrungen das Amt des Kassenwarts eines e.V. begleite und unsere Steuer bisher selbstständig von meinem Vorgänger erledigt wurde, habe ich eine kurze Frage zu den Fahrtkosten des Übungsleiters. Bei Fahrten vom Wohnort zum Auswärtsspiel können 0,30 € ausgezahlt werden und dies steuerfrei, wenn ich mich nicht irre. Aber wie genau verhält es sich nun bei Fahrten zum Training und Heimspiel? Hier können ebenfalls 0,30 € ausbezahlt werden, aber nur die einfache Strecke und wir müssen 15 % hiervon an Lohnsteuer abführen? Falls ja, wie muss ich diese 15 % an das Amt abführen? Nach jedem Monat eine Auflistung der Fahrten und danach bemessen, oder bei der Steuererklärung?

Vielen Dank.
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23.12.2015, 02:33 von RA Timo Lienig
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Hat der Verein bisher keine Mahnungen durch das Finazamt bekommen? Für welchen Zeitraum muss Ihr Verein Steuererklärungen abgeben jährlich oder alle drei Jahre?
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23.12.2015, 08:23 von RegioNah
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09.12.2015, 03:57 von fliederblau
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Unser Schatzmeister hat seine Steuererklärungen seit 2009 nicht an das Finanzamt abgegeben. Unsere Gemeinnützigkeit besteht noch bis ende 2016. Wie können wir uns zum Versäumnis des abgetretenen Schatzmeisters schützen?
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09.12.2015, 03:36 von fliederblau
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Ja wo ist der Beitrag?
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08.12.2015, 06:43 von RA Timo Lienig
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Es gibt verschiedene Formen der Aufwandspende. Je nach Empfängerkreis gibt es unterschiedliche Anforderungen.

Hat der Zuwendende einen Aufwendungsersatzanspruch gegenüber dem Verein und verzichtet er darauf, ist ein Spendenabzug grundsätzlich nur zulässig, wenn

- der entsprechende Anspruch durch Satzung oder aber Vertrag eingeräumt worden ist (vor Beginn der Tätigkeit),

- nachträglich auf den Anspruch verzichtet wurde (Schriftform) und

- der Anspruch ernsthaft vereinbart worden ist.

Die Ernsthaftigkeit ist immer nur dann gegeben, wenn der Verein die finanziellen Mittel hat, um alle Ansprüche unabhängig eines Verzichts, zu bezahlen.
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08.12.2015, 11:31 von EMeumann
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Welche Anforderungen sind an die Aufwandsspende gestellt?
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07.12.2015, 06:20 von RA Timo Lienig
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Sie sollten schaue, dass die damals beschlossene Satzung in das Vereinsreigster eingetragen wird. Damit würde dann Rechtssicherheit bestehen.

Ob hier ein Gewohnheitsrecht besteht oder nicht hängt vom Einzelfall ab, folglich müssten sämtliche Gesichtspunkte gewürdigt werden.
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07.12.2015, 06:16 von RA Timo Lienig
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Ob hier ein Gewohnheitsrecht greift oder nicht, kommt auf die Umstände des Einzelfalls an. Deshlab ist die sichere Variante der Rücktritt.
Wenn kein vertretungsberechtigter Vorstand vorhanden ist, muss ein Notvorstand bestellt werden. Dies wird durch das Vereinsregister vorgenommen.
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06.12.2015, 09:31 von curry0110
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29.11.2015, 07:13 von Hammy
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Wie sollte man bei Verwendung einer nicht im Vereinsregister hinterlegter Satzung vorgehen?
Aktueller Stand:
- 1978 letzte hinterlegte Satzung mit z.B. 2 Jahren Vorstandswahl
- 1980 Beschlussfassung in der MV zur Änderung auf 3 Jahre Wiederwahl des Vorstandes. Leider keine Hinterlegung im Amtsgericht.
- Seitdem Verwendung der Satzung von 1980
- 2015 Feststellung der fehlenden Hinterlegung.

Was nun?

a) Nachholen der Abgabe der Satzung an das Amtsgericht?
b) Erneuter Beschluss in einer MV nötig und dann erst Änderung und Hinterlegung?

Gibt es für diese falsch angenommene Satzung eine Art "Gewohnheitsrecht"? Denn bis zum heutigen Tage, an dem der Fehler festgestellt wurde wurde ja mit der "ungültigen" Satzung mit 3 Jahren Wiederwahl gearbeitet.
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23.11.2015, 07:40 von ju_ste
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19.11.2015, 10:46 von RA Timo Lienig
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Ein Vorsteuerabzug ist immer nur dann möglich, wenn steuierpflichtige Einnahmen vorliegen.

In der Praxius werden die Beflockungen mit dem Firmennamen von den Firmen selbst bezahlt, so dass dafür für den Verein keinerlei Kosten entstehen.
Wenn Sie nun selber die Beflockung übernehmen und dadurch umsatzsteuerpflichtige Einnahmen erzieln, wäre ein Vorsteuerabzug für die Druckkosten denkbar.
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19.11.2015, 09:15 von RA Timo Lienig
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Ihre Satzungsgrundlage, dass der Vorstand auf unbestimmte Zeit gewählt wird ist eher untypisch und wird sogar von manchen Vereinsregistern moniert.

Als möglich Lösung könnte bei Ihnen wie folgt vorgegangen werden:
Der 1. Vorsitzende kann grundsätzlich jederzeit (Ausnhahme zur Unzeit) zurücktreten. Aufgrund Ihrer Satzungsgrundlage kann dann der 2. Vorsitzende den Verein vertreten, da der 1. Vorsitzende nicht mehr im Amt (= verhindert) ist.
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19.11.2015, 02:49 von TT-oldie48
Vielen Dank für die schnelle Antwort. 2 Nachfragen:
1.: Kann sich der 1. oder 2. Vorsitzende darauf berufen, dass er auf 2 Jahre gewählt wurde und damit seine Amtszeit abgelaufen ist (Gewohnheitsrecht)?
2.: Was ist, wenn der 2. Vorsitzende es ablehnt, den Verein anstatt des 1. Vorsitzenden zu vertreten?
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15.11.2015, 07:05 von TT-oldie48
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Unser 1. Vorstand möchte sich bei der kommenden Generalversammlung nicht mehr zur Wahl aufstellen lassen. Was ist nun, wenn kein Nachfolger gefunden wird, muss der bisherige dann kommisarisch die Geschäfte weiterführen? In unserer Satzung ist darüber nichts ausgesagt, sie sagt nur, dass der 1. Vorstand, im Falle der Verhinderung der 2. Vorstand den Verein im Sinne des §26 BGB vertreten, die Sitzungen einberufen und leiten und dass die Verhinderung nicht nachgewiesen werden muss.Außerdem steht darin, dass der 1. und 2. Vorstand auf unbestimmte Zeit gewählt werden, aber jederzeit von der Mitgliederversammlung abberufen werden können. (Trotzdem ließ sich der 1. u. 2. Vorstand in den letzten Jahren alle 2 Jahre neu wählen in der meiner Meinung nach irrigen Annahme, dass dies nach einer angemeldeten, aber nicht im Vereinsregister eingetragenen Satzungsneufassung so zu erfolgen habe). Gibt es hier ein Gewohnheitsrecht? Kann der bisherige 1. Vorstand dann auch einfach noch zurücktreten? Der 2. Vorstand wird sich übrigens nicht zum 1. Vorstand wählen lassen. Was ist bei dieser Sachlage dann vonnöten?
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13.11.2015, 02:33 von JSchneider
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Als Ergänzung der Vollständigkeit halber:
http://www.vereinsknowhow.de
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13.11.2015, 02:29 von JSchneider
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Hallo,
alles bis 200 € wird als "Kleinspende" angesehen, für die ein Spendennachweis mittels offiziellem Vordruck nur auf expliziten Wunsch des Spenders ausgestellt werden muss. Ansonsten reicht ein einfacher Quittungsbeleg mit dem Vermerk "Barspende". Bei Verwendung des SKR49 wäre die Bareinzahlung dann auf das Buchungskonto 3223 "Geldzuwendungen ohne Zuwendungs-
bestätigung" zu buchen.
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10.11.2015, 03:22 von Jost Essmann
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08.11.2015, 07:38 von Stadtler
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07.11.2015, 05:48 von waikikiii
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Hallo,
unser gemeinnütziger Verein möchte ein Sparschwein aufstellen, um bei Veranstaltungen Spenden zu sammeln. Da hier kleine Beiträge von vielen Leuten zusammen kommen werden, frage ich mich, wie ich als Schatzmeisterin diese Spende buche, und ob ich Spendenquittungen gemäß offizieller Vorlage ausstellen muss, oder ob eine vereinfachte Quittung ausreicht.
Mir schwebt vor, den Leuten bei Nachfrage eine einfache Quittung auszustellen (Pendant zum Kontoauszug, der bei kleinen Spenden als Spendennachweis ausreicht) und nach der Veranstaltung den Gesamtbetrag auf unser Vereinskonto einzuzahlen.
Ist das in Ordnung, oder müssen wir sonst noch etwas beachten?
Die Beträge werden sich ca. zwischen 20 und 150 € pro Veranstaltung belaufen (in Summe).
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05.11.2015, 04:42 von fdhs
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Unser Verein wird in 2016 umsatzsteuerpflichtig, da wir im wirst. Geschäftsbetrieb Einnahmen über 17.500 EUR erzielt haben. Eine Frage zum Einkauf von Sportkleidung

Die Sportkleidung selbst fällt ja unter den ideellen Bereich - wenn wir auf die Sportkleidung Logos von Sponsoren drucken lassen, zahlen die Sponsoren ja dafür (die von uns gestellte Ausgangsrechnung mit UST fällt ja unter den wir. Geschäftsbetrieb). Können wir uns dann zumindest für die angefallenen Druckkosten die Vorsteuer ziehen?

Und eine allgemein Frage: muss als Verein zwingend eine UST-ID beantragt werden wenn wir umsatzsteuerpflichtig werden? Oder reicht die "normale" Steuernummer aus?
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31.10.2015, 01:33 von Jottel
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Rekrutierung? Vielleicht mal bei der Bundeswehr versuchen...?
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30.10.2015, 10:21 von RA Timo Lienig
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Bestimmte Headhunter, die sich nur auf für Vereinsvorstände spezialisiert haben gibt es nicht. Es gilt heirbei auch zu unterscheiden, ob es sich um ehrenamtliche Vorstandsmitglieder handelt oder nicht.

Grundsätzlich suchen die Vereine in ihren eigenen Reihen nach einem passenden Vorstand.
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30.10.2015, 10:19 von RA Timo Lienig
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Aufgrund Ihrer Schilderungen muss die Spendenbescheinigung vom Veranstalter ausgestellt werden bzw. Sie können nur eine Spendenbescheinigung über die Gesamtsumme für den unmittelbaren Zuwender, also dem Förderverein, austellen.
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27.10.2015, 01:48 von ActionPlanning
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Wie rekrutiere ich in deutschland vereins vorstandsmitglieder? Gibt es hier spezielle webseiten oder agenturen? Danke
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25.10.2015, 12:59 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich ist es so, dass nur der Veranstalter einen Spendenbescheinigung ausstellen kann, sowie in meiner ersten Antwort beschrieben.
Es müsste also geklärt werden, wer der Veranstalter war, der Schulförderverein, wie in Ihrer ersten Frage oder die Schule, wie in Ihrer zweiten Frage.
Interessant wäre auch, was für ein Verein Sie sind und warum der Betrag an Ihren Verein überwiesen wurde.
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27.10.2015, 03:29 von Tommi49
Wir sind ein eingetragener Verein, der ein Projekt zur Unterbringung und für den Schulbesuch von Waisenkindern in Afrika finanziert. Gem. Freistellungsbescheid des Finanzamtes sind wir nach § 5 Abs. 1 Nr 9 KStG von der Körperschaftssteuer befreit. Wir sind berechtigt, für Spenden und Mitgliedsbeiträge Zuwendungsbestätigungen auszustellen.
Die Schule führt jedes Jahr einen "Sponsorenlauf" durch, wobei 50 % der Einnahmen einer gemeinnützigen Organisation zugute kommen. In diesem Jahr wurde unser Verein als Empfänger dieser Summe ausgewählt.
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24.10.2015, 01:04 von Sore Thomas
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22.10.2015, 03:39 von Shantyman Shanty-Chor Oldenburg
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Minijob
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22.10.2015, 03:39 von Shantyman Shanty-Chor Oldenburg
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21.10.2015, 09:33 von momelisa
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20.10.2015, 10:35 von Doris22941
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Hallo hawat,
http://www.verein-online-service.de
hier habe ich die letzten Seminare gefunden
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17.10.2015, 02:08 von TVF
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Also mich würde hier interessieren, wie die Bank das begründet!
Wir haben bei uns im Verein eine ähnliche Konstellation (3 Vorsitzende, Schriftfüherer und Kassierer), wobei die Vorsitzenden jeweils alleine Vertretungsberechtigt sind, Kassierer und Schriftführer nur gemeinsam mit einem Vorsitzenden. Auch ich als Kassierer habe eine Einzelvollmacht auf den Konten des Vereins. In der Satzung ist nicht gesondert erwähnt, dass der Kassierer für Zahlungen eine Einzelvollmacht hat. Lediglich, dass er auf Anweisung eines der Vorsitzenden die Zahlungen des Vereins vorzunehmen hat.
Die Einräumung der Kontovollmacht wurde jeweils von allen Vorständen, als Vertreter des Vereins, der ja Kontoinhaber ist, unterschrieben. Es gab hier bisher noch nie Probleme.
Unser Verein hat auch noch bei einer weiteren Bank ein Konto, hier wird das genauso gehandhabt.
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16.10.2015, 08:09 von RA Timo Lienig
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Laut Ihrer Sachverhaltsschilderung sehe ich den Sachverhalt ähnlich.
Zunächst gilt zu erörten, um was für einen Lauf es sich gehandelt hat. Wenn es tatsächlich um ein Sponsoring, also Leistung Gegenleistung handelt, darf werder der Förderverein, noch Sie eine Spendenbescheinigung an die Sponsoren ausstellen.

