Aufnahmegebühr

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Bei verschiedenen Vereinen werden von neu eintretenden Mitgliedern  Aufnahmegebühren  erhoben. Das muss allerdings in der Satzung geregelt sein!

Achtung: Die Gemeinnützigkeit eines Vereins setzt u. a. voraus, dass seine Tätigkeit der Allgemeinheit zugute kommt (§ 52 Abs. 1 Satz 1 AO).
Nach Meinung der Finanzverwaltung verletzt ein Verein, dessen Tätigkeit in erster Linie seinen Mitgliedern zugute kommt, diese Bestimmung, wenn u. a. die Aufnahmegebühr für die im Jahr aufgenommenen Mitglieder im Durchschnitt 1.534 Euro übersteigen.

Betroffen von dieser Vorschrift sind im Wesentlichen Sportvereine, die ihre Sportanlagen und aufwendigen Sportgeräte ohne Unterstützung der Kommunen selbst finanzieren müssen. Hierzu zählen Sportarten wie Golf, Segeln, Reiten und Luftsport.

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Mitgliedsbeiträge müssen von Zeit zu Zeit angepasst werden. 

Teil der Beitragspflicht der Mitglieder gegenüber dem Verein kann auch die Erbringung von Arbeitsstunden sein. Dies erfordert jedoch eine ausdrückliche Satzungsgrundlage. Regelungen in einer Vereinsordnung, die nicht Satzungsbestandteil sind, sind nicht ausreichend und somit unwirksam.  
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Dem 1. Vorsitzenden obliegt die Verantwortung für die Vereinsführung entsprechend der Satzung, der Tradition des Vereins sowie der Zielvorstellung der Vorstandschaft. 

Jahresabschluss und Steuererklärung - ein Thema, welches auch Vereine beschäftigt.

Schon sehr bald ist es soweit: am 25. Mai 2018 tritt die EU-Datenschutzgrundverordnung (kurz: DSGVO) in Kraft. Sie gilt einheitlich EU-weit und will die individuelle Sicherheit im Umgang mit personen-bezogenen Daten auf einen einheitlichen Level erhöhen und festigen (Datenschutz).  

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