Vereinsvorstand

Ein Verein ist rechtlich nach innen und außen nur handlungsfähig, wenn er einen Vorstand hat.

Definition: Mit Vorstand im Sinne des Vereinsrechts (§ 26 BGB) ist stets nur das Organ zu verstehen, das zur Vertretung des e. V. im Rechtsgeschäftsverkehr berechtigt ist. Dies muss in der Satzung ausdrücklich klargestellt sein. Nur der Vorstand nach § 26 BGB wird in das Vereinsregister eingetragen. Der Vorstand nach § 26 BGB ist damit der gesetzliche Vertreter, der e. V.

Besteht der Vorstand aus mehreren Personen, so muss die Satzung regeln,  nach welcher Vertretungsregelung die Vorstandsmitglieder den Verein zu vertreten haben (z.B. Einzelvertretungsbefugnis oder 4-Augen-Prinzip).
Der Umfang der Vertretungsmacht des Vorstands kann durch Regelungen in der Vereinssatzung, die in das Vereinsregister eingetragen werden müssen, nach außen gegenüber Dritten beschränkt werden.

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Tritt während der Amtszeit ein Mitglied des Vorstands zurück, so kommt es im Verein nicht selten zu Unsicherheiten, ob Neuwahlen notwendig sind, damit der Verein weiterhin rechtsfähig agieren kann.

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Bisher fuhr der Vorstand ganz gut damit, das Geld des Vereins zentral zu verwalten. Wer etwas brauchte, meldete sich. Am Jahresende passte es immer irgendwie. Bei der letzten Mitgliederversammlung kam erstmals die Frage nach der Geldverteilung zwischen Wettkampf- und Nicht-Wettkampfabteilungen auf. Nun ist eine Mannschaft aufgestiegen, der Spielbetrieb wird deutlich teurer und die anderen Abteilungen fordern Transparenz bei der Geldverteilung ein. Die Stunde der Abteilungsbudgets hat geschlagen!  

Jeder Abteilung des Vereins steht ein gewisses Budget zu. Diese Checkliste liefert einen Überblick, wie das Budget im Verein geplant werden kann.
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Der Vereinsvorstand übernimmt oftmals auch die Aufgaben eines Geschäftsführers im Verein. Zu den Geschäftsführungsaufgaben eines Vorstands zählen alle Handlungen, die der Vorstand für den Verein vornimmt. Dabei lassen sich die Aufgabenbereiche in zwei große Gruppen aufteilen: die Vertretung des Vereins nach außen (wie Vertragsabschlüsse, Anmieten von Räumen etc.) und die Geschäftsführung im eigentlichen Sinn (z. B. Verwaltung der Mitglieder, Buchführung usw.). Wobei natürlich auch jede Vertretungshandlung nach außen zugleich eine Handlung der Geschäftsführung darstellt.  

Lohnt sich die Vereinsgründung und wenn ja, welche Rechtsform sollen wir wählen? Ist ein eingetragener Verein das Optimale? Vergleichbare Fragen tauchen immer dann auf, wenn sich mehrere Gleichgesinnte zusammenschließen wollen, um künftig ein gemeinsames Ziel zu verfolgen. Im Hinblick auf die Bedeutung des Vereinswesens in Deutschland läuft dies häufig auf eine Vereinslösung hinaus, gerade wenn vorrangig keine wirtschaftlichen Ziele verfolgt werden sollen, sondern man sich langfristig für das "Gemeinwohl engagieren möchte. Eine Herausforderung, die in gesellschaftspolitischer Hinsicht immer wichtiger wird.  

Das herkömmliche Lastschriftverfahren wird jetzt endgültig durch das SEPA-Lastschriftverfahren abgelöst! Ab 01.08.2014 heißt es auch für Vereine umstellen auf das SEPA-Lastschriftverfahren! Sie haben noch Fragen zum Thema SEPA und Verein? Lesen Sie hier die wichtigsten Punkte zum Thema Mandatsreferenz, IBAN und BIC!

Bei unserer letzten Mitgliederversammlung kam es zu einem heftigen Streit zwischen Mitgliedern und dem Versammlungsleiter über die Frage der Beschlussfähigkeit der Versammlung und der Stimmberechtigung einzelner Mitglieder. In der Diskussion stellte sich heraus, dass alle von verschiedenen Dingen sprachen und wir zu keiner Lösung kamen. Wann kann eine Mitgliederversammlung denn wirksame Beschlüsse fassen?  

Ein leidiges Problem in jedem Verein sind die säumigen Mitglieder, die aus irgendwelchen Gründen ihren Pflichten zum Mitgliedsbeitrag gegenüber dem Verein nicht nachkommen. Deshalb sollte das Thema Beitragswesen und die erforderlichen Maßnahmen gegen die Mitglieder klar und eindeutig in der Vereinssatzung geregelt werden.  

Die Nutzung der Steuervorteile, die mit der Erreichung des Gemeinnützigkeitsstatus verbunden sind, gehört zu den wichtigsten Zielen bei Vereinsgründungen. Leider gibt es die "Gemeinnützigkeit" nicht automatisch. Aber wie holt man sich die Anerkennung als gemeinnütziger Verein?  

September des Jahres, noch drei Monate in dem laufenden Geschäftsjahr. Aber irgendwie stimmen die Finanzen nicht, die Einnahmen sind hinter den Planungen zurückgeblieben, doch der Vereinsbetrieb muss sicher gestellt werden. Hektische Aktivität im Vorstand bricht aus, mögliche Geldgeber werden angesprochen, ein erster Kontakt zur Bank wurde aufgenommen. Peinliche Situation für den Vorstand. Es besteht sogar die Gefahr, dass der Verein seinen Zahlungsverpflichtungen nicht geregelt nachkommen kann. Damit droht mindestens ein Imageschaden.  

Was tun, wenn ein Vorstandsmitglied zurücktritt? Ein wichtiger Grundsatz des Ehrenamts ist die Freiwilligkeit. Daher kann niemand "gezwungen" werden, sein Vorstandsamt weiter auszuüben. Von diesen Bestimmungen gibt es jedoch einige Ausnahmen. Ob der Rücktritt eines Vorstands rechtmäßig ist, zeigt die folgende Checkliste.

Bundesweit kommt nun häufig Post vom Finanzamt an gemeinnützige Vereine: Mit Blick auf zuvor vorgelegte Jahressteuererklärungen gibt es offenbar durch amtsinterne Satzungsüberprüfungen und dann als Folge auch  neue Aufforderungen durch einzelne Vereins-Finanzämter.  Meist mit dem Hinweis darauf, dass die bisherige Vereinssatzung keine, der Steuermustersatzung entsprechende, klare Empfänger-Regelung für den Fall der späteren Vereinsauflösung vorsieht.

Neben den freiwilligen Spenden und den Zuschüssen, die ein Verein erhält, bilden vor allem die Mitgliedsbeiträge die Grundlage für die gesamte Ausgabenfinanzierung. Dabei ist es keineswegs so, dass die Mitgliedsbeiträge stets in Geld geleistet werden müssen. Kosten lassen sich für den Verein auch einsparen, wenn die Mitglieder zu persönlichen Diensten verpflichtet werden oder Sachleistungen zu erbringen sind.