Dem ersten Anschein nach scheint es hier eher eine Spende vom Föderverein an Ihren Verein zu sein, so dass eine Spendenbescheinigung lediglich an den Förderverein ausgestellt werden darf.
Für eine abschließende Klärung benötigt man jeodch die vertraglichen Regelungen, Ausschreibungen zum Lauf etc.
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19.10.2015, 08:10 von Tommi49
Sehr geehrter Herr Lienig,
herzlichen Dank für Ihre erste Einschätzung.
Ich hätte den Begriff "Sponsorenlauf" gleich in Anführungszeichen setzen sollen, damit der Sachverhalt klarer ist.
Bei diesem im Rahmen eines schulischen Sportfestes durchgeführten "Sponsorenlauf" laufen die Schüler so viele Runden wie möglich. Sie suchen sich „Sponsoren“ (Eltern, Familie, Bekannte, Geschäfte usw.), die sich bereit erklären, für jede gelaufene Runde des Schülers einen bestimmten Betrag zu spenden. Einen Vertrag gibt es hierfür nicht. Es werden Listen erstellt, in denen die gelaufenen Runden jedes Schülers und die von den „Sponsoren“ dafür gezahlten Spenden eingetragen werden. Die „Sponsoren“ können ankreuzen, ob sie für ihre Spende eine Spendenbescheinigung wünschen.
Von der Schule war beschlossen worden, dass die Hälfte der Einnahmen an unseren Verein geht, die andere Hälfte an den Förderverein der Schule zur Finanzierung von Schulprojekten.
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16.10.2015, 08:01 von RA Timo Lienig
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Eine Satzungsregelung ist eine Möglichkeit um Ihr Problem mit der Bank in den Griff zu bekommen. Eine andere Möglichkeit ist es, einen Vorstandsbeschluss herbeizuführen, in welchem dem Kassier Einzelvertretung bzgl. der Kontovollmacht eingeräumt wird. Ein solcher Vorstandsbeschluss wird von den meisten Banken akzeptiert.
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16.10.2015, 03:47 von tsvn
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14.10.2015, 06:57 von Tommi49
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Der Förderverein einer Schule hat einen Sponsorenlauf durchgeführt und beschlossen, dass die Hälfte der eingesammelten Spenden an unseren Verein überwiesen wird.
Nach Abschluss der Veranstaltung wurde ein Betrag von 2.200 € auf unser Vereinskonto überwiesen.
Nun hat uns die Schule gebeten, dass wir uns die Erstellung der Spendenbescheinigungen mit dem Förderverein teilen und uns hierzu Listen mit übergeben, in die sich die Spender mit ihrem jeweiligen Beitrag eingetragen hatten.
Meine Frage:
Ist es steuerrechtlich überhaupt zulässig, dass wir als Verein, der den Sponsorenlauf nicht ausgerichtet und die einzelnen Spenden auch nicht entgegengenommen hat, unter dem Kopf unseres Vereins Spendenbescheinigungen ausstellen?
Eigentlich haben wir ja nur eine Spende in Höhe von 2.200 € vom Förderverein erhalten und könnten doch nur dafür eine Bescheinigung ausstellen, oder sehe ich das falsch?

Vielen Dank für Ihren Rat.
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13.10.2015, 06:36 von MG-Verwaltung
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Hallo,

in unserer Satzung ist folgendes geregelt:
Der Vorstand besteht aus dem Vorsitzenden, dem ersten und zweiten Stellvertreter, dem Kassierer und dem Schriftführer. Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Dabei muss ein vertretendes Mitglied der Vorsitzender oder einer der Stellvertreter sein.

Zur Erledigung der Bankgeschäfte, also insbesondere für die Überwisung von fälligen Rechnungen, hat der Kassierer eine Einzelvollmacht für das Konto erhalten. Diese Regelung akzeptiert jedoch die Bank nun nicht mehr und verlangt entweder die Einzelvertretung aller Vorstandsmitglieder (allerdings nicht gewünscht) oder eine genaue Definition des Umfangs der Kassierertätigkeit.

1. Ist diese Vorgehensweise/Interpretation der Bank überhaupt in Ordnung?
2. Würde es ausreichen, (gezwungenermaßen) eine Satzungsänderung durchzuführen und den folgenden Passus zu ergänzen:
X.X Der Kassierer erhält zur Erledigung aller anfallenden Bankgeschäfte, insbesondere Überweisung von fälligen Rechnungen, dem Abheben von Bargeld als Wechselgeld für Vereinsaktivitäten wie dem Vereinsfest, eine Einzelvollmacht auf dem Vereinskonto.

Damit ist zwar leider doch eine Satzungsänderung notwendig, aber was bringt ein Verein ohne Bankkonto.

Vielen Dank für die Mithilfe.
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12.10.2015, 01:53 von RA Timo Lienig
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Der Verein wird durch das Vereinsregister nicht zum 01.0.1 eines Jahres eingetragen, sondern je nach Anmeldedatum. Für das erste Jahr entsteht dann ein sogenanntes "Rumpfwirtschaftsjahr". Mit Beginn des nächstfolgenden 01.01. entspricht dann das Kalenderjahr dem Wirtschaftsjahr.
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12.10.2015, 01:49 von RA Timo Lienig
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Die Ehrenamtspauschale kann für gewählte Funktionsträger (zwingende Satzungsgrundlage erforderlich) und für Auftragsämter (hier bedarf es keiner Satzungsgrundlage) ausbezahlt werden, wenn die Tätigkeit begünstigt ist. Die Tätigkeit ist immer dann begünstigt, wenn diese im ideellen Bereich oder im steuerbegünstigten Zweckbetrieb nebenberuflich ausgeübt wird.

Somit kann die Ehrenamtspauschale auch für den unterhalt der Vereinshomepage ausbezahlt werden, sofern diese Spielergebnisse, Trainingszeiten, Ansprechpartner im Verein, etc. beinhaltet.
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10.10.2015, 09:47 von curry0110
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10.10.2015, 01:57 von Jottel
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Selbstverständlich ist dies möglich. Wir handhaben das seit einigen Jahren so. Allerdings muss die Zahlung der Ehrenamtspauschale in der Satzung aufgeführt sein.
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09.10.2015, 11:28 von GerhardH
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Eingetragener Verein e.V.:
Die Einrichtung und Unterhaltung einer Vereinshomepage wird von einer Person vollzogen, die nicht im Vorstand des Vereins ist. Kann hier die Ehrenamtspauschale angewandt werden?
DANKE.
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08.10.2015, 03:28 von hawat
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Es gab früher ein Verzeichnis aller bisher ausgestrahlten online-Seminare zum nachhören und lesen. Es wäre gut, wenn man auf diese interessanten Inhalte auch noch jetzt zugreifen könnte.
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01.10.2015, 10:35 von TVF
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Unser Verein hat die vereinseigene Festhütte gegen eine Leihgebühr einem anderen Verein zur Verfügung gestellt. Inzwischen ist die Festhütte verkauft. Wie werden die beiden Einnahmen verbucht?
Können hier die Kosten für die Verkaufsanzeige in der örtlichen Presse gegengerechnet werden bzw. wo verbuche ich diese dann? Vielen Dank!
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28.09.2015, 12:24 von MFTIGOR
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Unser nicht e. V. steht kurz vor der Verabschiedung einer Satzung um e.V. zu werden.
Danach wollen wir asap. eine Immobilie erwerben.
Das "Geschäftjahr" soll aber erst im nächsten Jahr beginnen.
Kann man sich als e.V. eintragen lassen(2015) im gleichen Jahr eine Immobilie erwerben, aber erst 2016 das Geschäftsjahr beginnen lassen? Welche Möglichkeit gibt es vielleicht, dass so umzusetzen?
Viele Grüße
MFTIGOR
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24.09.2015, 08:36 von RA Timo Lienig
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Wenn der Trainer tatsächlich selbständig ist (kommt auf die Sportart an) muss dieser für die Steuer und Sozialversicherung selbst sorge tragen. Sollte er nicht selbständig sein, zählt jede pauschale Zahlung als Arbeitslohn.
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24.09.2015, 08:34 von RA Timo Lienig
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Die Kosten gehören in den ideellen Bereich.
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24.09.2015, 08:33 von RA Timo Lienig
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Der Verwendungszeweck sollte Spende lauten, dies ist der sicherste Weg.
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23.09.2015, 05:23 von Annette Ziegler
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Im Namen von Herrn Prof. Geckle darf ich Ihnen folgende Antwort weitergeben: Das sind die gerne gesehenen Vereinsmitglieder, die ohne Beitragsverpflichtung wegen des Ehrenamtsstatus nach der Satzung Ihren Verein auch finanziell weiter unterstützen wollen. Dies ist eine eindeutig freiwillige Leistung des Spenders, dafür kann eine Spendenbescheinigung bei Anforderung erteilt werden oder der Spender nimmt die bestätigte Banküberweisung bei Überweisung für seine Steuererklärung als Nachweis für das Finanzamt.
Wobei Ihr Spender das Wörtchen „Spende“ als Grund für seine Überweisung vermerken sollte. Noch klarer würde es werden, wenn der Betrag selbst geringfügig vom sonst in gleicher Höhe vorgesehen Mitgliedsbeitrag abweichen würde. Aber der Spender kann zu einer Erhöhung natürlich nicht gezwungen werden……
Gerade in Sport- oder Musikvereinen führt diese freiwillige Zuwendung ohne Beitragszahlungspflicht dazu, dass der Betrag als freiwillige Spende akzeptiert wird, was bei einem normalen Vereinsbeitrag von aktiven Mitgliedern leider ausscheidet, wie bekannt.
Sehr erfreulich für jeden Verein und weiterhin viel Erfolg mit dieser Spenden-Akquise!
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20.09.2015, 06:40 von kd1
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Sehr geehrte Damen und Herren,
wir sind ein gemeinnütziger Sportverein. Einer unserer Trainer ist selbständig und beantragt EUR 250,00 p.m. "Aufwandsentschädigung" Sind diese Beiträge ggf Steuer und Sozialversicherungsflichtig ? Muss in diesen Fall ein Arbeitsvertrag abgeschlossen werden ?
mfg
Ist
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16.09.2015, 05:46 von TVF
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Sorry, versehentlich ausgelöst :-(
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16.09.2015, 05:45 von TVF
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16.09.2015, 05:42 von TVF
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Ehrenmitglieder unseres Vereins sind beitragsfrei gestellt. Nun hat ein Ehrenmitglied dennoch den Beitrag (25,--€) mit Verwendungszweck "freiwilliger Beitrag" und möchte hierfür eine Spendenbescheinigung.
Kann ich hier (es wird ja bestätigt, dass es sich nicht um einen Beitrag handelt) bedenkenlos eine Spendenbescheinigung ausstellen oder sollte die Zahlung mit dem Verwendungszweck "Spende" erfolgen?
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16.09.2015, 12:04 von Dani2015
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Hallo,

wie werden die Anwaltskosten bei Neugründung verbucht?
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10.09.2015, 04:33 von RA Timo Lienig
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Für die Erarbeitung eines Gestaltungsmodell benötigt man weitere Angaben, z. B. um wie sehen die Satzungen der Vereine aus, welche Verträge bigt es bis jetzt, wie erfolgt die genaue Abwicklung etc. Ohne diese Hintergrundinformationen können keine Gestaltungsmöglichkeiten aufgezeigt werden.
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10.09.2015, 04:30 von RA Timo Lienig
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Mit welchem Sponsorpartner und in welcher Form die Mannschaften auflaufen dürfen, hängt von verscheidenen Faktoren ab.
Je nach Spielklasse geben die Verbände die Voraussetzungen von Sponsorin-Beflockungen vor.
Ferner sind die Sponsoringvertäge von bereits vorhanden sponsoren zu beachten. Hier kann es sein, dass mit einem Sponsor eine Exklusivereinbarung abgeschlossen wurde. Dies bedeutet, dass keine anderen Sponsoren bzw. nur mit Zustimmung des Hauptsponsors Werbung machen dürfen.
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04.09.2015, 10:05 von Matthes
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Wir sind ein Fussballverein mit Junioren und Senioren Abteilung.Meine Mannschaft bekam einen Trikotsatz von einem Sponsor geschenkt. Jetzt verbietet uns unser Vorsitzende damit zu spielen, da nicht die Werbung des Hauptsponsors des Gesamtvereins auf ihr ist.In der Jugendabteilung darf aber jede Mannschaft mit eigener Sponsorenwerbung auflaufen!Ist das überhaubt rechtens? Wenn dann alle Mannschaften mit Hauptsponsorwerbung,da auch die Jugend zum Hauptverein gehört !?
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04.09.2015, 09:40 von JürgenFrieden
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Konkreter Sachverhalt: Abrechnung von Filmproduktionen

Unser Verein wird zukünftig öfters vor der Aufgabe gestellt, unsere Filmarbeit Budgetbezogen mit einem anderen Verein abzurechnen.

Sprich:
Verein A hat ein Budget für Filmproduktion.
Verein A bittet unseren Verein, dieses zu übernehmen und möchte das ihm für die Dokumentation zugewiesene Budget an uns weiterleiten.

Dieses Geld soll zu uns für den Bereich RegenbogenTV zugeführt werden.

Frage:
Benötigt unser Verein ein Zweckgewerbe um dieses in einem Werkvertrag für eine konkrete Leistung abrechnen zu können?
oder
Kann unser Verein Vertragspartner nach einem Honorarvertrag werden, in dem einfach nur die immaterielle Leistung erbracht wird?

Denn eine nicht zweckgebunde Geldleistung in Form einer Spende ist seitens Verein A ja nicht möglich, wegen dessen projektbezogener Abrechnung.

Oder gibt es ganz andere Gestaltungsmöglichkeiten?

Neben dieser Auftragsarbeit erhält unser Verein ansonsten Zuwendungen für die Filmarbeit von Fördermitgliedern und Einzelspenden.

Für die Antwort im Voraus vielen Dank
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31.08.2015, 06:33 von RA Timo Lienig
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Aus meiner Sicht bedeutet Ihr Verfahren ein deutlichen Mehraufwand für den Verein, da dieser immer genau prüfen muss, welche Modalität beiwelchem Mitglied zutrifft.

In Ihrem Fall könnte auch lediglich eine Formulierung aufgenommen werden, welches Organ die Fälligkeit festlegt.
Aufgrund eines Beschlusses zur Fälligkeit könnte diese dann in der Beitragsordnung verankert werden.
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31.08.2015, 06:27 von RA Timo Lienig
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Für die getroffenen Entscheidungen ist grundsätzlich der BGB-Vorstand i.S.d. § 26 BGB verantwortlich.
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27.08.2015, 01:38 von tfckn
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Wir sind ein kleiner Tischfußballverein und gemeinnützig anerkannt.
In unserer aktuellen Satzung haben wir folgendes festgelegt:
§ 10 Mitgliedsbeiträge
Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils am 15. Januar eines Ge-schäftsjahres im Voraus fällig. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitgliederversammlung. Sie kann den Beitrag für Schüler, Studenten, Wehrpflichtige und Arbeitslose o.ä. ermäßigen.

Aufgrund der Erfahrung der letzen 1 ½ Jahre, wollen wir es unseren Mitgliedern einfacher gestalten und auf deren finanziellen und persöhnlichen Bedürfnisse eingehen. Daher schwebt uns eine Satzungsänderung wie folgt vor:
§ 10 Mitgliedsbeiträge
Die Mitgliedsbeiträge sind jeweils am 15. Januar eines Geschäftsjahres; halbjährlich am 15. Januar und 15. Juni; vierteljährlich am 15. Januar, 15. März, 15. Juni und 15. September oder monatlich zum 15. des Monats jeweils im Voraus fällig. Jedes Mit-glied kann wählen, in welchem Turnus und auf welche Zahlungsart der Mitgliedsbei-trag beglichen wird. Über die Höhe des Jahresbeitrages entscheidet die Mitglieder-versammlung. Sie kann den Beitrag für Schüler, Studenten, Wehrpflichtige und Ar-beitslose o.ä. ermäßigen. Die Höhe des Mitgliedsbeitrages ist in der Beitragsordnung geregelt.

Ist dies so durchführbar? Oder wird das FA oder AG dies bemängeln, da es den Mitgliedern quasi frei gestellt ist?

Vielen Dank für eine hilfreiche Antwort.
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21.08.2015, 04:37 von HarrySteinbrinker
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Wir sind ein Sportverein mit mehreren Unterabteilungen. Unsere Handballabteilung führt sich derzeit selbstständig ohne Abteilungsvorsitzenden. Wie sieht das mit der Handlungsfähigkeit der Abteilung aus? Wer ist für die getroffenen Entscheidungen verantwortlich?
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19.08.2015, 06:04 von RA Timo Lienig
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Es muss sich auf der Einnahmenseite zeigen, als Einnahme im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb mit 19 %. Der Betrag wird dann in gleicher Höhe am Jahresende aus dem Einkauf Sportkleidung im Zweckbetrieb auf das Konto Einkauf Sportkeleidung im wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb gebucht.
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15.08.2015, 05:20 von tour
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Hallo, ich muss immer wieder Rechnungsbeträge einziehen, finde hierzu keinen Einstellung. So muss ich dies mit meiner Banksoftware aufwendig eingeben, obwohl die SEPA Daten ja in der Software hinterlegt sind. Habe ich nun den Betrag und hole die Kontoauszüge über das Progamm, kann ich obwohl das Fibikonto zugeordnet ist, den Betrag nicht buchen. was muss getan werden.
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08.08.2015, 12:32 von fdhs
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Wir kaufen beim unserem Ausstatter Sportkleidung (diese wird unter dem Konto "Sportkleidung" im Zweckbetrieb verbucht).

Es gibt auch Fälle in denen unsere Sportler noch einen Eigenanteil für Trainingsanzüge etc. leisten - verbuche ich das dann ebenfalls auf diese Konto (als negativen Wert) da die Anschaffungskosten für den Verein ja eigentlich gemindert werden oder muss ich das auf der Einnahmenseite zeigen (wenn ja wo?)

Danke für Ihre Hilfe!
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03.08.2015, 05:44 von RA Timo Lienig
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Ihre Annahme ist richtig, sofern Sie keine Einnahmen über 17.500,00 € haben, andernfalls muss USt. bezahlt werden.
Eine spezielle Dokumentation ist nicht zwingend erforderlich, es muss jedoch jederzeit eine Nachkalkulation möglich sein.
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03.08.2015, 05:24 von RA Timo Lienig
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Aufgrund der Tatsache, dass sich die Mandatsreferenz und die Gläubiger-ID ändern, müssen Sie, wenn Sie alles richtig machen wollen, eine neue Pre-Notification (Vorabankündigung) an die Mtiglieder mit den neuen Angeaben vor dem ersten Einzug übermitteln.
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Alle 1 Kommentare
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03.08.2015, 07:16 von Elli
Vielen Dank!
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01.08.2015, 05:31 von fdhs
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Wir betreiben im Rahmen unserer Heimspieltage einen kleinen Kiosk an dem Speisen/Getränke verkauft werden. Dieser Bereich fällt ja unter den wirtschaftlichen Geschäftsbetrieb, da wir uns aber innerhalb der KST/UST-Freigrenzen bewegen, müssen wir nichts versteuern (meine Annahme diesbezüglich ist hoffentlich korrekt).

Die Einkäufe für den Kiosk können ja anhand der Belege nachvollzogen werden. Bisher haben wir den jeweiligen Tageserlös immer aus dem Kassenbestand ermittelt und es gab keine Dokumentation wieviele Speisen/Getränke genau ausgegeben wurden (da wir ja nur eine kleine Handkasse haben und keine Registrierkasse o.Ä.). Ist diese Vorgehensweise in Ordnung oder muss für die verkauften Waren eine detaillierte Auflistung (was in der Praxis schwer durchführbar ist) erstellt werden?

Vielen Dank für eure Hilfe bei diesem Thema!
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29.07.2015, 06:57 von RA Timo Lienig
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Dies ist von Ihrer Satzung abhängig, insbesondere ob der Verein, trotz des Feheln des 1. Vorsitzenden, noch handlungsfähig ist.
Das Registergerich schreitet grundsätzlich erst dann ein, wenn eine Handlungsfähigkeit des Vereins nicht mehr gewährleistet ist.
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28.07.2015, 01:21 von Elli
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Guten Tag,
wenn unsere Fusionsgespräche erfolgreich abgeschlossen sind, wird der Fusionsverein eine (neue) Gläubiger-ID bekommen und die Mitglieder neue Mandatsreferenzen (=Mitgl.nummern), da die Mitgliedsnummern neu aufgebaut werden.
Meine Frage: Darf ich die Mitglieder hierüber beim 1.Einzug im Kontoauszug informieren (z.B. "Bitte beachten: neue Mandatsreferenz nach Fusion")? Wenn ja, gilt dann weiter das Datum der alten Mandatsref. oder das neue Abbuchungsdatum? Ich suche den einfachsten Weg, da es sich um ca. 1.400 Mitglieder handelt.
Vielen Dank für Ihre Antwort!
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27.07.2015, 05:30 von Jost Essmann
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Auf der vergangenen ordentlichen Mitgliederversammlung konnte ein 1. Vorsitzender mangels Bewerber nicht gewählt werden. Wie lange läasst dies das Registergericht zu.
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23.07.2015, 01:45 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich muss jede Satzungsänderung beim Vereinsregister eingetragen werden. Dem Vereinsregister muss stets die aktuelle Fassung Ihrer Vereinssatzung vorliegen.
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22.07.2015, 08:15 von guwaru
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auswertung
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22.07.2015, 08:15 von guwaru
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Meine Frage
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22.07.2015, 11:03 von TT-oldie48
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Guten Tag,
im Vorstand unseres Sportvereins gibt es unterschiedliche Meinungen, welche Änderungen ins Vereinsregister einzutragen sind: Sind nur Änderungen wie Vorstandswechsel, Sitz und Name des Vereins einzutragen oder auch Satzungsänderungen wie Änderung der Medien, in denen Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt, Zahl der Ausschussmitglieder, Umstellung auf SEPA-Lastschrift, Beitragserhöhung usw.. Ist es möglich, dass Amtsgerichte hier unterschiedlich verfahren?
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14.07.2015, 06:24 von Annette Ziegler
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Hallo, das ist schon behoben worden. Um den aktuellen Stand zu erhalten, gehen Sie bitte in Ihrem Computer unter Programme/Lexware/Lexware Zubehör und klicken Sie auf "Lexware Info Service" und dann auf "Aktualisierung suchen" gehen. Gruß, A. Ziegler
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08.07.2015, 05:44 von Hortensie
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Es befindet sich ein Fehler in Lexware Vereinsverwaltung 15 bei der Netto Auswertung. Wann wird der Fehler behoben?
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06.07.2015, 02:50 von RA Timo Lienig
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Grds. kann auch ein Dritter Rechnungsprüfer des Vereins sein. Es gilt jedoch die Satzung zu beachten. Einige Satzungen enthalten einen Zusatz, dass Ämter im Verein nur von Mitgliedern übernommen werden können.
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06.07.2015, 02:48 von RA Timo Lienig
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Ein Rücktritt ist grundsätzlich formlos möglich, demzufolge können Sie diesen schriftlich oder auch mündlich äußern.
Der Rücktritt kann entweder gegenüber dem Bestellungsorgan, also meistens gegenüber der Mtigliederversammlung geäußert werden oder aber auch gegenüber den übrigen Vorstandsmitgliedern.
Aufgrund Ihres Rücktritts sollten Sie veranlassen, dass Sie aus dem Vereinsregister gelöscht werden.
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06.07.2015, 02:18 von RA Timo Lienig
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Dies ist grundsätzlich nicht möglich. Einzig wäre eventuell eine spezielle Satzungsgrundlage erforderlich, die Wirksamkeit hängt aber stark vom jeweiligen Einzelfall ab.
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06.07.2015, 02:15 von RA Timo Lienig
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Eiine Entlastung ist vom Gesetz her nicht vorgesehen. Eine Durchführung einer Entlastung kann jedoch innerhalb der Satzung geregelt sein.

Eine fehelende Entlastung kann nur Auswirkung für den nicht entlasteten Personenkreis haben. Dies ist jedoch nur dann von Bedeutung, wenn Schadensersatzansprüche auf die Vorstände zukommen. Bei einer Entlastung könnte der Vorstand noch argumentieren, dass die Mitgliederversammlung mit der Fürhrung des Vereins einverstanden war.
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04.07.2015, 10:09 von Dietz
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Guten Tag, in der Satzung unseres vereins steht: "Die jahresrechnung ist vom Kassenprüfer, der jeweils mit dem Vorstand gewählt wird, zu prüfen. Sie ist der Mitgliederversammlung zur Genehmigung vorzulegen."
Meine Frage: Muss der kassenprüfer ein vereinsmitglied sein oder kann die Mitgliederversammlung auch einenen externen Kassenprüfer wählen? Wenn ja, kann der externe Kassenprüfer auch eine Wirtschaftsprüfungsgesellschaft sein?
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01.07.2015, 07:34 von ostseeratte
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Guten Tag,

ich bin neu hier im Forum, daher weiß ich nicht, ob diese Frage woanders schon thematisiert wurde.
Folgender Ausgangssachverhalt:
Ich bin Vorstandsmitglied eines Kleingartenvereins mit ca. 140 Mitgliedern. Der Vorstand besteht derzeit aus 5 Mitgliedern (Mindestzahl laut Satzung). Die Mitgliederversammlung hat diesen im April 2013 für eine Amtszeit von 4 Jahren gewählt.
Wegen Wohnortswechsel möchte/muss ich zum Ende des Jahres meine Tätigkeit beenden. Was muss ich alles beachten?
Wem muss der Austritt mit welcher Frist mitgeteilt werden?
Reicht eine mündliche Aussage auf einer Vorstandssitzung?
Wie und wann müssen die Mitglieder in Kenntnis gesetzt werden?
Was gilt es zu beachten, wenn ich im Vereinsregister eingetragen bin?

Vielen Dank im Voraus!
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01.07.2015, 05:21 von Baupismama
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Hallo, ich hab folgende Frage: der Vorstand unseres Fördervereins ist komplett zurückgetreten und neu gewählt worden. Dabei fand keine Entlastung des Vorstands statt. -. Muss das passieren und wenn ja, wer muss das in Angriff nehmen? 2. wenn keine Entlastung stattfindet, für wen kann Auswirkungen haben?
Vielen Dank für eure Antwort im voraus...
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28.06.2015, 06:52 von raivo25
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Kann jemand Gründungsmitglied werden, der am Tag der Vereinsgründung nicht anwensend sein kann ??
Z.B. seine Unterschrift nachreinen zu einem späteren Zeitpunkt ??
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23.06.2015, 11:56 von fritz-m
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Kann jemand eine gute und preiswerte Software für Vereinsverwaltung empfehlen? Sollte möglichst webbasiert sein.
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22.06.2015, 05:27 von RA Timo Lienig
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Die 40,00 €-Grenze, seit 2015 60,00 €-Grenze, gilt grds. nicht für Sportkelidung.
Der Verein kann für seine Sportler Spielkleidung anschaffen. Die Kosten müssen jedoch stets angemessen sein und nachgewiesen werden können, andernfalls könnte hier ggf. ein geldwerter Vorteil gegeben sein.
Ferner muss die Spielkelidung auch tatsächlich für den Spielbetrieb des Vereins verwendet werden.

Der Vereinsausflug (= keine Sportreise) kann dementsprechend noch mit 60,00 € bezuschusst werden, sofern die 60,00 € nicht bereits durch andere besondere Vereinsanlässe dem Mitglied zugewendet worden sind.
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15.06.2015, 11:14 von TT-oldie48
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Wir (gemeinnütziger Verein) wollen unsere Spieler mit neuer Spielkleidung, Kosten pro Spieler ca. 100 €, ausstatten. Bis zu welcher Höhe kann der Verein die Anschaffung unterstützen, gilt hier die 40€ Grenze oder könnte der Verein die gesamten Anschaffungskosten übernehmen? Kann zusätzlich noch der jährliche Vereinsausflug unterstützt werden?
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11.06.2015, 01:48 von RA Timo Lienig
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Esw gibt die Möglichkeit eines Vereins im Verein, d. b., dass eine Abteilung als eigenständiger gemeinnüztiger Verein geführt wird.

Hier gilt es jedoch zu beachten, ob die Satzung des Hauptvereins eine solche Art erlaubt bzw. eine Mitgliedschaft für eigene juristische Personen ermöglicht.
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07.06.2015, 11:02 von Luna2010
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Hallo, gibt es eine Möglichkeit eine Untergruppe offiziell eintragen zu lassen? In diesem Fall eine Hundesportabteilung, die mit dem örtlichen Fußballverein zusammenarbeitet.
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05.06.2015, 12:09 von Bruder Tom
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Beachten Sie dabei aber, dass die Höhe der Übungsleiterpauschale, unabhängig ob pauschale oder stundenweise Vergütung, auf 2.400 Euro im Jahr begrenzt ist. Diese Grenze gilt unabhängig von der Anzahl der Übungsleiterpauschalen aus verschiedenen Vereinen, insgesamt.
Lassen Sie sich vom Übungsleiter bestätigen, dass er diese Pauschalen nur insgesamt bis 2.400 Euro/Jahr erhält und von welchen Vereinen er diese ggf. noch erhält. So vermeiden Sie ggf, anteilige Solzialversicherungsbeiträge, bei Überschreitung der Pauschale, bezahlen zu müssen.
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27.05.2015, 11:38 von RA Timo Lienig
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Wenn ein rechtzeitiger Einzug nicht möglich ist, müsste rein theoretsich, damit alles richtig gemacht wird, eine neue Pre-Notification (Vorabankündigung) an die Mitglieder mit dem neuen Einzugstermin übermittelt werden.

Bei vielen Vereinen ist es jedoch in der Praxis so, dass bei einem abweichenden Einzug die Mitglieder keine Beanstandungen hervorbringen.
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27.05.2015, 11:19 von RA Timo Lienig
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Guten Tag Herr Stiegler,

die Hausmeistertätigkeit kann bis zu einem Betrag in Höhe von 720,00 € (= Ehrenamtspauschale nach § 3 Nr. 26a EStG) pro Jahr von einem gemeinnützigen Verrein steuer- und sozialversicherungsfrei ausbezahlt werden.
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24.05.2015, 05:03 von PatK
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Sorry, sehe gerade die Software hat ein eigenes Forum...ich stelle die Fragen dort. MFG
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24.05.2015, 04:39 von PatK
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und falls nicht möglich: wie kann ich stammdaten nachtragen, die mir nicht zur Verknüpfung beim Import-Assistenten angeboten werden -- die ich aber gerne in der Vereinsverwaltung abbilden will?
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24.05.2015, 04:25 von PatK
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Hallo, ich will meine bestehenden Datensätze in die neu erworbene Vereinssoftware importieren. Dabei würde ich auch gerne die bestehenden Spendenprojekte, für die die Spender in der Datenbank Einzelspenden geleistet haben beim Import sinnvoll verknüpfen. Geht das? Wenn ja, wie mache ich das? Über "Kennungen"?
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19.05.2015, 07:00 von DJ APO
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Was muss ich tun, wenn ich den angekündigten Lastschrifteinzug der Mitgliedsbeiträge nicht zum angezeigten Termin schaffe?
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12.05.2015, 09:11 von Wasserball
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Meine Frage
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11.05.2015, 03:09 von RA Timo Lienig
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Dies ist kein Problem, da diese individualisiert werden können.
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05.05.2015, 08:12 von RA Timo Lienig
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Ob die Beschlüsse nichtig sind oder nicht, hängt in erster Linie mit den Regelungen in der Vereinssatzug ab.

In vielen Satzungen ist geregelt, dass die Einladung als wirksam und rechtmäßig angesehen wird, wenn diese an die letzt bekannt gegebene Adresse des Mitglieds versendet wird. Folglich müssen die Mitglieder aktiv Änderungen der Anschrift dem Verein mitteilen.
Wenn ein Mitglied eine Anschriftsänderung mitgeteilt hat, kommt es dann noch auf die Beweisführung an. Das heißt, wie kann nachgewiesen werden, dass tatsächlich die neue Anschrift dem Verein genannt wurde (z. B. Bestätigungsschrieben, Zeuge etc.)
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03.05.2015, 01:41 von AnkeMeister
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Hallo,
ich habe folgendes Problem:
Bei uns hat eine Mitgliederversammlung stattgefunden. Da die Kommunikation über Änderungen von Mitgliedern wohl nicht korrekt funktioniert, ist die Einladung für mich an eine vollkommen veraltete Anschrft versandt worden. Der Schriftführer behauptet, keine anderen Daten und keine E-Mail-Adresse von mir zu haben. Ich kann aber nachweisen, dass dem Vorstand die aktuelle Anschrift als auch meine e-Mail-Adresse bekannt war.

Ich habe bis heute keine Kenntnis über die Tagesordnungspunkte geschweige denn ein Protokoll. Von anderen Mitgliedern sind mir nur Teile berichtet worden.

Ist die Mitgliederversammlung und die darin gefassten Beschlüsse jetzt überhaupt rechtens?

Ich bin wohl nicht das einzige Vereinsmitglied bei uns mit diesem Problem...

Gruß
Anke
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29.04.2015, 04:27 von RA Timo Lienig
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Die Höhe von 30,00 € ist in Ordnung.

Für jede Vergütung gilt, dass diese stets angemessen sein muss und einem Fremdvergleich (Würde ein Trainer eine solche Vergütung auch in einem anderen Verein erhalten?) standhalten muss.
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28.04.2015, 02:18 von katho
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Gibt es für Übungsleiter eine Grenze für das stündliche Honorar? In unserem Fall würden wir einen selbstständigen Workshopleiter (Skateboard-Kurse mit Kindern) 30 EUR Stundenhonorar bezahlen. Ist das mit einen ÜL-Tätigkeit vereinbar? Oder wo ist hier eine Grenze?
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22.04.2015, 12:36 von RA Timo Lienig
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Wenn in der Satzung und auch in einer Ordnung keine Regelung zur Stimmrechtsübertragung enthalten ist, gilt das Gesetz.
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21.04.2015, 12:24 von ThomasS
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es gibt im skr49 das konto 5570, wenn dort alles gebucht wird, ist das ja sehr unübersichtlich, hat das jemannd noch unterteilt, ich habe z. B. noch 5571 (Schiedsrichter) und 5573 (Strafen),
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17.04.2015, 11:19 von hallo1
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Vielleicht noch eine Ergänzung zu meiner Frage.
Wir haben einen Vorstand und 1mal im Jahr gibt es eine Sitzung des erweiterten Vorstands. Dies sind dann zusätzlich die Fachwarte die zu den einzelnen Vorstandsmitgliedern gehören. Bei dieser Sitzung haben diese Fachwarte ein Rede- aber kein Stimmrecht. Nun will jemand sein Stimmrecht auf eine andere Person aus diesem Fachwartekreis übertragen. Ist dies zulässlich. In unserer Satzung steht zur Stimmübertragung keine Zeile.
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16.04.2015, 02:05 von hallo1
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Kann ein ordentliches Vorstandsmitglied sein Stimmrecht auf ein Mitglied des erweiterten Vorstands übertragen
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16.04.2015, 12:47 von RA Timo Lienig
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Die Ausübung der Mitgliedschaftsrechte kann nach § 38 S. 2 BGB nicht einem anderen überlassen werden, es sei denn die Satzung des Vereins bestimmt etwas anderes.
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16.04.2015, 12:43 von RA Timo Lienig
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Aufgrund der Tatsache, dass bei Ihren Beispielen mir die eine oder andere Infromation fällt, gebe ich Ihnen ein allgemeine Aufstellung zur 60,00 € -Grenze.

Mitglieder dürfen keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins erhalten. Dies gilt aber dann nicht, soweit es sich um Annehmlich-keiten handelt, wie sie im Rahmen der Betreuung von Mitgliedern allgemein üblich und nach allgemeiner Verkehrsauffassung als angemessen anzusehen sind.

Im Rahmen der Betreuung von Mitgliedern (Mitgliederpflege) werden sehr häufig Aufmerksamkeiten aus besonderem Vereinsanlass gewährt. Diese sind gemeinnützigkeitsunschädlich bis zu einer Obergrenze von insgesamt höchstens 60 € (einschl. Umsatzsteuer) je teilnehmendem Vereinsmitglied im Jahr.

Zu den besonderen Vereinsanlässen zählen:

 geselliger Vereinsausflug
 unentgeltliche oder verbilligte Bewirtung
bei der Weihnachtsfeier, Jahresfeier, Mitgliederversammlung, Jubiläen etc.
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16.04.2015, 11:35 von hallo1
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kann man sein stimmrecht einfach auf ein anderes mitglied übertragen
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11.04.2015, 05:45 von TVF
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Unser Verein überlegt einen Kurs anzubieten. Hierbei sind ein paar Fragen aufgetaucht:
1.) Kurse gehören dem "Zweckbetrieb" an. Alle in diesem Zusammenhang anfallenden Kosten und Einnahmen müssen gesondert verbucht werden. Können hier anfallende Überschüsse ggf. die Gemeinnützigkeit gefährden?
2.) Kann ein Kurs für Mitglieder kostenfrei angeboten werden und für Nichtmitglieder gegen eine entsprechende Kursgebühr oder sollten/müssen von Mitgliedern ebenfalls ein gesonderter Beitrag erhoben werden um die Deklaration "Kurs" zu ermöglichen? (wäre meines Erachtens sinnvoller, da das gesamte dann ja sonst auch über Mitgliedschaften geregelt werden könnte)
3.) der den Kurs leitende ÜL gibt ebenfalls Kurse bei der Volkshochschule etc. Wie hoch sein jährliches Gesamteinkommen ist ist derzeit (noch) nicht bekannt, er übt diese Tätigkeit aber wohl "nebenberuflich" aus.
- Muss ein Vertrag mit dem ÜL abgeschlossen werden und wenn ja, in welcher Form?
- was muss der Verein hier bei der Vergütung des Übungsleiters beachten?
- welche Art von Beschäftigungsverhältnis liegt hier vor?
- wann handelt es sich um ein steuerpflichtiges Arbeitsverhältnis, bei dem der Verein auch ggf. Sozialversicherung etc. bezahlen muss?

Vielen Dank im Voraus für die Unterstützung!
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11.04.2015, 05:15 von TVF
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Hallo,
bei uns wird das folgendermaßen gehandhabt: die Mitglieder, die noch per Überweisung bezahlen bekommen jedes Jahr ein Anschreiben mit beigefügtem vorbereitetem Überweisungsträger. Dies sind nur noch "Altbestände", da wir bei Neumitgliedern schon seit längerem eine Einzugsermächtigung verlangen (was bisher auch kein Problem ist).

Mitglieder mit Lastschriftmandat erhalten keine separate Benachrichtigung. Im Mitgliedsantrag und unserer Beitragsordnung sind die Termine vermerkt, an denen der Einzug erfolgt (muss ja seit SEPA festgelegt sein). Sollte der Termin für das laufende Jahr geändert werden müssen, erfolgt eine Info an der dem Einzug vorhergehenden Generalversammlung. Da man aber ja bei der Einreichung der Sammellastschrift den Ausführungstermin angibt und diese ggf. auch frühzeitig einreichen kann, wird dies i.d.R nicht erforderlich sein.
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11.04.2015, 04:15 von AnkeMeister
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Hallo,

wir haben gerade einen neuen Verein gegründet.

Nachdem ich mich jetzt mit den ersten Grundlagen der Kassenführung vertraut gemacht habe, stellt sich mir folgende Frage:

Wir haben Mitglieder, die per Lastschrift zahlen und andere per Überweisung.
Muss ich jedem Mitglied zu den Zahlungsterminen eine Rechnung über die fälligen Beiträge schicken? Oder nur bei denen, die per Überweisung/auf Rechnung bezahlen?

Vielen Dank vorab für eure/Ihre Hilfe
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10.04.2015, 09:00 von Heums
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Guten Tag,

ich melde mich, um allgemein eine bestimmmte Sorte von Verein anzufragen, deren Existenz mir nicht bekannt ist. Bisher kenne ich nur Sport-, Tanz-, Reit-, Musik-, politische und gemeinnützige Vereine.
Es geht mir bei der Vereinssuche darum, Mitglied eines Vereins zu sein, welcher mir ermöglicht, oft an Privatschulen vor Mittelstufenklassen zu stehen und im besonderen Maße Schülerinnen anzusprechen mit der Thematik, die ich über den Verein vertrete. Ich hoffe, dass irgendjemand mir eine passende Antwort zu meiner Frage geben kann.

Gruß, Heums
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09.04.2015, 01:16 von Trompeter
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Wir haben in der Vorstandschaft eine nicht endende Diskusion über den Begriff Zuwendungen für Mitglieder. Was gehört zu Zuwendungen für Mitglieder, die einen Jahresbetrag von 40 € nicht überschreiten sollten:
1. Verpflegung der Musiker bei einem Probentag im eigenen Musikerheim über 12 Stunden mit Essen und Getränke in einem Wert von ca. 20 € p. P.
2. Verpflegung der Helfer bei einem Zeltauf- und abbau für das eigene Vereinsfestmit Essen und Getränke in einem Wert von ca. 10 € p. P.
3. Eine "letzte Probe" als Weihnachtsfeier mit Partner der Musiker, Essen/Getränke ca. 20 € p. P.
4. Verpflegung der Musiker während eines bezahlten Auftritts mit Getränke/Vesper mit 10 € p. P.

Mir geht es darum, ob bei den aufgeführten Aktivitäten diese 40€-Grenze zu beachten ist oder nicht um die Gemeinnützigkeit des Vereins nicht zu schädigen.
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07.04.2015, 03:16 von RA Timo Lienig
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Letztendlich kann nur das Vereinsregister/Gericht über die Ordnungsmäßigkeit der Mitgliederversammlung entscheiden.
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07.04.2015, 03:14 von RA Timo Lienig
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Laut Ihren Angaben sind Sie der Betreiber des Spielplatzes. Der Betreiber muss grundsätzlich die im konkreten Fall einschlägigen Verkehrssicherungspflichten einhalten.
Ist dies nicht der Fall, besteht die Gefar der Haftung aufgrund der Verletzung von Verkehrssicherungspflichten, insbesondere wenn der Betreiber die notwendigen DIN-Vorschriften nicht beachtet.
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30.03.2015, 02:21 von RA Timo Lienig
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Zunächst gilt festzuhalten, dass es im Vereinsrecht keinerlei Regelung zur Kassenprüfung gibt. Dementsprechend sind die Antworten bzgl. der Durchführung nicht im Gesetz zu suchen, sondern es sind die Regelungen in der jeweiligen Satzung des Vereins maßgebend.

Frage 1
Grundsätzlich kann der Kassenprüfer nur das satzungsmäßig bestimmte Organ gewählt werden. Es sei denn in der Satzung des Vereins sind weitere Regelungen enthalten.

Frage 2
In der Vereinspraxis ist es üblich, dass die Fragen bzw. Mängel zunächst mit dem Vorstand besprochen werden und nicht erst in der Mitgliederversammlung.
Es müssen die Vorstände angesprochen werden, die die Mängel betreffen.

Frage 3
Im Rahmen der Mitgliederversammlung sollten die Kassenprüfer einen kurzen Bericht vorlesen, in welchem entweder die ordnungsgemäße Führung der Kasse bestätigt wird oder aber eine nicht ordnungsgemäße Kassenführung mit Gründen dargelegt wird.

Frage 4
Zunächst haftet das Vereinsvermögen bzw. die Vorstände i. S. d. § 26 BGB persönlich.
Eine Haftung anderer Personen ist nur in Ausnahmefällen und aufgrund einer Einzelfallbetrachtung möglich.
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30.03.2015, 02:08 von RA Timo Lienig
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Bei der Wahl sind die in der Satzung verankerten Regleungen und Vorschriften zwingend zu beachten.

Auch muss die in Ihrer Satzung verankerten Regelung zur Stimmabgabe unter Abwesenden beachtet werden.

Für gewöhnlich werden die Antragsteller im Rahmen der Mitgliederversammlung genannt bzw. werden von den Antragstellern verlesen und erläutert.
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30.03.2015, 01:57 von RA Timo Lienig
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Grundsätzlich ist für die Abberufung eines Funktionsträger das Organ bzw. das Gremium zuständig, welches den Funktionsträger gewählt hat.

Ich nehme an, dass bei Ihnen die Abteilungsversammlung den Beisitzer gewählt hat. Folglich ist auch diese für die Abberufung zuständig. Es sei denn, Sie haben in Ihrer Satzung eine Regelung verankert, dass z. B. der Vorstand unter bestimmten Voraussetzungen Funktionsträger abberufen kann.
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29.03.2015, 07:27 von refeder
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Hallo,
Ich habe in meinem Sportverein ein Problem. In meiner Abteilung Fussball sind wir mit einem Abteilungsleiter und zwei Beisitzern vertreten. Einer der beiden Beisitzer soll nun durch mich abgelöst werden, da er weder auf den monatlichen Vorstandssitzungen, noch seiner Aufgabe nachkommt. Wir haben versucht es "freundlich" zu sagen, doch er möchte seinen Posten freiwillig nicht Räumen. Dazu muss man sagen, dass die nächsten Wahlen im nächsten Jahr stattfinden und er damals gewählt wurde, weil er überzeugend war und im Verein etwas bewegen wollte. Dies ist aber gar nicht der Fall, haben wir nun irgendwelche Möglichkeiten ihn von seinem Amt zu befreien? Ich hoffe auf eine schnelle und helfende Antwort, vielen Dank
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29.03.2015, 03:57 von ulifaller
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Hallo
ich bin seit kurzem Vorstand in unserem sport Verein. Wir haben ein club heim mit Freigelaende. Hier werden gerne eine schaukel fuer Kinder aufbauen. Wie sieht hier die rechtliche Lage aus. Muss die schaukel eine TÜV Zulassung haben Oder können wir eine " normale " schaukel nehmen und mit dem Hinweisschilder benutzung auf eigene gefahr versehen?

Vielen Dank fuer ihre Antwort

Ulrich faller
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27.03.2015, 07:25 von tine1954
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Bei der Mitgliederversammlung wollen Mitglieder eine anonyme Abstimmung bei der Wahl des neuen Präsidenten beantragen. Diese Mitglieder können bei der Versammlung nicht anwesend sein.
Wenn der Antrag verlesen wird, muss dann der Namen des Antragstellers genannt werden, oder kann der Antrag ohne den Namen zu nennen vorgelesen werden?
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24.03.2015, 01:36 von Idee1811
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Hallo,

am Samstag, 22.03.15 hatten wir eine die jährliche Mitgliederversammlung.

Eine 2. Person & ich sind voriges Jahr als Kassenprüfer gewählt worden. Die 2. Person hatte keine Zeit zur Kassenprüfung. Da ich der Meinung war, dass einer alleine dies nicht durchführen sollte, habe ich entschieden jemand anderen mitzunehmen, dies aber nur dem Kassenwart mitgeteilt.

Bei der Prüfung sind inhaltliche Fragen aufgetreten (z.B. wie fehlten bei den Fahrtkostenabrechnungen genaue Zielangaben, wodurch hier nicht korrekt geprüft werden konnte).

Diese Fragen habe ich handschriftlich notiert und bei der Mitgliederversammlung gestellt.
Hier haben meine Fragen fast zur Eskalation geführt – ich meinte es sachlich, die Damen haben es persönlich genommen. Woraufhin ich NICHT alle Fragen angesprochen habe.
Im Laufe der „sehr lebhaften“ Diskussion bin ich zur Entlastung des Vorstandes richtig gehend genötigt worden.

Im Nachhinein habe ich erst erfahren, dass:
1. Einfach eine andere Person als 2. Prüfer zu „ernennen“ wohl nicht rechtens war
 Wie hätte ich hier vorgehen müssen?
2. Das Ergebnis der Kassenprüfung vor der Mitgliederversammlung mit Vorstand verhandelt hätte werden müssen
 Ist dies korrekt?
 Gibt es Regularien wie genau dass ablaufen muss?
 Wer vom Vorstand muss dabei sein? (Bei uns gibt es: 1. Vorstand, 2. Vorstand, Kassierer, Schriftführer, Beisitzer und eine Geschäftsführerin)
3. Das Ergebnis der Kassenprüfung schriftlich verfasst werden und auf der Mitgliederversammlung vorgetragen werden muss
 Gibt es hier Regularien, oder sollte es einfach „nur“ für jeden verständlich sein?
4. Das ich als Kassenprüfer persönlich für meine Prüfungshandlung/-unterlassung hafte
 Was genau bedeutet das?

Und zum Schluss die Frage, ob trotz des falschen Vorgehens mein Kassenprüfungsbericht und die Entlastung des Vorstandes überhaupt rechtskräftig sind?
Und wenn nicht – wie muss/kann/sollte ich hier weiter verfahren? Gibt es zeitliche Grenzen?

Vielen Dank
Idee1811
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23.03.2015, 06:37 von Bruder Tom
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Wenn dies keine zweckgebundene Spende war und diese entsprechend den Spendenzweck eingesetzt wurde, kann er die Spende nicht zurückfordern.
Wenn er nur spendet um Aufträge zu bekommen ist das Korruption!
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23.03.2015, 04:12 von RA Timo Lienig
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Wenn ich Sie richtig verstanden habe, sind die zurückgetretenen Vorstände immer noch in Amt und Würden.

Grundsätzlich ist die Folge eines Rücktritts, dass das Amt sofort niedergelegt wird und keine weiteren Tätigkeiten für den Verein mehr vorgenommen werden dürfen.

Sollten nun die zurückgetretenen Mitglieder die Mitgliederversammlung einberufen haben, ist dies schon als kritisch anzusehen.

Es stellt sich auch die Frage, ob der Verein aufgrund der Rücktirtrtte noch handlungsfähig ist, andernfalls müsste ein Notvorstand bestellt werden.
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25.03.2015, 09:28 von Bootsmann
Vielen Dank für die Antwort.
Der Vorstand besteht aus insgesamt 5 Vorstandsmitgliedern. Drei Vorstandsmitgliedern (gesetzlich), die noch ihr Amt ausführen, sowie zwei weiterer Vorstandsmitglieder (Geschäftsführer und einen kommissarisch eingesetzten Zuchtleiter (Es handelt sich um ein Hundezuchtverein).
Der Geschäftsführer und der kommissarisch eingesetzte Zuchtleiter haben ihre Ämter niedergelegt. So wurde es auf der Vereinshomepage und der Mitgliederzeitschrift veröffentlicht. Zusätzlich wurde vom gesetzlichen Vorstand auf der Homepage und der Vereinszeitschrift mitgeteilt, dass Beide ihr Amt kommissarisch bis zur Mitgliederversammlung, die der Vorstand auf Grund dieser Amtsniederlegung vom ordnungsgemäß angekündigten Termin Anfang April auf Juli verschiebt, weiterführen werden.
Zusätzlich bleibt festzustellen, dass unsere Satzung verlangt, dass, wenn ein ein Mitglied des Vorstands während der Amtsperiode ausscheidet, dessen Amt bis zur nächsten Wahl von einem anderen Mitglied des Vorstands kommissarisch übernommen werden muss.
Also verstößt m.E. der Vorstand auch gegen die geltende Satzung.
Die MV wurde im Dezember in unserer Vereinszeitschrift für den 11. April angekündigt.
Wahlvorschläge (2. Vorsitzender, Schatzmeister und Zuchtleitung) und Anträge sollten bis zum 07.03. eingereicht werden. Es gingen verschiedene Wahlvorschläge ein, u.a. von Mitgliedern als auch vom Vorstand. Am 08.03. legten die o.g. Vorstandsmitglieder ihre Ämter nieder und führen seitdem ihr Amt kommissarisch weiter. Diese Niederlegung nahm der Vorstand zum Anlass, die MV zu verschieben.
Die MV wurde jetzt zu einem Zeitpunkt angekündigt, zu dem 7 Bundesländer Sommerferien haben.
Offensichtlich hat der Vorstand Angst davor gehabt, dass sie ihre vorgeschlagenen Kandidaten nicht durchbekommen hätten. Im Juli können viele Mitglieder nicht zur Versammlung.
Welche rechtlichen Möglichkeiten haben wir als Mitglieder? Wie können wir uns wehren?
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23.03.2015, 03:54 von RA Timo Lienig
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Für den Fall, dass Sie niemanden für das Amt finden beleibt das Amt unbesetzt.
Grundsätzlich gilt, wenn in der Satzung keine Regelung bzgl. einer kommissarischen Besetzung vorhanden ist, bleibt das Amt des ausgeschiedenen Mitglieds unbesetzt. Dessen Aufgaben müssen dann von den übrigen Vorstandsmitglieder übernommen werden.

Sollte jedoch der Verein aufgrund des nicht besetzten Amts nicht mehr handlungsfähig sein, muss entweder schnellstmöglich eine außerordentliche Mitgliederversammlung einberufen werden um das Amt durch eine Wahl zu besetzen oder es wird ein Notvorstand bestellt.
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21.03.2015, 07:42 von lene51
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Ein Fotograf (hat in diesem Schuljahr unsere Klassen und Schüler fotografiert) hat dem Schulförderverein eine Spende zukommen lassen). Nun haben die Eltern der Schule beschlossen im neuen Schuljahr auf seine Dienste zu verzichten. Daraufhin erhielt die Schulleiterin einen bösen Brief. Und er fordert seine Spende zurück.
Ist dies überhaupt möglich?
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15.03.2015, 12:32 von Jost Essmann
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Einfach zu den Sitzungen einladen, jedoch ohne Stimmrecht. Wenn die Funktion "Kassenwart" in der Satzung nicht zur Funktion "Vorstand" nach § 26 BGB vorgesehen ist, könne Sie das nur über eine Satzungsänderung erreichen.
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15.03.2015, 12:25 von Jost Essmann
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Meine Frage
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15.03.2015, 12:14 von Jost Essmann
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Wenn sie zum Vorsteuerabzug berechtigt sind, benörigen Sie auf jeden Fall eine Rechnung für den entsprechenden Nachweis.
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13.03.2015, 09:35 von Bootsmann
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Unser Verein hat in seiner Vereinszeitung das Datum für die nächste MV veröffentlicht. Weiterhin wurde der Termin benannt, bis zu dem Wahlvorschläge und Anträge einzureichen sind.
Es sind verschiedene Anträge und Vorschläge für die zur Wahl stehenden Ämter eingegangen. Einen Tag nach Fristende wurde über die vereinseigene Homepage veröffentlicht, dass zwei Vorstandsmitglieder (davon war einer kommissarisch eingesetzt) zurückgetreten sind und die für April angekündigte MV verschoben wird mit der Begründung, dass dadurch allen Mitgliedern die Möglichkeit zur Abgabe von Wahlvorschlägen gewährleistet werden soll.
Wahlvorschläge sind aber bereits fristgerecht eingereicht worden (die vorgeschlagenen Kandidaten scheinen wohl aber nicht im Sinn des übrigen Vorstandes zu sein).
Unsere Satzung bestimmt , dass sofern ein Vorstandsmitglied sein Amt vorzeitig niederlegt, ein anderes Vorstandsmitglied dieses Amt kommissarisch übernimmt.
Im Übrigen führen die beiden Vorstandsmitglieder ihr Amt weiterhin aus, obwohl sie ihr Amt niedergelegt haben.
Können die Mitglieder etwas dagegen unternehmen oder darf der Vorstand die MV verschieben?
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13.03.2015, 11:37 von kujulian
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Ich würde sagen Zweckbetrieb, warte aber lieber noch auf andere Meinungen dazu.
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11.03.2015, 10:53 von HalleTom
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Wir haben als Verband eine Hüpfburg und verleihen diese an unsere Mitglieder (Feuerwehren). Die Ausleihgebühr wird von einem Vorstandsmitglied kassiert. Er hat diese Beträge aber nicht in bar auf das Vereinskonto eingezahlt, sondern die entsprechenden Beträge von seinem Privatkonto überwiesen. Dieser Zahlungsweg wird nun von einem anderen Vorstandsmitglied beanstandet. Was wäre hier der richtige Weg?
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10.03.2015, 04:04 von Bruder Tom
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seit einiger Zeit wird unser Vereinsheim um,- bzw. angebaut.
Diesbezüglich konnten wir die STRABAG für ihren SocialDay gewinnen. Diese erstellt uns kostenlos den Zugang zu unserem Jugendtreff und unseren Haupteingang. Anmerken muss ich noch, dass das Vereinsheim der Gemeinde gehört und er Verein nur der Nutzer und Organisator der Baumaßnahmen ist.
Die Strabag-Mitarbeiter werden unsererseits mit einem Frühstück, bzw. Mittagessen versorgt.
Frage nun wie habe ich dies zu verbuchen? Ideell, Zweckbetrieb oder wirtschaftl. Geschäftsbetrieb.
Für eine adäquate Antwort schon mal besten Dank im Voraus. Meine Frage
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07.03.2015, 07:31 von Bruder Tom
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Die Bedeutung einer kommissarischen Durchführung eines Postens in einem Verein besteht darin, dass diese Funktion nicht aufgrund einer Wahl durch die Mitgliederversammlung ausgeführt wird, sondern nur vorübergehend, bis wieder eine Wahl durchgeführt werden kann und ein ordentlich gewähltes Mitglied diese Funktion ausüben kann. Daher kann grundsätzlich der Vorstand die Funktion kommissarisch besetzen, bis eine neue Wahl stattgefunden hat.
Gerade bei der Funktion des Kassenwart, kann häufig nicht abgewartet werden, bis die Wahl stattgefunden hat, da laufende Geschäfte zu erledigen sind. In einem solchen Fall wird man dann eine geeignete Person kommissarisch beauftragen.
Da die Beauftragung in der Regel nicht über die Mitgliederversammlung erfolgen kann, wäre der Vorstand des Vereins das geeignete Organ zur Beauftragung.
Allerdings kann der Vorstand natürlich nicht "von oben herab verfügen", um eine geeignete Person einzusetzen, vielmehr muss die Person zur kommissarischen Übernahme des Amtes bereit sein.
Insofern wäre in Ihrem Fall noch zu klären, ob jemand bereit wäre, das Amt des Kassenwart zwar nicht ordnungsgemäß für eine Amtsperiode durchzuführen, aber doch kommissarisch bis zur nächsten Wahl.
Der Vorstand, der ja letztlich für die Entscheidung haftet, sollte vorsorglich genau protokollieren, weshalb hier eine kommissarische Übernahme des Amtes notwendig war.
Zugleich sollte er darauf achten, dass möglichst zeitnah (zum nächstmöglichen Mitgliederversammlung) eine ordentliche Wahl über den Kassenwart erfolgt.
Weiteres kann sich lediglich aus den Statuten des Vereins (in der Regel die Satzung) ergeben.
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19.03.2015, 01:37 von TSVKirchdorf
Danke für die antwort.
Jetzt aber noch einmal nachgefragt. Wenn ich bei der Mitgliederversammlung keinen finde, was passiert dann. Bleibt der Posten dann bis auf weiteres unbesetzt, und kann ich dann jemanden, berufen, bis zur nächsten Mitgliederversammlung?
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06.03.2015, 09:36 von TSVKirchdorf
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wir haben im März wieder Wahlen. Wir werden aber den Kassier, nicht nachbesetzen können. Laut Satzung besteht der Vorstand aus 1+2 Vorstand und Kassier. Wenn wir in der Mitgliederversammlung keinen Finden, wie geht es dann weiter ? Kann ich (1Vorstand) ein Mitglied berufen ? Um aud eine unbestimmte Zeit das Amt des Kassier zu übernehmen ?
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05.03.2015, 08:54 von Bruder Tom
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So wie Sie es beschreiben steht in ihrer Satzung, dass die Amtszeit zwei Jahre dauert. Damit ist die Amtszeit des Vorstandes auch zum August 2015 beendet.
Warum soll die Amstzeit bis 2016 verlängert werden?
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07.03.2015, 07:16 von Bruder Tom
Da kommt es darauf an, mit welcher Option die Wahl stattgefunden hat. Wenn Sie z.B. in 2015 einen Nachfolger für ein vorzeitig ausgeschiedenes Vorstandsmitglied wählen, können/sollten Sie seine Amtszeit bis zur nächsten regulären Wahl begrenzen. Tun Sie dies nicht, ist für dieses Vorstandsmitglied die nächste reguläre Wahl, gem. Satzung, 2 Jahre nach dessen Wahl, hier also Februar 2017, wenn er Februar 2015 gewählt wurde.
Ausweg wäre, derjenige tritt kurz vor der Wahl Februar 2016 zurück und lässt sich aber dennoch zur Wiederwahl aufstellen.
Sieht zwar etwas komisch aus, aber dadurch hätten Sie nun wieder den gesamten Vorstand im Wahlturnus.
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06.03.2015, 01:37 von hasede
Die AMtszeit sollte verlängert werden, da die Jahreshauptversammlung im Ferbuar 2016 stattfindet, der 2. Vorsitzende im Februar 2015 erst gewält wurde.
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05.03.2015, 04:12 von hasede
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Unser Vorstand hat im August 2013 wegen Vorstandswechsel Wahlen durchgeführt. Die Amtszeit wäre dann im August 2015 beendet. Kann bis zur turnusmäßigen Jahreshauptversammlung im Febrauar 2016 die Amtszeit ohne Probleme verlängert werden?
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05.03.2015, 04:08 von hasede
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Meine Frage
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05.03.2015, 01:24 von Dio2002
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Meine FrageGibt es in Quick VErein eine Möglichkeit Mitgliederdaten aus Excel in das Programm zu importieren?

Danke
Gruß
Thomas
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03.03.2015, 03:21 von RA Timo Lienig
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Für die Beantwortung der Frage ist entscheidend, ob es sich um einen reinen Sportausflug, also eine sogenannte Zielveranstaltung handelt, oder ob es sich um einen geselligen Ausflug handelt.
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03.03.2015, 03:19 von RA Timo Lienig
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Für einen Vorsteuerabzug benötigen Sie eine ordnungsgemäße Rechnung mit den Pflichtangaben des § 14 UStG.
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03.03.2015, 05:36 von Marmila
Danke!
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02.03.2015, 03:51 von Marmila
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Ich habe einer Musikkapelle die Gage überwiesen. Brauche ich jetzt noch eine Rechnung für die erbrachte Leistung oder reicht beim Finanzamt der Kontoauszug über die bezahlte Gage
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26.02.2015, 10:18 von kujulian
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http://www.haufe.de
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26.02.2015, 10:17 von kujulian
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Warum seh ich hier keine Frage :/
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25.02.2015, 10:20 von RA Timo Lienig
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Die Aufzeichnungen müssen den Beginn und das Ende der Arbeitszeit dokumentieren. Ferner muss laut dem Mindestlohngesetz diese Aufzeichnungen 2 Jahre und nach dem Sozialversicherungsrecht 4 Jahre aufbewahrt werden.
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24.02.2015, 10:46 von kujulian
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afaik muss das granular geschehen.
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04.03.2015, 08:01 von gtv
Kannst Du mir das mal übersetzen ?
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23.02.2015, 09:51 von ger1842
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Oftmals übernimmt der Verein Kosten für einen Ausflug. Die Vereinsmitglieder zahlen hierzu einen Eigenanteil.
Fragen:
1. Ist dieser Eigenanteil eine Einnahme im Sinne des UStG?
2. Sind diese Eigenanteile dann auch bei der Ermittlung der USt-Grenze von 17.500,00 mit einzubeziehen?
3. Müssen diese Einnahmen, die wohl dem wirtschaftlichen Betrieb zuzuordenen sind, auch zur Ermittlung der Besteuerungsgrenze von 35.000,00 so hinzugerechnet werden?
4. Was versteht zählt im Verein zu den Gesamtmittelen (Grundlage für die 5%Ermittlung für gesellige Veranstaltungen ohne Einnahmen) ? Alle Einnahmen (siehe auch 3.) oder auswirtschaftlichen Geschäftsbetrieb nur das Ergebnis aus diesem.
5. Für die unterschiedlichen Berichte wird ja immer von Darstellung der Einnahmen und Ausgaben gesprochen. Können Einnahmen auch das Ergebnis aus Entgelten abzüglich hierzu angefallene Kosten sein? Beispiel wäre hier auch der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb bzw. dort dargestellten Vereinsausflüge mit Eigenbeteiligung der Mitglieder (keine durchlaufende Posten).

Schon mal Danke für die Komentare und bitte entschuldigt die Anzahl der Fragen.
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19.02.2015, 01:14 von gtv
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Müssen die Arbeitszeiten der einzelnen Mitarbeiter für die gesamte Beschäftigungsdauer (z.B. über mehrere Jahre) aufgezeichnet werden ? Oder genügt die Aufzeichnung z.B. für eine Woche, einen Monat, ein Vierteljahr o.ä. ?
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16.02.2015, 02:05 von RA Timo Lienig
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Eine Antwort auf Ihre Frage ist, aufgrund der Kürze, äußerst schwierig.

Der Wahlleiter hat die Aufgabe, die Wahl nach den satzungsgemäßen Vorschriften und Bestimmungen durchzuführen bzw. zu leiten. Weitere Aufgaben oder Befugnisse stehen dem Wahlleiter grundsätzlich nicht zu.
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15.02.2015, 09:36 von ramu
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Das Problem ist sehr wahrscheinlich gelöst durch Deaktivierung von SSL-Protokoll und Aktivierung von TLS in Internet Explorer-Optionen (für CDDBAC.de-Server).
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13.02.2015, 05:35 von Brassen
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Darf ein Wahlleiter Partei ergreifen
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11.02.2015, 10:08 von AndersonG
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Bitte melden Sie sich bei mir unter vereinsverwaltung-support@lexware.de wegen Ihres Problems und der Vereinbarung eines Telefontermins.
Danke und viele Grüße
Gesine Anderson
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09.02.2015, 06:06 von ramu
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Synchronisierung läuft o.k., die Daten werden abgeholt, aber kein TAN wird verlangt und keine weitere Nachrichten bekomme ich. Habe Deutsche Bank angerufen, Synchronisierung konnte festgestellt werden, aber danach passiert nichts. Jetzt sind meine Sollstellung alles weg und ich weiß nicht, was mit meinen Daten passiert ist. Quickverein 2014 benutze ich. habe schon neuste Version. ramu
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09.02.2015, 12:53 von Jottel
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Dies ist m.E. alles in Ordnung so. Man darf pro Mitglied und Jahr bis zu 40 € für solche Aktivitäten ausgeben, ohne dass das Finanzamt meckert.
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05.02.2015, 04:38 von Walli66
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Hallo
Weiß jemand wie ich Buchführungstool von Haufe den Kontenplan erweitern kann? Ich müsste noch Buchungen hinzu fügen.
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02.02.2015, 10:54 von gtv
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Unser Verein ist gemeinnützig. Regelmäßig zu Beginn des neuen Jahres laden wir alle Vorstandsmitglieder zu einem gemeinsamen Essen ein. Hierbei wird streng darauf geachtet, dass die Kosten den Betrag von 40 € nicht übersteigen.
Frage: Kann ein solches Vorgehen die Gemeinnützigkeit gefährden ?
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02.02.2015, 08:24 von RA Timo Lienig
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Das sehen Sie richtig.
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02.02.2015, 08:22 von RA Timo Lienig
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Es kommt darauf an, welche Tätigkeiten der Hausmeister ausführen soll. Für den Fall, dass die Tätigkeiten ausschließlich dem ideellen Bereich bzw. steuerbegünstigten Zweckbetrieb zuzuordnen sind, kann dem Hausmeister die Ehrenamtspauschale gewährt werden (max. 720 € im Jahr).
Der übersteigende Betrag muss dann als Minijob bei der Bundesknappschaft angemeldet werden.

Aufgrund des neuen Mindestlohngesetzes muss bei Ihrem Fall der Mindestlohn eingehalten werden.
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18.05.2015, 04:20 von woemai
Sehr geehrter Herr RA Lienig,
vielen Dank für die Information. Hierzu habe ich noch eine Frage: Ist es notwendig, dass die Vereinsatzung die Zahlung von Ehremamtspauschalen an z.B. Hausmeister vorsieht? Vielen Dank Mit freundlichen Grüßen Maik Wörmcke
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12.03.2015, 07:41 von otto-stiegler
Guten Tag,
ist eine Gemeinnützigkeit des Vereins dann ausschlaggebend oder gilt dies für alle Vereinsstrukturen die auch NICHT Gemeinnützig sind?
Vielen Dank für Hinweise und Kommentare.
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02.02.2015, 08:15 von RA Timo Lienig
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Die Kontoführungsgebühren werden in der Vermögensverwaltung gebucht, die Internetseite und die Nortarkosten werden in der Regel im ideellen Bereich gebucht.
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02.02.2015, 08:07 von RA Timo Lienig
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Ob eine solche Vorgehnsweise möglich ist, hängt alleine von der Satzung Ihres Vereins ab.

Das Gesetz kennt nur die zwingende Organe "Vorstand" und "Mitgliederversammlung", eine genaue Zusammensetzung der Organe ist im Gesetz hingegen nicht geregelt.
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01.02.2015, 06:40 von TTC-BV
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Zur Zeit versucht unser 2. Vorsitzender unseren Kassenwart in den geschäftsführenden Vorstand zu bringen. Ich bin der Meinung, dass das eigentlich nicht sein sollte. Gibt es hier Erfahrungswerte, wie andere Vereine damit umgehen? Oder, ist das überhaupt erlaubt?
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28.01.2015, 02:23 von Jost Essmann
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Ich buche, wenn Bankgegühren anfallen, im Bereich "Vermögensverwaltung".
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28.01.2015, 01:54 von Jost Essmann
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Meine Frage
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28.01.2015, 01:39 von Koboldinos
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§60 a
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26.01.2015, 07:58 von otto-stiegler
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Wenn ein Verein die Hausmeistertätigkeit (20,- pro Woche) an ein Vereinsmitglied vergibt, muß dieser dann als Minijob angemeldet werden?
Oder wie kann das geregelt werden?
Vielen Dank für Hinsweise und Komentare.
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27.05.2015, 11:16 von RA Timo Lienig
Guten Tag Herr Wörmcke,

die Ausbezahlung der Ehrenamtspauschale an den Hausmeister ist auch ohne Satzungsgrundlage möglich, da es sich beim Hausmeister um ein Beauftragung handelt.
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26.01.2015, 07:55 von otto-stiegler
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Meine Frage
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25.01.2015, 07:13 von ednokat
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Wie verhalte ich mich konkret bei einer Mitteilung einer komplett neuen Bankverbindung bei einem "Alt-Mitglied". Diese Mitteilung der neuen BV erfolgt durch die Bank selbst im Rahmen des Kundenservices. Da kommt dann halt so ein Formblatt ohne Unterschrift - nur mit Mitteilung, dass die ab ... die Bankverbindung für xy geändert hat. In diesem Fall ist m.E. wohl ein neues SEPA-Mandat einzufordern. Oder sehe ich das falsch.
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25.01.2015, 01:56 von Eveline
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Formulierungen zur Unterlassungserklärung im Verein
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24.01.2015, 10:58 von dreizehn
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Es wird zwar in den einzelnen Bundesländern unterschiedlich praktiziert, aber - so kenne ich das - man sollte bei dem Registergericht und der Bank zunächst vorsprechen und Erkundigungen über einen Kostenerlass einholen. Bei Vorlage einer Kopie des Freistellungsbescheides sollte der Versuch erfolgreich sein.
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22.01.2015, 02:18 von Fideline
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Hallo ,
Wir sind ein kleiner gemeinütziger Verein und seit dem letzten Jahr fallen bei uns Kontoführungsgebühren der Bank an, nun steht die Überlegung ob das in den ideellen Tätigkeitsbereich oder in den Zweckbetrieb eingegliedert wird, genauso die Kosten für die Internetseite und Notarkosten für das Vereinsregister,

für Antworten wäre ich dankbar.
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22.01.2015, 05:29 von ESV MF
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Meine Frage
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20.01.2015, 06:56 von HarrySteinbrinker
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Sehr gegeehrter Herr Lienig,
vielen Dank für Ihre Auskunft. Ich bin gespannt wie unsere Abteilungen die Vorgabe umsetzen.
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20.01.2015, 08:24 von RA Timo Lienig
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Bei echten Spenden gibt es keine Begrenzung.
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20.01.2015, 08:23 von RA Timo Lienig
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Damit Sie auf der sicheren Seite sind, müssen Sie jedes Jahr sich eine Erklärung von Ihren Übungsleitern einholen. Bei problematischen Fällen, sprich wenn der Übungsleiter wahrheitswidrige Angaben gemacht hat, geht die Sozialversicherung immer nur dann gegen den Übungsleiter und nicht gegen den Verein vor, wenn der Verein eine entsprechende Erklärung vorlegen kann.

Der Wortlaut Ihrer dargestellte Formulierung kann so verwendet, muss jedoch jährlich abgefragt werden. Eine solche Erklärung kann auch außerhalb eines Vertrages eingeholt werden.
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19.01.2015, 09:29 von HarrySteinbrinker
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Sehr geehrter Herr Lienig,
können Sie mir bei meinem Problem mit der Erklärung zur Freibetragsnutzung bei Übungsleitern helfen? Ich denke, viele andere Vereine hätten ebenfalls mit dem jährl. Abruf der Erklärung ein Problem.
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18.01.2015, 05:07 von sv1922walsdorf
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Wieviel Spenden darf ich im Jahr einnehmen, wenn der wirtschaftliche Geschäftsbetrieb unter 35000,00 Euro liegt
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13.01.2015, 02:49 von RA Timo Lienig
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Eine unwirksame Einzugsermächtigung liegt z. B. dann vor, wenn diese nicht vom Mitglied unterschrieben ist.

Mangels Kenntnis des Schreibens Ihrer Bank gehe ich davon aus, dass Ihre Bank Ihnen die Kontodaten Ihrer Mitglieder in umgewandelter Form (also IBAN-Format) mitteilt.
Für den Fall, dass sich die Kontoverbindung Ihres Mitglieds nicht ändert und Sie lediglich von der Bank die IBAN mitgetweilt bekommen, reicht eine Umwandlung aus.

Gegenstand eines solchen Umwandlungsschreiben ist stets abhängig von der Handhabung in Ihrem Verein.

Eine Formulierung könnte wie folgt lauten:

wir nutzen bei der mit Ihnen bestehenden Vereinsmitgliedschaft/ Geschäftsbeziehung für Zahlungen die Lastschrift (Einzugsermächtigungsverfahren). Als Beitrag zur Schaffung des einheitlichen Euro-Zahlungsverkehrsraums (Single Euro Payments Area, SEPA) stellen wir ab dem __________________ auf das europaweit einheitliche SEPA-Basis-Lastschriftverfahren um. Die von Ihnen bereits erteilte Einzugsermächtigung wird dabei als SEPA-Lastschriftmandat weitergenutzt. Dieses Lastschriftmandat wird durch
-die Mandatsrefenrez ....
-die Gläubiger-Identifikationsnummer (diese lautet: ...)

gekennzeichnet, die von uns bei allen Lastschrifteinzügen angegeben werden. Da diese Umstellung durch uns erfolgt, brauchen Sie nichts unternehmen.

Lastschriften werden weiterhin von Ihrem folgenden Konto eingezogen:

IBAN:………………………………………..


Einige der Punkte können auch im Rahmen einer Pre-Notification dem Mitglied mitgeteilt werden. Wichtig ist, dass bei einer Umwandlung stets angegeben wird, wann eine Umstellung erfolgt und das die alte Einzugsermächtigung umgewandelt wird.
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12.01.2015, 09:48 von ednokat
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Sehr geehrter Herr Lienig,
1. was bedeutet "unwirksame" Einzugsermächtigung?
2. habe ich Sie richtig verstanden, dass ich in meinem Fall eine "wirksame Einzugsermächtigung" habe und dann nur noch ein Umdeutungsschreiben verschicken muss. Was soll genau in diesem stehen? Ich wäre für eine Antwort sehr dankbar.
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11.01.2015, 01:25 von HarrySteinbrinker
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Wie ich das verstanden habe, müssen Vereine jetzt jährl. eine Erklärung zur Freitbetragsnutzung von ihren Übungsleitern erwirken. Wir haben in unseren Verträgen einen Paragraphen aufgenommen, der die Nutzung des Freibetrages regelt und die Pflichten für den AN aufzeichnet. Folgender Wortlaut: § X Weitere Beschäftigungen
Herr ______________ erkläre hiermit, dass er die Steuerbefreiung nach § 3 Nr. 26 EStG im laufenden Kalenderjahr 20xx bei den Einnahmen aus einer anderen Tätigkeit als Übungsleiter oder einer sonstigen begünstigten nebenberuflichen Tätigkeit (Berufsverband, Volkshochschule, usw.) [ ] nicht[ ] in Höhe von ______EUR in Anspruch genommen hat bzw. in Anspruch nehmen werde.
Jegliche Veränderungen in seiner Person oder seinen Tätigkeiten, insbesondere die Aufnahme weiterer Tätigkeiten wird er unverzüglich dem Vertragspartner mitteilen. Herrn___________ ist bekannt, dass Nachteile des Vereins zu seinen Lasten gehen.
Müssen wir trotzdem die Erklärung jährl. erwirken? Das ist für unser Mehrspartenverein mit 1700 Mitgliedern sehr aufwendig!
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08.01.2015, 08:52 von RA Timo Lienig
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Ein neues SEPA-MAndat benötigen Sie immer nur für dann, wenn Sie vom Mitglied keine alte Einzugsermächtigung haben (klassicher Fall der Neumitglieder) oder wenn Sie eine Einzugsermächtigung des Mitglides haben, diese aber unwirksam ist.

Für den Fall, dass Sie eine wirksame Einzugsermächtigung vom Mitglied haben, muss kein neues SEPA-MAndat abgeschlossen werden, hier reicht grundsätzlich ein Umdeutungsschreiben aus.
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29.12.2014, 05:59 von ednokat
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Hallo Herr Lienig,
nein, es handelt sich nicht um die "Umdeutung" der alten LA-Einzüge.
Es kommen nach wie vor die die Vordrucke der Banken im Rahmen des Kontoumzugsservice, dass beim Mitglied xy sich ab sofort die Bankverbindung geändert hat und mir wird auf diesem Formular die neue Bankverbindung mitgeteilt. Das hilft mir doch aber nichts, oder? Ich benötige doch ein neues SEPA-Mandat und kein "formloses" Schreiben der Bank. Ich habe bisher immer auf einem neuen SEPA-Mandat bei den Mitgliedern bestanden, bin mir aber nicht sicher, ob ich da im Recht bin.
Über eine Antwort/Klarstellung wäre ich sehr dankbar.
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19.12.2014, 04:28 von RA Timo Lienig
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Wenn die Übungsleiterpauschale überschritten wird, dann gilt für die Bemessungsgrundlage für den Mindestlohn die Gesamtvergütung.
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18.12.2014, 09:40 von HarrySteinbrinker
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Wir beschäftigen Übungsleiter in unserem Sportverein mit einem Kombiarbeitsvertrag. Der Vertrag besteht aus einem Übungsleiterteil und einem Minijobteil. Muss der Mindestlohn von 8,50 EUR nur auf den Minijobanteil angerechnet werden, oder für die gesamte vertragliche Vergütung?
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03.12.2014, 02:31 von rollif
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03.12.2014, 12:49 von RA Timo Lienig
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Sofern in Ihrer Satzung keine spezielle Regelung zur Wahl von Vorstandsmitgliedern vorhanden ist, gilt der Grundsatz der Einzelwahl.

Für Sie bieten sich zwei Möglichkeiten an. Man führt die Wahl für jede Vorstandsposition einzeln durch. Sollte dann beide Kandidaten gewählt worden sein, kann der Rücktritt erklärt werden.

Ferner könnten Sie die "kristische" Vorstandsposition zu erst wählen lassen. Je nach Ausgang kann sich dann das andere Vorstandsmitglied zur Wahl stellen oder auch nicht.
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03.12.2014, 12:44 von RA Timo Lienig
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Es kommt auf die Höhe des Betrages an. Ein Geschenk im Wert von über 40,00 € ist grundsätzlich als geldwerter Vorteil anzusehen und dementsprechend steuer- und sozialversicherungspflichtig.
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02.12.2014, 10:42 von AndersonG
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Hallo, Ihre Bank hat für Sie eine Auflösung der Sammellastschrift eingestellt. Darauf haben wir keinen Einfluss. Bitte sprechen Sie noch eimmal mit Ihrer Bank.
Viele Grüße
Gesine Anderson
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28.11.2014, 08:49 von dbi
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Vereinsmitglieder sammelten Spenden für die Erstellung eines Kochbuches. Die Einnahmen aus dem Verkauf des Kochbuches kommen dem Verein zugute.
Eine Studentin, die kein Vereinsmitglied ist, entwarf Grafiken für das Kochbuch. Wir würden ihr gerne ein Geschenk als Dankeschön zukommen lassen, sind aber unstimmig über die Höhe des Geldwertes. Wieviel Geld darf der Verein für so ein Dankeschön-Geschenk ausgeben?

dbi
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28.11.2014, 07:25 von Jost Essmann
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Es sind zwei Dinge hinsichtlich einer Satzungsnderung zu bedenken. 1. Handelt sich um eine Änderung allgemeiner Art oder 2. um eine Änderung des Satzungszwecks. Hier ist es wichtig, ob hierzu etwas in der Satzung dokmentiert ist, also zur Änderung des Satzungszwecks. Wenn die gültige Satzung zur Änderung des Satzungszwecks aussagt, muss eben nach § 33 BGB verfahren werden, also alle Mitglieder müssen zustimmen: Schriftlich, Fax, in elektronischer Form (§ 126a) oder in einer Mitgliederversammlung. Lesen Sie zuerst die Satzung zum Punkt Satzungsänderung (Zweck)
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27.11.2014, 06:56 von Teffi
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Die Sparkasse hat meinen Einzug wie immer als Sammellastschrift bekommen. Nach einer Systemumstellung bei der Sparkasse erfolgten die Gutschriften jedoch durch107 Einzellastschriften. Die Sparkasse behauptet jetzt es muß im Quickverein einen Haken geben, mit dem man verhindern kann, das die Sparkasse die Sammellastschtift in Einzellastschriften aufteilt. Wo ist dieser Haken ??
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25.11.2014, 04:20 von AndersonG
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das liegt daran, dass Sie die Buchungen noch nicht abgeschlossen sind. Nach der Aktualisierung wird die 999999 nicht mehr und das Gegenkonto angezeigt.
Viele Grüße
Gesine Anderson
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25.11.2014, 12:38 von R. Schneider
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Hallo!
Wir sind ein gemeinnütziger Verein und bald stehen Vorstandswahlen an. Ein aktuelles Vorstandsmitglied hat bereits kommuniziert, dass er nur dann als Kandidat zur Verfügung steht, wenn er nicht gemeinsam mit einem bestimmten anderen Kandidaten in den Vorstand gewählt wird. Was ist diesbezüglich bei der Durchführung der Wahl zu beachten?
Ist es möglich eine Entweder-Oder Wahl durchzuführen oder muss über beide Kandidaten unabhängig voneinander abgestimmt werden (so dass theoretisch auch beide in den Vorstand gewählt werden könnten)?
Vielen Dank für Eure Hilfe!
R. Schneider
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20.11.2014, 07:34 von masiroge
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